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DHB-Pokal: Vorfreude bei Aufbau-Handballerinnen, Altlandsberg leidet

DHB-Pokal: Vorfreude bei Aufbau-Handballerinnen, Altlandsberg leidet

Der Countdown läuft: In fünf Tagen steht dem Altenburger Handball-Publikum ein echter Kracher ins Haus. Auch bei den Aufbau-Frauen steigt langsam, aber sicher die Vorfreude auf die Partie am Mittwoch gegen den MTV Altlandsberg in der zweiten Runde des DHB-Pokals (15 Uhr, Goldener Pflug), weil im Duell Tabellenführer aus Liga vier gegen den Neunten aus Liga drei ein heißer Fight zu erwarten ist.

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Vor möglichst vielen Zuschauern wollen die Aufbau-Handballerinnen auch am Mittwoch im Pokal jubeln. Montage/Fotos: Mario Jahn

Altenburg. Von Thomas Haegeler und Lutz Pfefferkorn

Generell geht der Gast als leichter Favorit in die Partie. Zumal die Brandenburgerinnen in der vorigen Saison sogar noch in der 2. Bundesliga aufliefen und sportlich nicht abgestiegen sind. Lediglich die Tatsache, dass der Verein aus finanziellen Gründen die Reißleine ziehen musste, lässt das Team von Trainerfuchs Randolf Weyland nun in der dritten Liga spielen.

Coach Weyland bekam das Pokal-Los praktisch an seinem 60. Geburtstag serviert und wusste zunächst nicht, ob er darüber weinen oder lachen sollte. Ersteres, weil er nur allzu gern in eigener Halle einen hochkarätigen Erstligisten wie den Meister Thüringer HC, Vize Buxtehude oder den HC Leipzig empfangen hätte. Zweiteres, weil ein Viertligist nicht unbedingt als Lospech verstanden werden kann - vor allem, wenn man bedenkt, dass nur noch derer drei im Topf waren. Dennoch: Die rund 300 Kilometer lange Reise hätte sich die Mannschaft aus dem märkischen Oderland lieber gespart. "Wir haben ein echtes Problem mit dem Spieltag, da in Berlin kein Feiertag ist und einige Mädels dort wohnen und arbeiten", sagt Weyland.

Erstaunlich ist jedoch, wie sich ein Verein aus einer 8000-Seelen-Gemeinde im Einzugsgebiet vieler Bundesligisten solch eine Mannschaft überhaupt leisten kann. Schließlich spielen auch die Männer in Liga vier und noch weitere 15 Teams gehören zur Handball-Abteilung des traditionsreichen Vereins.

In einem Punkt lassen sich dabei sogar Parallelen mit dem SV Aufbau herstellen. Denn seit geraumer Zeit wird in Altlandsberg ebenso das Hauptaugenmerk auf die Frauen gelegt. Und das kurioserweise trotz des Vereinsnamens MTV, was für Männerturnverein steht. Eine weitere Parallele soll zudem nicht unerwähnt bleiben. Die beiden Top-Torschützinnen beider Teams spielen ihre Gegnerinnen derzeit auf Linksaußen schwindlig und treffen am Mittwoch unmittelbar aufeinander - Vivien Walzel (bisher 73 Treffer in 6 Spielen) und Sophie Lütke (39 in 5 Begegnungen).

Außerdem sollten sich die Zuschauer schon einmal auf eine längere Veranstaltung einstellen. Denn die Gäste haben es hingekriegt, in den bisherigen fünf Spielen dreimal mit einem Unentschieden von der Platte zu gehen, was im Pokal keiner wirklich will, weil es mit Spielzeit-Nachschlag belohnt würde.

Das Altenburger Trainergespann Michael Zita und Christian Vincenz sieht der Begegnung jedoch relativ gelassen entgegen. Bis auf die Langzeitverletzten Carolin Konrad und Anja Friedrich sind alle an Deck. Selbst Ingrida Radzeviciute könnte mit von der Partie sein, obwohl der 31.Oktober für sie schon seit 38 Jahren eine ganz besondere Bedeutung hat: Es ist ihr Geburtstag. "Ob Ingrida mitspielt oder nicht, ist noch völlig offen", sagt Aufbau-Vorsitzender Lutz Härtel. "Sie kommt am Dienstag aus dem Urlaub wieder und dann wird Micha Zita mit ihr reden." Allerdings hänge von ihr nicht das Wohl und Wehe der Mannschaft ab. "Es wäre trotzdem schön, wenn sie dabei wäre, weil sie maßgeblichen Anteil daran hatte, dass wir das Thüringen-Pokal-Finale gewonnen haben, was die Voraussetzung für die DHB-Pokal-Teilnahme war."

Und noch eine Besonderheit gibt es am Reformationstag im Pflug: Seit Langem sind wieder einmal "Frauen unter sich". Denn die Partie wird von den beiden 25-jährigen Schiedsrichterinnen Janine Albrecht (Dresden) und Kerstin Barth geleitet. Das Duo befindet sich auf dem Sprung in die Bundesliga und sollte die brisante Partie souverän über die Bühne bringen. Daneben hat sich Aufbau für's Publikum einiges einfallen lassen. So werden etwa die Altenburgerinnen extra für ihre Fans backen. Der Foksova-Kuchen, die Holz-Ecken und Dorotikova-Stücke oder die Keller-Torte werden sicher reißenden Absatz finden.

Tickets für die Pokal-Partie Aufbau Altenburg gegen MTV Altlandsberg gibt es für 6 Euro (ermäßigt 4 Euro) und 20 Euro (VIP) in den Geschäftsstellen von Aufbau (Brauereistraße 20, Altenburg, % 03447 476375) und der OVZ (Kornmarkt 1, Altenburg, % 03447 574942) sowie an der Tageskasse (plus 1 Euro).

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