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Bünaurodaer Kegler schlagen den Spitzenreiter

Bünaurodaer Kegler schlagen den Spitzenreiter

KSV Meuselwitz/Bünauroda - SV Meiningen 5737:5547. Mit gewohnter Heimstärke gelang Bünauroda ein Sieg gegen den Spitzenreiter. Dennoch bleibt man nach dem dritten Spieltag auf Rang zwei.

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Die Ruhe vor dem Angriff: Roland Rieger hilft mit 960 Holz, Meiningen auf Distanz zu halten und einen souveränen Heimsieg für Bünauroda zu sichern.

Quelle: Mario Jahn

Verbandsliga Männer. Mit gewohnter Heimstärke gelang Bünauroda ein Sieg gegen den Spitzenreiter. Dennoch bleibt man nach dem dritten Spieltag auf Rang zwei. Im ersten Durchgang kamen für den KSV Mario Grimmer (962) und Ronald Hädrich (954) zum Zuge. Für Meiningen erkegelten Marco Kallenbach 923 und Robert Steffens 850 Punkte. Daraus resultierte ein komfortabler Vorsprung von 143 Holz. Dass diese Differenz sich jedoch schnell reduzieren kann, mussten die Anwesenden im Mittelpaar feststellen. Der Meininger Frank Possner hatte einen Spitzentag. Mit dem Tagesbestwert von 1048 Holz zeigte er Kegeln auf höchstem Niveau. Dadurch schmolz der Vorsprung zwischenzeitlich auf die Hälfte. Mit konzentrierter Spielweise von Roland Rieger (960) und Bernd Kramer (966) gelang es aber, Meiningen mit 127 Kegeln auf Distanz zu halten. Im finalen Durchgang kamen Marcus Bösewetter (969) und Thomas Etzold zum Einsatz. Die Meininger wollten es noch einmal spannend machen, weil sie mit dem Deutschen A-Jugend-Meister Dominik Kunze ein Ass im Ärmel hatten. Dieser stellte mit 948 Kegeln sein Können durchaus unter Beweis, konnte aber zusammen mit Marcel Werner (884) die Niederlage nicht mehr abwenden.

 

 

 

Der Wettkampf begann auf den schwer spielbaren Bahnen für die Gäste nicht wie gewünscht, denn Ronny Gentzsch (512) und Andreas Thieme (552) unterlagen knapp (528 und 526). Anschließend konnten Frank Rösner und Wilfried Dietzold mit 507 und 557 Holz eine Vorentscheidung für den Gastgeber abwenden, weil man nun nur noch 1:3 hinten lag. Im Schlussdurchgang behielten die Rositzer die Nerven. Sven Kröber (549) und Jürgen Böhme (527) gewannen und schafften den Ausgleich. Mit 3:3 Mannschaftspunkten mussten nun die getroffenen Kegel über Sieg und Niederlage entscheiden. Hier hatten die Gäste das Glück auf ihrer Seite und am Ende 72 Holz mehr zu Buche stehen. Der Erfolg ging mit 5:3 nach Rositz.

 

 

 

Die Gäste begannen mit Clemens Storzer (433) und Gunther Döhring (467) sehr gut. Demgegenüber standen 426 Holz von Günther John und 459 von Detlef Närenberg. Das kleine Plus von 15 Holz konnten Werner Niemetz (410) und Heinz Rohland (404) aber nicht halten. Denn Andreas Mittag (459) und Detlef Branstner (473, Tagesbester) zeigten sich souverän. Somit blieben die zwei Punkte verdient in Niedertrebra.

 

 

 

Im Startpaar konnten Marcel Klinkenberg (823) und Ersatzmann Alexander Geß (864) noch ganz gut mithalten. Im Mittelpaar mit Danny Splitt (838) und Jonas Neubauer (863) ging der Gast sogar kurz in Führung. Allerdings waren Mario Körner (776) und Christian Günther (794) dem Schlusspaar der Gastgeber deutlich unterlegen, sodass Altenburg klar gewann. Es zeigten sich beim MKC mal wieder deutlich die Schwächen im Abräumerspiel auf auswärtigen Bahnen.

