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Brücke in Kosma dient auch dem Hochwasserschutz

Brücke in Kosma dient auch dem Hochwasserschutz

Die Bauarbeiten an der neuen Brücke im Altenburger Ortsteil Kosma sind beendet. Seit einigen Tagen ist das Bauwerk über die Blaue Flut befahrbar, der Verkehr rollt.

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Die neue Brücke in Kosma - am Wochenende wurde sie mit einem kleinen Fest offiziell für den Verkehr freigegeben.

Quelle: Mario Jahn

Am Samstag wurde es nun mit einem kleinen Brückenfest offiziell übergeben. Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) und die Kosmaer Ortsteilbürgermeisterin Carmen Schnoor schnitten gemeinsam die Bänder durch.

 

Begonnen hatte das aufwendige Bauprojekt im August des Vorjahres mit dem Abriss der alten Brücke. Die neue Brücke, eine sogenannte Rahmenbrücke aus Stahlbeton, verfügt über eine Fahrbahnbreite von rund fünf Metern. Ausschlaggebend für den Neubau war der schlechte Zustand der alten Brücke, die aufgrund zahlreicher Schäden nur noch eingeschränkt befahrbar war. Außerdem stellt der Neubau zugleich einen Beitrag zum Hochwasserschutz dar.

 

Der ursprüngliche Fertigstellungstermin im Vorjahr musste korrigiert werden, weil laut Stadtverwaltung einige zusätzliche Leistungen wie etwa die Verlegung einer Trinkwasserleitung notwendig wurden. Außerdem haben die Bauarbeiten im Winter mehrere Wochen geruht. Die neue Brücke kostet voraussichtlich 350 000 Euro. 65 Prozent des Geldes erhält die Stadt aus dem Förderprogramm zur Dorferneuerung.

 

Die Freude über die neue Brücke ist allerdings nicht ungeteilt. Für Rolf Pester aus Lossen ist es eher ein Schildbürgerstreich. "Die Brücke ist so eng, dass nicht einmal zwei PKW nebenein-ander durchpassen", monierte er am OVZ-Lesertelefon. Außerdem gehe es ziemlich scharf um die Ecke.

 

"Wenn wir die Brücke größer gemacht hätten, hätten wir in die Vorgärten der Anwohner eingreifen müssen. Wir können den Bürger doch nicht ständig enteignen", begründete OB Wolf die Entscheidung. Außerdem sei es nicht gewollt, dass mitten in der Ortslage eine breite Trasse zu höherer Geschwindigkeit animiere. Zur Sicherheitsfrage komme außerdem der Kostenfaktor. Eine größere Brücke wäre deutlich teurer und ist an dieser Stelle überhaupt nicht notwendig. "Die Kosmaer jedenfalls sind sehr zufrieden und der Ortsteilrat dankbar", weiß der OB nicht zuletzt aus den Gesprächen am Samstag.

Ellen Paul

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