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Altenburg Bünaurodaer Kegler patzen im letzten Heimspiel
Region Altenburg Bünaurodaer Kegler patzen im letzten Heimspiel
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18:07 22.03.2012
Der Fockendorfer Wilfried Beil (r.) nimmt dem Kleinrödaer Peter Schindler 35 Holz ab. Auch deshalb gewinnt Fockendorf am Ende. Quelle: Mario Jahn

Auch das letzte Heimspiel hat Bünauroda auf der Bahn in Zeitz verloren. Die Gäste orientierten sich eindeutig auf Sieg, und der KSV wollte sich mit einer ordentlichen Leistung aus der 3. Bundesliga verabschieden. Den ersten Durchgang begannen Mario Grimmer (856) und Marcus Bösewetter (839), die sich mit Ronny Hahn (863) und Mario Lauterlein (875) auseinandersetzen mussten. Die Gäste hatten das bessere Ende und brachten ihre Mannschaft mit 43 Holz in Führung. Im Mitteldurchgang starteten auf Bünaurodaer Seite Hans-Jürgen Fischer (802) und ein gut aufgelegter René Krüger (847) gegen René Wagener (836) und Andreas Schliwa (797). Durch die überzeugende Leistung von Krüger konnte der KSV auf 27 Holz verkürzen. Im Schlusspaar spielten Roland Rieger (804) und Thomas Etzold (822) für den KSV und Lars Heinig (878) mit Thomas Funk (890, Tagesbester) für den KTV. Bereits zur Hälfte dieses Durchganges hatten die Gäste ihr Ziel erreicht. Zu groß war schon der Vorsprung, sodass der Gastgeber keine Chance mehr hatte, das Spiel noch zu kippen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung gingen die Punkte verdient nach Zeulenroda.

Rositz schöpft wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt: Im letzten Heimspiel der Saison bot die Mannschaft die bisher beste Leistung und erspielte einen neuen Mannschaftsbahnrekord. Alle vier direkten Duelle gingen an den Gastgeber. Es kegelten: Lutz Helmert (524), Jürgen Noth (545), Wolfgang Kazmierczak (545) und Ulli Zehmisch (543). Auch die Anzahl der getroffenen Kegel (2157) bedeuteten einen Vorsprung von 173 Holz. Mit diesem Sieg steht die Mannschaft noch auf einem Abstiegsplatz, ihr fehlt aber nur noch ein Punkt zum rettenden Ufer. Um dieses zu erreichen, muss dieses Wochenende beim USV Jena gewonnen werden - eine durchaus lösbare Aufgabe.

Einen Spieltag vor Saisonende steht fest, dass Aufsteiger Wintersdorf der Verbandsliga-Titel nicht mehr streitig gemacht werden kann. Dazu war der Sieg über Eisenberg erforderlich. Gleich das Starterpaar setzte ein Achtungszeichen, denn Stefan Kalkenbrenner (434) und Gunter Döring mit Tagesbestleistung (456) ließen die Gäste sehr alt aussehen (Ludwig Faber 391, Dietmar Chowanierz 396). Jetzt konnte das Schlusspaar des ASV ohne Angst auftreten. Aber falsch gedacht. Denn Werner Niemetz (378) und Heinz Roland (405) enttäuschten. Zum Glück nahmen die Gäste das Angebot nicht an, weil Waldemar Hammer (408) und Udo Kaufmann (397) nur wenig besser waren. Von den neun Heimspielen konnte Wintersdorf acht gewinnen, nur gegen Gebesee verloren sie ein Spiel. Das Gesamtergebnis war aber das schlechteste der Saison.

Im letzten Auswärtsspiel gab sich Rositz eine Blöße beim Tabellenletzten. Im ersten Durchgang legte Orlamünde gleich richtig los und schaffte einen Vorsprung von 47 Holz. Sportkamerad Volker Urbich schaffte 436 und Joachim Döhler nur 389 Holz. Das zweite Starterpaar kegelte fast ausgeglichen, denn Herbert Burkhardt brachte 414 Holz gegen Lothar Albrecht (411) in die Wertung. Im dritten Durchgang war dann die Heimmannschaft endgültig auf der Siegesstraße, weil Norbert Fökel (440) Holger Cwojdzinski (390) weitere 50 Punkte abnahm. Im Schlusspaar gab es noch etwas Ergebniskosmetik, denn Werner Hammerl mit 411 Holz war besser als Dieter Hecker, der 404 Holz erkegelte.

Es spielten: Harry Mähler (919) gegen Ten Seidel (854) und Jens Ohneberg (876) gegen Jörg Staps (805), sodass Ehrenberg nach Runde eins mit 136 Holz führte. Im zweiten Durchgang bauten Ingolf Jahr (846) und Wilfried Präger (878) diesen Vorsprung gegen Sven Kamprad (781) und Uwe Kunze (821) weiter aus. 258 Holz lag Schmölln nun schon zurück. Als Letztes spielten dann Karsten Börngen (893) gegen Uwe Strunz (854) und Falko Börngen (853) gegen Bernd Lehmann (874), wodurch der Gastgeber mit 276 Holz Vorsprung sicher gewann und Turbine eine Lehrstunde erteilte.