 

 

 

Starkenberg - Oppurg 1616:1658 (Kriebitzsch 429/Rössig 450).

 

 

 

Als Spitzenreiter reiste Rositz an und verließ Langenberg mit einer 1:7-Niederlage. Den einzigen Punkt holte Christian Etzold mit 506 Holz. Die weiteren Gäste-Kegler Wolfgang Kazmierczak (469), Hendrik Dölz (468), Mario Kurowska (456), Jörg Meyer (469) und Manfred Klinkenberg (465) unterlagen.

 

 

 

Als Erstes spielten Harry Mähler (820) gegen Tobias Reinhold (844) und Jens Ohneberg (816) gegen Ronny Perner (818). In der nächsten Paarung standen sich Ingolf Jahr (787) und Heiko Fischer (820) sowie Henry Müller (832) und Marcel Volk/Eric Langer (784) gegenüber, sodass Wünschendorf weiter führte. Karsten und Falko Börngen (882, 808)) drehten dann die Partie gegen Andreas Walosczyk (814) und Marc Hauptmann (818). Am Ende stand ein Sieg mit 47 Holz.

 

 

 

Rositz konnte nicht in Bestbesetzung antreten, begeisterte aber durch Siegeswillen. Bärbel Bachmann erspielte zu Beginn ausgezeichnete 447 Holz, während Stefanie Hößelbarth überhaupt nicht ins Spiel fand (355). Kleinröda brachte 377 und 374 Holz in die Wertung. Der Vorsprung vom Gastgeber betrug nur 51 Punkte, und noch war alles offen, denn die ehemalige SV-Keglerin, Katrin Göhre, war zu einer sehr guten Einzelleistung fähig (437), aber Gastgeber-Ersatz Hannelore Walther hielt hervorragend mit und erspielte 420 Holz. Dies war der Garant zum Heimerfolg, weil auch Jana Keiger mit 376 Holz ihrer Gegenspielerin mit 378 Holz kaum nachstand. Am Ende stand noch ein Vorsprung von 32 Punkten zu Buche.

 

 

 

Die Gäste konnten den Schwung vom Heimerfolg aus der Vorwoche nicht mitnehmen. Für die Mannschaft gibt es immer wieder Probleme mit den Bahnen. Bereits nach dem ersten Durchgang mit Bärbel Bachmann (367) und Stefanie Hößelbarth (357) gegen Ronny Hecht (414) und Petra Mierdel (401) geriet Rositz mit 91 Punkten in Rückstand. Es war bereits eine Vorentscheidung. Brigitte Quaas (430) gegen Birgit Janda (430) sowie Jana Keiger (407) gegen Gisa Hauptmännl (410) kegelten fast ausgeglichen. SV Rositz II unterlag mit 94 Holz.

 

 

 

Das erste Paar mit Hella Oeser (358) und Sandra Rohloff (432) gegen Ramona Günther (388) und Anke Höft (394) konnte nur acht Punkte herausspielen. Das zweite Paar mit Annett Nowak (386) und der Tagesbesten Beate Rohloff (443) gegen Christin Löper (420) und Susan Arndt (413) musste den Gästen vier Zähler überlassen. Nur durch das sehr gute Einzelergebnis von Beate Rohloff war es möglich, einen knappen Sieg für die Altenburger zu sichern.

 

 

 

Bad Köstritz - Haselbach 1537:1620 (Kahnt 417/Kunze 455).

 

 

 

Im ersten Paar spielten die Geraer mit Rudi Hemmann (403) und Jürgen Klaholz (416) gegen Ersatzspieler Bernd Eulenstein (336) und Peter Kamprath (366) und schafften einen Vorsprung von 117 Punkten. Das zweite Paar mit dem Tagesbesten Harald Reinhardt (430) und Diedrich Renken (401) gegen Joachim Strauch (393) und Klaus Junghanns/Jürgen Kühn (336) baute den Vorsprung um weitere 102 Punkte aus, sodass am Ende ein ungefährdeter Sieg mit 219 Punkten Vorsprung für die Gastgeber zu Buche stand.

