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Altenburg Budenzauber ohne Wismut, aber mit Seriensieger Aue und dem ZFC
Region Altenburg Budenzauber ohne Wismut, aber mit Seriensieger Aue und dem ZFC
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18:35 19.12.2014
Seriensieger Erzgebirge Aue will seinen Titel im Goldenen Pflug zum wiederholten Mal verteidigen. Quelle: Mario Jahn

"Es ist schon unsere 18. Auflage und immer mit einem sehr attraktiven Feld besetzt", sagt Osten und übertreibt dabei nicht. Krachenden Budenzauber versprechen neben den beiden Teams vom Veranstalter SG Motor/Lok (Verbandsliga und Kreisliga) vor allem die Gäste. Mit der ersten Mannschaft des ZFC Meuselwitz konnte endlich wieder ein Regionalligist verpflichtet werden. Aus der Oberliga gesellen sich die Dauersieger vom FC Erzgebirge Aue II sowie die Debütanten der U23 vom FC Rot-Weiß Erfurt hinzu. Der SV Ehrenhain kommt als Verbandsligist, der SV Rositz sowie der Bornaer SV aus der Landesklasse. Komplettiert wird das Feld von den beiden Kreisoberligisten FSV Gößnitz und dem SV Lumpzig.

Dass der Goldene Pflug für rassige und emotionale Partien gut ist, haben bereits die Auflagen früherer Jahre gezeigt. Brisanz lag aber schon in dem ursprünglich geplanten Starterfeld. Denn eigentlich war anstelle der kurzfristig eingesprungenen Gößnitzer das Team des Verbandsligisten Wismut Gera vorgesehen. Auch der anhangstarke Traditionsverein hätte erstmals seine Visitenkarte in Altenburg beim Neujahrsturnier abgegeben. Aber dann zogen die Verantwortlichen ihre Anmeldung zurück.

Hintergrund: Warnungen vom Thüringer Fußballverband (TFV) an den Verein, beim Altenburger Budenzauber seine nicht immer unproblematischen Fans unter Kontrolle zu halten. Gelänge dies nicht, so drohte der Verband sogar aus disziplinarischen Gründen mit Punktabzug in der Verbandsliga. "Deshalb haben die Verantwortlichen lieber die Reißleine gezogen, weil sie für ihre Fans auch keine Garantien abgeben können", erklärt Osten. Er sei natürlich ein wenig enttäuscht über die Entscheidung der Geraer, kann sie aber nachvollziehen. "Umso mehr freut mich, dass die Gößnitzer so kurzfristig eingesprungen sind. Das ist ja auch eine Traditionsmannschaft, die etliche Fans mitbringt", so der 46-Jährige.

Zur 18. Auflage haben die Organisatoren auch eine Neuerung eingeführt. Statt bislang acht Teams in zwei Staffeln starten nun derer zehn in zwei Fünfergruppen in die Vorrunden. "Das macht das Turnier attraktiver, weil eine Mannschaft auch eine Partie verlieren, sich aber dennoch vorne platzieren kann", erklärt der Cheforganisator. Dass dieses Feld eine entsprechend große Zuschauerkulisse anlockt, darauf hoffen natürlich die Macher vom SV Lok. "Wir rechnen mit rund 800 Fans", gibt Osten eine Prognose ab.

Mehr hält er sich bei der Benennung der Favoriten zurück. "Von der Papierform wären diese sicher Viertligist ZFC Meuselwitz und der fünffache Gewinner Aue II. Aber die zurückliegenden Jahre haben immer wieder gezeigt, dass bei so einem Turnier manch vermeintlicher Außenseiter förmlich über sich hinauswächst und der dann Favoriten stürzt." Da ja auch attraktive Preisgelder in Höhe von 500 Euro für den Sieger, 300 für den Zweiten und 200 Euro für den Dritten ausgelobt sind, legen sich die Teams auch entsprechend ins Zeug. Beginn ist übrigens 10 Uhr. © Kommentar Seite 13

Der Veranstalter stellte uns vier mal eine Freikarte zur Verfügung. Wer gratis beim Naujahrsturnier dabei sein will, der sollte am Montag um 14 Uhr die Telefonnummer 03447 313542 anrufen. Wem Fortuna nicht hold ist: Tickets gibt es unter anderem bei der Altenburger Tourismus Information.

Jörg Wolf

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