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Altenburg Coole Kohle, schicke Steine - OVZ-AboPlus-Ferienspaß: 125 Kinder und Erwachsene basteln, lernen und spielen im Mauritianum
Region Altenburg Coole Kohle, schicke Steine - OVZ-AboPlus-Ferienspaß: 125 Kinder und Erwachsene basteln, lernen und spielen im Mauritianum
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20:07 24.07.2012

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Von JENIFER Hochhaus

"Tausendschööön", fasst die vierjährige Selma kurz und knapp den Besuch im Mauritianum zusammen, um gleich darauf noch einmal zur Slackline zu rasen. Auf dem Gummiband, das zwischen zwei Bäumen gespannt ist, fühlt sich die Kleine richtig wohl. Mit der einen Hand an Mama festhalten und mit der anderen das Gleichgewicht ausbalancieren - so schaffen Selma und die sechsjährige Maxine die Strecke. Für die Schwestern, den sechswöchigen Oskar und Mama Manuela Rabe ist es der erste Besuch in dem Naturkundemuseum. "Wir sind gerade erst hierher gezogen", erzählt die 29-Jährige. "Und da hat es sich angeboten, hier einen schönen Tag zu verbringen."

Dass der Besuch auch für die anderen Gäste schön, lustig und spannend ist, sieht man nicht nur den Kindern an. Während draußen das Gleichgewicht und die Geschicklichkeit im Parcours gefragt sind, kommt es in den Räumen auf Feingefühl und gutes Zuhören an. Mindestens vier Stationen müssen die Kinder absolvieren, um am Ende ihren eigenen Edelstein mit nach Hause zu nehmen. Die meisten basteln, spielen und raten aber nicht nur, sondern werfen gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern auch einen Blick auf die Sammlung des Museums.

So wie die zehnjährige Helene, die gedankenversunken in der geologischen Sammlung umherstreift und Steine und Mineralien betrachtet. "Aber ich habe auch schon einiges gemacht", sagt sie mit pflichtbewusstem Blick auf ihren Zettel: Die Stempel für das Basteln von Kristallen aus Papier und das Malen mit Kohle hat die Viertklässlerin bereits gesammelt. "Das hat Spaß gemacht", sagt sie, und Oma Helga Zetzsche ergänzt: "Es ist schön, dass die Kinder hier aktiv mitmachen können." Dass ihre Enkelin im Museum noch etwas lernt, hält die Altenburgerin für ebenso wichtig - selbst in den Ferien.

Apropos lernen: Das steht auch für den zwölfjährigen Anton auf dem Programm. In der Ausstellung zur Braunkohle hört er aufmerksam zu, wie Bergbruder Roland Müller die Entstehung der Kohle und die Fertigung von Briketts erklärt. "Das war echt interessant", sagt der Sechstklässler, der bereits in der Schule viel über Kohleabbau gelernt hat. Deshalb überlässt er das Nachfragen lieber seinem Opa, der den Erzählungen des Ex-Kumpels ebenfalls aufmerksam folgt. "Es ist super, was hier auf die Beine gestellt wurde", sagt Karl Heymann anschließend. Die ausgestopften Tiere findet sein Enkel Anton zwar nicht so spannend, aber umso erfreuter ist er, dass im zweiten Stock lebende Heuschrecken auf ihn warten: "Das schaue ich mir noch an."

Die Insekten einmal auf der Hand umhertippeln zu lassen, hat Max schon hinter sich. "Die Stabheuschrecke fühlt sich schön an", sagt er und grinst. "Aber ein wenig gekitzelt hat es auch." Und weil das Berühren des Tieres einer der absoluten Höhepunkte für ihn ist, nimmt er sich noch ein kleines Andenken mit nach Hause: Aus Wäscheklammer, Pfeifenreiniger und grüner Farbe bastelt sich der Achtjährige sein eigenes Insekt. Die anderen Stationen hat er schon hinter sich. Sein abschließendes Urteil: "Ein richtig toller Besuch."

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