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Böse Bescherung für Volleyball-Teams

Böse Bescherung für Volleyball-Teams

Es war kein gutes Wochenende für die Altenburger Volleyballer. Eine böse vorweihnachtliche Bescherung erlebten die Regionalliga-Männer am Samstag in der Wenzelhalle gegen den TSV 76 Leipzig.

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So sehr sich Jörg Mühling (l.) und der VCA auch mühen, gegen den TSV Leipzig gehen sie am Ende 0:3 unter.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg/Erfurt. Von Anja Schreier und Markus Zeise

Die Gäste aus Leipzig waren in allen Belangen überlegen, gewannen deshalb absolut verdient. Lediglich bis zum 5:4-Zwischenstand im ersten Satz konnte man von einem Spiel auf Augenhöhe sprechen, ehe der Tabellenfünfte aus der Messestadt fast fehlerlos seine Kreise zog. Die Altenburger bekamen während des gesamten Spiels keinen Zugriff auf die Gegner, sodass sich der VCA ständigen Rückständen gegenübersah. Die Angriffe über die Außenpositionen waren häufig ein gefundenes Fressen für den Leipziger Block oder wurden von der Feldverteidigung aufgesammelt. So ging Satz eins an die Gäste (22:25).

Im zweiten Durchgang hatte sich der Tabellendritte aus Altenburg etwas besser in die Partie gefunden. Leipzig machte trotzdem da weiter, wo man in Durchgang eins aufgehört hatte. Die Angriffe der Grünauer fanden fast nach Belieben den Weg ins Altenburger Feld und selbst konnte der VCA nur phasenweise Akzente setzen. Trotz einer zwischenzeitlichen knappen 16:15-Führung konnten die Mannen um Kapitän Michael Münchow diesen Schwung nicht bis zum Satzende mitnehmen. Der letzte Siegeswille fehlte den Skatstädtern, was die Leipziger zur 2:0-Satzführung nutzten (23:25).

Wer jetzt dachte, dass das große Aufbäumen in Durchgang drei kommt, sah sich leider getäuscht. Der TSV spielte routiniert sein Pensum runter und ließ dem VCA keine Chance mehr auf einen Teilerfolg. Beim 20:24 hatten die regionalligaerfahrenen Grünauer ihre ersten Matchbälle. Den ersten konnte Altenburg noch abwehren, doch dann beendete symptomatisch für den ganzen Spielverlauf eine Fehlaufgabe diese einseitige Partie. Trotz des wenig erfreulichen Hinrundenabschlusses beendet der VCA die erste Saisonhälfte mit für einen Aufsteiger hervorragenden 10:8 Punkten und liegt in dieser verrückten Liga nur zwei Pünktchen hinter Tabellenplatz eins.

Auch die VCA-Frauen verloren, wenn auch wesentlich knapper und vergaben damit die Chance, Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Dennoch ist Platz fünf mit sieben Siegen ein gutes Ergebnis nach der Hinrunde. Die Altenburgerinnen waren zum Anfang des ersten Satzes nicht konzentriert genug und so schlichen sich viele Fehler ein. Insbesondere die Abstimmung stimmte nicht, was den Verlust des ersten Satzes zur Folge hatte (16:25).

Die Reaktion ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Im zweiten Satz waren die Gäste aus der Skatstadt sofort präsent und zeigten ein sicheres Spiel mit vielen sehenswerten Aktionen, was am Ende zum klaren 25:12 reichte. So gestärkt wollte man das Spiel nun drehen. Leider ließ die Konzentration nach ausgeglichenem Start wieder nach. Die jungen Gastgeberinnen gewannen wieder an Selbstbewusstsein und zeigten gute Aktionen. So nutzten sie die Gunst der Stunde zur erneuten 2:1-Satzführung (25:20).

Durch diesen Rückschlag aufgeweckt, zeigte der VCA einen eindrucksvollen vierten Satz. Beginnend mit einer starken Aufschlagserie von Sandra Stockmeier, spielten sich die Gäste nun in einen regelrechten Rausch. Nahezu jede Aktion war erfolgreich und so konnte der Gegner mit 25:8 förmlich überrannt werden. Im Zeichen dieses Satzerfolges wollte man im folgenden Tiebreak nun das Spiel mit dem gewonnenen Selbstbewusstsein sicher nach Hause bringen. Leider reagierte man zu viel und agierte zu wenig. Die Erfurterinnen zeigten im entscheidenden Satz plötzlich mehr Mut und gaben keinen Ball verloren. Überrascht von diesem Kampfgeist, machte der Gast aus Altenburg nun wieder leichte Fehler. Über großen Einsatzwillen und Kampfgeist konnte man den Satz zwar ausgeglichen gestalten, doch die besseren Nerven hatten am Ende die Erfurterinnen (13:15).

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