Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
CDU: Spartenreduzierung ist einzige Möglichkeit zum Überleben

CDU: Spartenreduzierung ist einzige Möglichkeit zum Überleben

Altenburg (E.P.). Mit Befremden reagiert die CDU im Altenburger Land auf die aktuellen Debatten bei der Theaterfinanzierung, hier vor allem auf die Äußerungen von Intendant Kay Kuntze in einem dpa-Gespräch.

"Dass die notwendigen Einsparungen am Theater Altenburg-Gera nicht nur auf den Schultern des Personals stattfinden dürfen, ist verständlich", so die beiden CDU-Politiker Uwe Melzer und André Neumann in einer gestern veröffentlichten Presseerklärung. "Doch anstatt zwingend notwendige strukturelle Veränderungen vorzunehmen und ein längst überfälliges Konzept zur Planungssicherheit zu erarbeiten, fordert der Intendant mehr Geld und droht dazu noch mit einer klaren Arbeitsverweigerung."

Mit der Rückkehr zum Flächentarifvertrag ab 2013 entsteht dem Theater ein Minus von zwei Millionen Euro (OVZ berichtete). Dies könne von keinem der Gesellschafter gestopft werden. "Das ist eine Situation, in der die bevorstehende Aufgabe von Kay Kuntze nicht klarer sein könnte. Das Theater muss so schnell wie möglich so strukturiert werden, dass es mit dem zur Verfügung stehendem Geld auskommt", betonen die beiden Politiker, die für die CDU als Landrats- beziehungsweise OB-Kandidat antreten. "Wir stehen noch immer ganz klar für den Erhalt des Theaters. Aber wir kommen an einer grundlegenden Neuorientierung nicht mehr vorbei."

Man könne nur so viel Theater zeigen, wie Geld in der Kasse ist. Alles andere gehe an der Realität vorbei. "Und wenn aus einem Fünf-Sparten-Haus vielleicht nur noch ein Zwei- oder Drei-Sparten-Haus wird, ist das sicherlich kein Grund zur Freude. Es ist aber die einzige Möglichkeit, das Theater auf Dauer zu erhalten," erklären Melzer und Neumann unmissverständlich.

Der neue Theaterchef hingegen hatte im Zusammenhang mit der Unterzeichnung der Finanzvereinbarung für 2013 bis 2016 eine Rückkehr an den Verhandlungstisch gefordert, um finanziell nachzubessern. Denn der Vertrag sei der Anfang vom Ende des Theaters. Kuntze lehnt es zudem ab, Vorschläge zu strukturellen Veränderungen am Theater zu machen. Dies sei eine unternehmerische Entscheidung, die die Gesellschafter zu treffen hätten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Altenburg
  • Jahrtausendflut 2002

    Entlang von Mulde, Elbe und Pleite brach im August 2002 eine verheerende Flutkatastrophe herein. Die LVZ zeigt eine Bestandsaufnahme. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

  • LVZ-Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Das LVZ-Sommerkino lud wieder zu unterhaltsamen Filmabenden ins Scheibenholz ein. Sehen Sie hier einen Rückblick in Fotos und Geschichten. mehr

  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lud am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Fotos, Videos und Infos finden Sie in unserem Sp... mehr