Der Gast und Staffelerste wurde seiner Favoritenrolle voll gerecht. Im ersten Starterpaar spielten Bernd Voigtländer (390) und Herbert Ehritt (407) gegen Wolfgang Gläser (406) und Eckhardt Müller (443) und büßten dabei 52 Holz ein. Das zweite Starterpaar mit Frank Teichmann (396) und Klaus Anders (381) gegen Uwe Linz (452) und Joachim Rinne (494, Tagesbester) erlebte ein Feuerwerk der Gäste. Oberroßla spielte das bisher beste Ergebnis der Saison.

Die Lehndorfer hatten sich viel vorgenommen, waren in Bestbesetzung angereist. Als Starter wollte Hartmut Winkler ein Achtungszeichen gegen Michael Günther setzen, was nicht gelang. Beide mühten sich, aber mehr als 407 Holz für die Heimmannschaft und 387 Punkte für die Gäste kam nicht heraus. Nach Erwin Fröhlich (393) und Volker Kronberg (399) schrumpfte der Vorsprung auf 14 Holz. Jürgen Gruna musste nun ein starkes Ergebnis spielen. Mit 415 Holz konnte man zufrieden sein, denn Reinhard Klages von den Gästen kamen nur auf 381 Zähler. Trotz 48 Holz Rückstand versuchte der Lehndorfer Schlussstarter Thomas Meißner alles und spielte mit 423 Punkten das beste Ergebnis seiner Mannschaft, büßte aber gegen Wolfgang Stolp (433, Tagesbester) noch einmal zehn Holz ein, wodurch der ZFC verdient gewann.

Der Gastgeber erreichte das beste Ergebnis der Saison. Im ersten Starterpaar spielten Joachim Strauch (425) und Peter Kamprath (435) gegen Hans-Georg Zander (375) und Klaus Jahn (380) und legten den Grundstein für den späteren Sieg. Das zweite Starterpaar mit dem Tagesbesten Klaus-Dieter Kulbe (442) und Dieter Jülich (409) gegen Bernd Lehnert (432) und Wolfgang Ketscher (403) baute den Vorsprung auf 121 Holz aus.

Das Kreisderby stand ganz im Zeichen der Heimmannschaft. Alle vier Fockendorfer waren besser als ihre Gegner. Startspieler Peter Hönemann (425) konnte den enttäuschenden Gerd Lorenz (376) klar bezwingen. Uwe Bail (412) behauptete sich knapp gegen Holger Krieger (408). Im Duell der Oldies war der 74-jährige Günter Voigt (396) gegen den 81-jährigen Günter Lorenz (391) erfolgreich. Die tagesbesten Kegler beider Mannschaften standen sich im vierten Duell gegenüber: Wilfried Bail (452) gewann eindeutig gegen Peter Schindler (417). Überraschend war das bessere Spiel der Gäste in das volle Bild. Für Fockendorf ist die Saison mit einem guten zweiten Tabellenplatz (24:8 Punkte) beendet. Alle acht Heimspiele wurden gewonnen. Kleinröda ist vor dem letzten Spieltag vom vierten Platz (18:12 Punkte) nicht mehr zu verdrängen.

Starkenberg II - Motor Altenburg II 2382:2445 (Schlegel 409, Wilkens 407/Jung-Heduschke 435, Nowak 424), Rositz IV - Wintersdorf II 2372:2441 (Kurowska 429, Jakobus 418/Lutz Schneider 437, Dietrich 424), Wintersdorf III - Ehrenberg II 2336:2500 (Zamponi 428, Hoppe 416/Mähler 449, Marcel Kunze 430).

Nobitz - Kleinröda II 1586:1410 (Rösler 427/Pohle 356), Meuselwitz/Bünauroda II - Rositz III 1684:1589 (Kahnt 456/Rößler 421), Lucka - Starkenberg II 1627:1446 (Weißenborn 437/Sachsenröder 388).

Starkenberg - Wintersdorf II 1570:1544 (Kirste 410, Göllnitz 409/Lenz 405, Göpel 402).

SV Starkenberg IV - ZFC Meuselwitz 2264:2287 (Olaf Tramm 410, Laskowsky 409/Eckert 417, Friebe 411), Lehndorf II - Haselbach II 1815:1804 (Lehndorf ein Spieler nicht spielberechtigt, Haselbach zu fünft) (Klein 397, Richter 376/Heinicke 392, Klaus 384), KSV Meuselwitz/Bünauroda III - TSV Nobitz 2336:2428 (Kießling 404, Neudeck 402/Trölitzsch 427, Lämmel 405), SV Starkenberg III - KSV Kleinröda II 2359:2376 (Henry Tramm 435, Pohle 402/Pohle 431, Zobelt 421).

Hans-Jürgen Fischer/Tino Kunzemann Thomas Meißner/Peter Scholz Marina Mähler/Wolfgang Stolp

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