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Bünauroda verpatzt Heimdebüt

Bünauroda verpatzt Heimdebüt

3. Bundesliga Süd Männer. KSV Meuselwitz/Bünauroda - SV Carl-Zeiss Jena 4942:5013. Die Aufbau-Bahn in Zeitz ist das Domizil des KSV Bünauroda für die Heimspiele in der 3. Bundesliga.

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Der Fockendorfer Senior Jürgen Lauschke ist maßgeblich am Erfolg gegen die Reserve aus Wintersdorf beteiligt. Er kegelt mit 422 Holz Tagesbestleistung.

Quelle: Mario Jahn

Die Aufbau-Bahn in Zeitz ist das Domizil des KSV Bünauroda für die Heimspiele in der 3. Bundesliga. Die zuletzt erreichten Trainingsergebnisse stimmten optimistisch, aber es kam anders. Gestartet wurde bei Bünauroda mit René Krüger (788) und Mario Grimmer (841) gegen Florian Pieper (797) und Wolfgang Oestreicher, der gegen Martin Würbach ausgewechselt wurde. Beide erreichten ein Ergebnis von 800 Holz, und Bünauroda hatte einen kleinen Vorsprung von 32 Holz. Im Mitteldurchgang sollte eine Vorentscheidung fallen. Die Jenaer Christian Voigtsberger (865) und Patrik Jäger (853) erzielten für die schwer zu bespielende Bahn sehr gute Ergebnisse. Ronald Hädrich (823) und Bernd Kramer (825) büßten insgesamt 70 Holz ein, und die Gäste gingen mit 38 Holz Vorsprung in den letzten Durchgang. Der KSV setzte Marcus Bösewetter (835) und Thomas Etzold (830) ein, um eventuell das Blatt noch zu wenden. Doch Jena war mit seinen Spielern Andy Tänzer (836) und Frank Heyer (862) routiniert genug, die Aufholjagd von Bünauroda zu parieren. Besonders im Spiel ins volle Bild holten sie noch Holz heraus und erhöhten damit den Vorsprung auf 71 Holz. Die Enttäuschung beim Gastgeber war sehr groß, da diese Niederlage so nicht nötig war. Der KSV muss auch sein Nervenkostüm in den Griff bekommen.

 

 

 

Für Rositz begann das Spiel optimal, denn Andreas Thieme (545) und Ronny Gentzsch (560) konnten ihre direkten Gegenspieler besiegen und die ersten beiden Mannschaftspunkte holen. Im Mittelteil gewann Frank Rösner (561) sein Spiel und Wilfried Dietzold (518) verlor. Zu diesem Zeitpunkt keimte erste Hoffnung bezüglich eines möglichen Gewinns des Spieles. Die beiden letzten Kegler der Gäste, Joachim Wenzel (557) und Sven Kröber (553), holten einen weiteren Mannschaftspunkt. Danach stand es 4:2 für Rositz. Jetzt mussten die getroffenen Kegel über das Endresultat entscheiden. Hier hatte die Auswärtsmannschaft knapp die Nase vorn, denn sie traf genau 20 Holz mehr als die Hausherren. Mit einem Endstand von 6:2 konnte die Mannschaft um Kapitän Sven Kröber zwei wichtige Zähler mitnehmen und bleibt ohne Niederlage weiterhin an der Tabellenspitze.

 

 

 

Die beiden Anfangsstarter waren Ulrich Reis (532) und Lutz Helmert (535). Gräfinau-Angstedt erspielte 569 und 498 Holz. Mit einem Zwischenstand von 1:1 ging es in den Schlussdurchgang. Wieder endeten die direkten Vergleiche 1:1, denn Jürgen Böhme (535) gewann, während Wolfgang Kazmierczak mit nicht berauschenden Abräumern (503) verlor. Mit einem Stand von 2:2 mussten nun die getroffenen Kegel über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Gastgeber hatten 21 Holz mehr als Rositz und gewannen die zwei Tabellenpunkte.

