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Altenburg Bus- und Bahnfahren wird teurer
Region Altenburg Bus- und Bahnfahren wird teurer
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20:04 29.07.2013

Im Stadtverkehr der Thüsac in Altenburg und Schmölln steigen dagegen die meisten Preise.

Wie im Frühjahr angekündigt, steigen am 1. August die Preise für Züge, Straßenbahnen und Busse im Verbundraum des MDV um durchschnittlich 3,5 bis 4,5 Prozent (OVZ berichtete). Einen Überblick über die wichtigsten neuen Bustarife auf den Stadtlinien der Thüsac in Altenburg und Schmölln enthält nebenstehende Tabelle.

Zum bisherigen Preis erworbene Einzel-, 4-Fahrten- und Tageskarten werden bis zum Jahresende anerkannt; Wochen- und Monatskarten gelten bis um Ablauf ihrer zeitlichen Gültigkeit. Bei Abonnementfahrkarten mit monatlicher Zahlung wird ab August der neue Preis abgebucht. Abonnementfahrkarten mit jährlicher Zahlung werden bis zum Ablauf des gezahlten Jahresbetrages anerkannt.

Neben der Preiserhöhung bei verschiedenen Fahrkartenarten führt der Verbund aber auch ein neues Angebot ein: Künftig kann man mit den bisherigen reinen Bahn-Angeboten Sachsen-Anhalt-Ticket, Sachsen-Ticket und Thüringen-Ticket innerhalb des MDV auch Busse und Straßenbahnen nutzen. Der bis dato beim Umstieg notwendige Kauf von MDV-Tickets entfällt. Damit wird es für die Nutzer der so genannten Ländertickets nicht nur einfacher, sondern auch preiswerter, informierte der MDV in einer Pressemitteilung.

Mit der MDV-Preisanpassung werden Einzelfahrkarten in Leipzig und Halle 10 Cent teurer als bisher. In der Region bleiben die Einzelfahrkartenpreise für Fahrten innerhalb einer Zone unverändert. Bei Fahrten über mehrere Zonen steigen sie allerdings zwischen 10 Cent (2 Zonen) und 30 Cent (6 oder mehr Zonen).

Die Preise für 4-Fahrtenkarten steigen differenziert in Halle und Leipzig sowie in der Region für Fahrten über zwei oder mehr Zonen. Bei Fahrten in nur einer regionalen Zone bleibt der Preis genau wie bei den Einzelfahrkarten unverändert.

Wie der MDV weiter mitteilte, müssen auch Vielfahrer, die Wochen- und Monatskarten und vor allem die verschiedenen Abo-Angebote nutzen, tiefer in die Tasche greifen. Allerdings würden für diese Nutzer die Preissteigerungen mit Mehrkosten von lediglich 3 bis 5 Cent pro Fahrt deutlich geringer ausfallen.

Ganz und gar unverändert bleiben laut MDV die im vergangenen Jahr neu eingeführten Angebote ABO-Senior und ABO-Senior-Partner, die generell verbundweite Fahrten ermöglichen. Ebenfalls gleich im Preis bleiben verbundweit die Kurzstreckenfahrkarten. In allen regionalen Zonen würden zudem die Preise für die Tageskartenangebote stabil bleiben. Und zum wiederholten Male gleich bleiben auch die Preise für alle Kinderfahrkartenangebote im Verbund.

Begründet wird die Tariferhöhung durch den MDV unter anderem mit Kraftstoffpreisen auf anhaltend hohem Niveau, stagnierenden Bestellerentgelten, fehlenden Mitteln für Investitionen und steigenden Lohnaufwendungen. Von den jährlich benötigten 400 Millionen Euro werden nur 165 Millionen Euro aus Fahrgeldeinnahmen gewonnen. Den Rest müssen die Nahverkehrsbesteller sowie Bund und Länder beisteuern. Wäre es nicht gelungen, über die letzte Tarifsteigerung und über die neuen Ticketangebote allein 2012 rund 1,5 Millionen neue Fahrgäste zu gewinnen, hätten beispielsweise rund 50 Buslinien im MDV-Raum gestrichen werden müssen, rechnet der MDV vor.

@www.mdv.de

Günter Neumann

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