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Altenburg Brände in Lucka und Rositz – ein Toter
Region Altenburg Brände in Lucka und Rositz – ein Toter
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12:33 28.05.2017
Die Helfer verhinderten beim Schuppenbrand Schlimmeres. Quelle: Feuerwehr Rositz
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Lucka/Rositz

Zwei Brände haben am Wochenende Dutzende Feuerwehrleute in Atem gehalten. In Rositz mussten die Kameraden das Übergreifen der Flammen von einem Schuppen auf ein Wohnhaus verhindern. In Lucka, wo ein 63-Jähriger zu Tode kam, konnten sie allerdings nichts mehr ausrichten.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren am Samstag gegen 10.30 Uhr in die Luckaer Friedrich-Ebert-Straße gerufen worden, weil aus einem Einfamilienhaus Brandgeruch wahrgenommen worden war. „Wir sind mit einem kompletten Löschzug ausgerückt“, berichtete Stadtbrandmeister Svend Kunze. Der Hauseigentümer wohnte dort im Erdgeschoss, habe den oberen Bereich des Gebäudes vermietet. Als er auf Klingeln und Klopfen seiner Angehörigen nicht reagierte, verschaffte sich die Feuerwehr Zutritt zum Inneren des Gebäudes. „Es hat im Erdgeschoss einen ausgedehnten Brand gegeben, der bei unserem Eintreffen jedoch bereits erloschen war. Die Wohnungseingangstür war aus den Angeln gerissen“, schilderte Kunze. Das Feuer hatte vermutlich bereits in der Nacht gelodert, teilte die Polizei mit. Eine Notärztin habe nur noch den Tod des Hauseigentümers feststellen können. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zu Brandursache.

Am frühen Sonntagmorgen, kurz nach Mitternacht, eilten 40 Kameraden aus Rositz, Lödla, Kriebitzsch und Altenburg in die Altenburger Straße in Rositz. Ein Schuppen stand in Flammen, das Feuer drohte auf ein angrenzendes Wohnhaus überzugreifen. „Jugendliche hatten den Brand um 0.13 Uhr bemerkt und die Feuerwehr wie auch den Hausbewohner alarmiert“, sagte der Rositzer Ortsbrandmeister Stefan Kirchner. Der Bewohner, der noch Gegenstände aus dem Schuppen holte, erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. „Glücklicherweise hatte das Wohnhaus keine brennbare Dämmung. So konnten sich die Flammen nicht an der Fassade hinauffressen“, so Kirchner. Auch hier ermittelt die Kripo.

Von Jörg Wolf

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