 

 

 

In einem spannenden und interessanten Spiel behielt Wintersdorf die Oberhand. Mit dem dritten Sieg hintereinander belegen sie den ersten Tabellenplatz. Durch das bessere Spiel in das volle Bild (plus 42 Kegel) konnte der Sieg errungen werden, denn diesmal war die Fehlerquote relativ hoch (27). Der Gastgeber ging im ersten Paar in Führung. Aber zum Glück hielten die Wintersdorfer dagegen und hatten nur drei Kegel Rückstand (Clemens Storzer, 425/Gunther Döring, 436). Die Dramatik setzte sich fort. Denn Gebesee spielte ausgeglichene Resultate, was bei Wintersdorf nicht der Fall war. Werner Niemetz (392) ist noch nicht in der Verbandsliga angekommen. Aber sein Mitspieler Heinz Roland holte die Kastanien aus dem Feuer und spielte mit 440 Kegeln Tagesbestleistung, die zum sehr knappen Erfolg reichten.

 

 

 

Die Motor-Kegler holten sich einen nicht erwarteten Sieg. Im ersten Durchgang spielten die Meuselwitzer Christian Günther (843) und Torsten Walter (790) gegen Detlef Hinderlich (854) und Hartmut Hillig (868). Das zweite Starterpaar mit Danny Splitt (813) und Jonas Neubauer (858) gegen Bodo Nych (869) und Andreas Kurze (877) konnte die Altenburger nicht halten. Das dritte Paar mit Sören Walter (869) und Marcel Klinkenberg (890) gegen Martin Böhme (829) und Ulrich Böhme (879) holte noch auf, was aber den sicheren Motor-Sieg nicht mehr verhinderte.

 

 

 

Bei der heimstarken Mannschaft von Schleiz/Oschitz gab es eine erste Standortbestimmung für Rositz II. Der Sieger konnte Tabellenführer werden. Den Wettkampf begannen für die Gäste Holger Cwojdzinski (397) und für die Gastgeber Joachim Thümmler (408). Mit einem Rückstand von elf Punkten kegelte Lothar Albrecht (403) gegen den starken Achim Teichmann (441). Der Rückstand wuchs auf 49 Punkte. An dritter Stelle spielte Achim Döhler (402) gegen Armin Schubert (380). Mit 27 Punkten Rückstand war danach noch vieles möglich. Doch der Ersatzkegler vom Gastgeber, Dieter Haubold, konnte mit 436 Holz gegen Werner Hammerl (408) punkten. Rositz hatte gut gekämpft, verlor aber mit einem Rückstand von 55 Punkten.

 

 

Beide Teams erkegelten ein enttäuschendes Ergebnis. Im ersten Starterpaar spielten die Geraer Rudi Hemmann (425) und Günter Frey (352) gegen Dieter Frommelt (371) und Jürgen Kühn (391). Das zweite Starterpaar mit Harald Reinhardt (388) und Diedrich Renken (391) gegen Joachim Strauch (379) und Peter Kamprath machte den Sack zu und holte den Sieg nach Gera.

 

 

 

Im ersten Starterpaar spielten Frank Teichmann (420) und Roland Wagner (450) gegen Hartmut Gnerlich (397) und Reinherz Adrian (401), was Motor 72 Holz Vorsprung einbrachte. Das zweite Starterpaar mit Klaus Anders (427) und Herbert Ehritt (396) gegen Manfred Werfel (353) und Wolfhardt Tomaschewski (437) ließ nichts anbrennen und erkämpfte nochmals 23 Kegel, was in einen ungefährdeten Sieg für die Hausherren mündete.

 

 

 

Wie man auf so einer schönen Anlage so schlecht kegeln kann, wird wohl ein Geheimnis der Zipsendorfer bleiben. Allein die 52 Fehler sprechen für sich. Zufrieden war nur Günter Pause, der mit 393 Holz ein Pünktchen besser war als sein Gegenüber Harald Müller. Als danach aber Erwin Fröhlich (366) die Bahn verließ, lag der Gast schon mit 60 Punkten hinten. Denn Volkmar Schmidt spielte 427 Holz. Die Augen sollten aber noch größer werden. Denn nach Jürgen Gruna (368) und Harald Maak (399) betrug der Rückstand schon über 90 Punkte. Im Schlusspaar wurden zwar die besten Tagesergebnisse gespielt, aber richtig zufrieden war nur Konrad Walter aus Wernburg, der mit 430 Holz Wolfgang Stolp noch einmal 27 Punkte abknöpfte.