 

 

 

Im Anfangsduell setzte sich Jörg Hentschel (3 Satzpunkte, 526), der Tagesbestleistung spielte, sicher gegen Jürgen Sebastian (1 SP, 486) durch. Aber die Gößnitzer konterten im zweiten Paar durch Dirk Große (2 SP, 505) gegen Rolf Räßler (2 SP, 496). Mark Enke holte sich aber die Führung zurück (3 SP, 520). Achim Maaß (1 SP, 490) konnte nicht dagegenhalten. Obwohl der Gößnitzer Dirk Rauschenbach (1,5 SP, 500) mehr Kegel spielte als Frank Hartstock (1,5 SP, 491), verlor er sein Spiel wegen der geringeren Satzpunkte. So stand es 3:1 für Kleinröda. Wegen der höheren Kegelzahl wurden dem Gastgeber zwei weitere Punkte gutgeschrieben.

 

 

 

Der MKC präsentierte sich im Anfangspaar schwach (Klaus Kahl, 398/Thomas Geß 358). Das nutzten die Gäste aus, denn Gerd Lorenz (424) und Holger Krieger (432) erspielten sich einen Vorsprung von 100 Kegeln. Noch gab sich der MKC nicht geschlagen, denn jetzt spielten ihre zwei erfahrenen Haudegen. Doch Peter Schindler hielt sich bravourös (476) gegen Klaus Sauerstein (504), und auch Andreas Kersten schlug sich tapfer (417) gegen Thomas Heimbach (432). So gewannen die Kleinrödaer Kegler mit 57 Holz unerwartet gegen die gehandicapten Gastgeber.

 

 

 

Diese Niederlage war unnötig, denn 1603 Kegel sind viel zu wenig auf der Bahn, und 45 Fehler waren ein Desaster. Es begann sehr schlecht für die Gastgeber, denn Andreas Kersten wurde nach 13 Kugeln ausgewechselt (47). Aber Peter Schindler gelangen 340 Kegel, und so wurde noch eine Führung erzielt, denn Jürgen Lehnert (385) blieb knapp hinter den Gastgebern. Im zweiten Duell verlor Helmut Lorenz (398) gegen Hans Becker (403), und der Gast führte knapp. Gerd Lorenz (400) gewann gegen Albrecht Mehlhorn (391), und Kleinröda hatte wieder Chancen auf den Sieg. Da spielte aber Uwe Heynke nicht mit, der bei 456 Kegeln 175 "putzte" und Holger Krieger (418) keine Chance ließ.

 

 

 

Nobitz - Starkenberg II 2457:2400 (M. Wilhelm 481, Trölitzsch 451/Bergner 414, Sparbrod 414), Wintersdorf II - Rositz IV 2535:2006 (Herr 450, Kalkenbrenner 437/Engert 413, Cwojdzinski 392), Lucka - Lehndorf 2413:2378 (Baum 473, Apelt 436/Weier 425, Klein 408), Fockendorf - Meuselwitz/Bünauroda II 2501:2418 (Müller 450, Ziesche 430/Höft 435, Beer 423).

 

 

 

Meuselwitz/Bünauroda II - Nobitz 1626: 1536 (Bock 422, Schulz-Kröber 417/Rösler 417, Willutzki 403), Starkenberg II - Lumpzig 1555:1585 (Breunig 403, Pohle 397/Zwingenberger 405, Schmidt 400), Lucka - Rositz III 1596:1392 (Apelt 433, Balszus 395/Häder 371, Rabis 371).

 

 

 

ZFC - Starkenberg III 1575:1653 (Friebe 448, Pause 403/Schöne 443, Pohle 421), Wintersdorf III - Post Altenburg 1557:1620 (Günther 423, Schumann 410/Klefke 425, M. Kunze 418), Nobitz II - Lehndorf II 1492:1535 (Schaller 396, Teichmann 379/Heinisch 419, Wilke 385), Starkenberg IV - Haselbach II 1526:1604 (Laskosky 416, O. Tramm 394/Wiegner 420, Heinicke 407), Rositz V - Kleinröda II 1575:1513 (Werner 428, Hauschild 404/Töpper 428, Pohle 367) .

Lothar Albrecht Marcus Bösewetter/Tino Kunzemann Marina Mähler/Thomas Meißner Clemens Storzer/Jana Schuhknecht

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