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Cafeteria zieht zurück ins Klinikum – alter Standort wird neu genutzt

Altenburg Cafeteria zieht zurück ins Klinikum – alter Standort wird neu genutzt

Noch immer steht die Cafeteria im Medizinischen Versorgungszentrum des Klinikums Altenburger Land, leer. Sie war ausgeräumt worden, um dieses Areal trockenzulegen, das durch die sintflutartigen Regenfälle vom 29. Juli 2014 weit mehr Schaden genommen hatte als ursprünglich vermutet. Dabei müsste die Trocknung längst abgeschlossen sein.

Muss vorerst weiter für die Versorgung von Personal und Besucher dienen – das Bistro im Foyer des Klinikums.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Noch immer steht die Cafeteria im Medicum, dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) des Klinikums Altenburger Land, leer. Sie war ausgeräumt worden, um dieses Areal trockenzulegen, das durch die sintflutartigen Regenfälle vom 29. Juli 2014 weit mehr Schaden genommen hatte als ursprünglich vermutet (die OVZ berichtete). Doch der Mitte Dezember begonnene Trocknungsprozess müsste eigentlich längst abgeschlossen sein.

Das ist er auch, wie die Sprecherin des Klinikums, Christine Helbig, auf Anfrage bestätigte. „Das Medicum ist trocken.“ Dass die Cafeteria dennoch weiter leer steht, hat andere Ursachen, erläuterte sie. „Sie wird nämlich hier nicht wieder einziehen. Das Areal im Erdgeschoss werden wir künftig anders nutzen.“

Und das hat seinen guten Grund: Das Krankenhaus hat sich im April 2014 mit der ambulanten Rehabilitation ein neues Geschäftsfeld erschlossen, das offensichtlich weit über die Erwartungen hinaus bei den Patienten Zuspruch findet. Schon im Spätsommer 2014 waren alle notwendigen Genehmigungen durch diverse Kassen erteilt, so dass seitdem immer alle angebotenen Plätze belegt sind.

„Es war anfangs nicht zu erwarten, dass die Patienten dieses Angebot so gut annehmen. Aber gerade für ältere Menschen ist eine Rehabilitation, bei der sie nicht aus ihrem häuslichen Umfeld herausgerissen werden, oftmals besser geeignet als eine stationäre“, erläutert Christine Helbig.

Die Klinik für Ambulante Reha soll deshalb erweitert werden. Momentan verfügt sie über 30 Plätze in der orthopädischen und ebenso viele in der neurologischen Reha. Erstere soll um zehn Plätze aufgestockt und das Angebotsportfolio um eine ambulante Reha auf dem Gebiet der Kardiologie, also für Herz-Kreislauf-Erkrankte, erweitert werden.

„Die Platzkapazitäten auf der Ebene zwei im Medicum sind jedoch ausgeschöpft. Daher ist die Erweiterung um die Räume der ehemaligen Cafeteria, die nach der Trocknung jetzt erst wieder eingerichtet worden wäre, geplant“, so Christine Helbig. Dazu müssen aber noch Nutzungen überprüft und Anträge gestellt werden, so dass noch nicht genau gesagt werden könne, wann mit dem Umbau im Erdgeschoss begonnen werden kann.

Die Mittagsversorgung der Besucher und Mitarbeiter erfolgt momentan provisorisch über die ursprüngliche Fläche im Foyer des Klinikums, das jetzigen Bistro. Dies könne aber auf Dauer so nicht bleiben, da für diese Zwecke hier einfach zu wenig Raum vorhanden sei, so die Pressesprecherin. Deshalb habe man sich ja vor einigen Jahren auch für den Neubau im Medicum entschieden. Die Cafeteria mit Mittagsversorgung wird zukünftig neue Räume im Klinikum erhalten. Hierzu werden gerade bauliche Voraussetzungen geprüft. Genaueres wollte Christine Helbig deshalb noch nicht sagen.

Das ist im übrigen nicht die einzige Neuigkeit aus dem Krankenhaus am Rande der Stadt. Das Klinikum beabsichtigt den Erwerb zweier Grundstücke und hat sich dafür ein Ankaufsrecht gesichert. Der Stadtrat Altenburg beschloss auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig einen entsprechenden Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan. Darin ist von der Errichtung eines Gästehauses mit Bereitschaftsräumen für medizinisches und technisches Personal sowie die Ausweisung von Bauflächen für künftige medizinische Einrichtungen die Rede. Es bestünden derzeit aber noch keine konkreten Pläne, ob, was und wann dort gebaut werden könnte, so Helbig.

Von Ellen Paul

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