 

 

 

Erster Sieg für Motor: Im ersten Starterpaar spielten Herbert Frömelt (353) und Dieter Jülich (449) gegen Albrecht Mehlhorn (349) und Hans Becker (394) einen Vorsprung von 59 Holz heraus. Das zweite Paar mit Manfred Böhme (387) und Klaus-Dieter Kulbe (429) gegen Dietmar Ebert (412) und Peter Schäfer (416) musste Federn lassen, konnte aber den Sieg dennoch sicher nach Hause bringen.

 

 

 

Im Duell des Spitzenreiters gegen den Tabellenzweiten konnten die Gäste nicht Paroli bieten. Denn von Anfang an lagen sie auf der Verliererstraße. Günter Voigt (374) büßte als Anfangsstarter gegen Hopf (399) 25 Kegel ein. Mit einem Bahnrekord durch Graichen (461) war das Spiel praktisch entschieden, denn Peter Hönemann (389) konnte ihm nie das Wasser reichen. Im dritten Paar wurden die schlechtesten Ergebnisse erzielt (Hegner 371 sowie Wilfried Schulze 364). Nur Wilfried Bail (412) war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel, denn sein Konkurrent Müller kegelte 387 Holz. Kurios: Die Gäste gewannen das Abräumerduell und kegelten 23 Fehler weniger.

 

 

 

KSV Meuselwitz/Bünauroda II - Eintracht Dobitschen 2672:2500 (Rieger 487, Reinhard Most 466/Müller 464, Michael Puhl 425), ESV Gößnitz - Meuselwitzer KC II 2528:2388 (Rauschenbach 458, Dirk Große 423/Lewandowsky 428, Thiergen 415), SV Rositz III - TSV Lehndorf findet heute statt. KSC Turbine Schmölln III - KV Altkirchen 2549:2563 (Michael Lehmann 497, Gerth 449/Schade 452, Matthias Müller 448).

 

 

 

ASV Wintersdorf III - ASV Wintersdorf II 2441:2482 (Zamponi 455, Meister 426/Rudek 435, Hoppe 431), SV Starkenberg II - KSV Blau-Gelb Lucka 2436:2253 (Junghannß 445, Nico Rühling 428/Wölfing 396, Baum 389), Motor Altenburg II - SG Fockendorf 2573:2401 (Matthias Teichmann 453, Enrico Kurze 436/Kellner 425, Heiber 402), SV Rositz IV - Blau-Gelb Ehrenberg II 2498:2423 (Kurowska 461, Marco Werner 442/Uwe Kunze 436, Christian Großmann 428).

 

 

 

Nöbdenitz II - Altkirchen II 2351:2363 (Hummel 433/Mrwa 426).

 

 

 

Lumpzig - Starkenberg II 1405:1546 (Zunkel 360/Kriebitzsch 406), Nobitz - Meuselwitz/Bünauroda II 1552:1485 (Rösler 444/Höft 398.)

 

 

 

SG Fockendorf II - ASV Wintersdorf II 1580:1533 (Lauschke 422, Müller 421/Greulich 399, Lenz 383), SG Starkenberg - Meuselwitzer KC 1532:1549 (Göllnitz 412, Henry Tramm 393/Kahnt 446, Sauerstein 435). Blau-Gelb Ehrenberg II - Blau-Gelb Lucka 1433:1558 (Klefke 416, Frenzel 388/Kipping 403, Siebel 402).

 

 

 

KSV Kleinröda II - SV Starkenberg IV 2290:2389 (Töpper 399, Kaiser 385/Markowski 419, Heymann 400), SV Starkenberg III - TSV Lehndorf II 2294:2197 (Böhme 401, Pohle 393/Richter 378, Klein 377), TSV Nobitz - ZFC Meuselwitz 2433:2366 (Bromme 449, Theil 448/Friebe 428, Guthe 419), SV Haselbach II - KSV Meuselwitz/Bünauroda III nicht gemeldet.

Hans-Jürgen Fischer/Peter Scholz Thomas Meißner/Lothar Albrecht Wolfgang Stolp/Tino Kunzemann

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