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Altenburg DSDS-Star Thomas Katrozan rockt sein Heimatdorf Wilchwitz
Region Altenburg DSDS-Star Thomas Katrozan rockt sein Heimatdorf Wilchwitz
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12:26 27.06.2016
DSDS-Star Thomas Katrozan beim Volksfest in Wilchwitz. Quelle: Frank Prenzel
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Wilchwitz

Nach dem Soundcheck kam Katrozan nicht mehr weg vom Festplatz. Ein Autogramm nach dem anderen wanderte über den Tisch, für ein Erinnerungsfoto nach dem anderen  klickten die Handykameras. Auch die vierköpfige Familie von Sandy Schlehahn freute sich über ein Bild mit „Katze“. „Wir haben schon beim DSDS-Public-Viewing mitgefiebert“, erzählte die Wilchwitzerin und ist fest davon überzeugt: „Er hätte den Sieg verdient, er war der Beste.“ Thomas sei  sehr bodenständig, lobte die Kita-Erzieherin, die mit ihren Knirpsen vom Nobitzer „Haus der kleinen Füße“ am Sonntag beim Volksfest auftrat.

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Thomas Katrozan, der bei der diesjährigen RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ bis ins Finale vordrang war der gefeierte Mann beim Volksfest in seinem Heimatdorf im Altenburger Land. Fotos: Frank Prenzel

Auch Sandra Wagner wartete wie viele andere geduldig, bis der immer freundlich lächelnde Superstar endlich für ein Foto Zeit hatte. „Mein Sohn ist Fan von Thomas“ erzählte sie. Der neunjährige Lennard strahlte denn auch über beide Ohren, als das Bild endlich im Kasten war. Wagners zogen einst von Wilchwitz nach Limbach-Oberfrohna und nahmen extra wegen Katrozan den Weg zum Fest auf sich. „Er ist authentisch und seinem Stil treu geblieben“, schätzt Lennards Mutter an dem Sänger.

Neben dem stapelten sich übrigens Senfgläser, die er mit seiner Freundin Mandy Handke für drei Euro das Stück an den Mann und die Frau brachte. Senf? Richtig. Und zwar Katze-Senf, der das Konterfei des Leipzigers schmückt. Die neue Kreation von Altenburger Senf & Feinkost mit Hanfsamen ist sozusagen Katrozans erster Fanartikel – und ein ausgefallener dazu. „Wir haben zunächst 500 Gläser machen lassen“, erzählte Mandy, die im Herbst mit Thomas ihr zweites Kind erwartet.

Der Superstar war mit Mandy erst am Morgen von Mallorca, wo er zwei Auftritte hatte, nach Deutschland geflogen. „Ich bin stolz darauf, hier in der Heimat bei einem der größten Feste der Region singen zu dürfen“, bekräftigte der 36-Jährige. Das sei eine große Sache für ihn. „Viele haben mich hier unterstützt, ich freue mich, dass es mit dem Auftritt klappt.“

Die Idee dazu kam aus den Reihen des örtlichen Feuerwehrvereins, der das beliebte Fest seit 1993 Jahr für Jahr stemmt. „Es ist so ein Hype um Thomas, wir wollten ihn unbedingt haben“, verriet Vereinschef Günter Quaas.  „Einfach war das nicht.“ Mit Katrozans Management war ein Vertrag abzuschließen, für den Auftritt legt der Verein immerhin 1500 Euro hin.

Im Festzelt heizte derweil die Leipziger Partyband Radionation mit einem Ohrwurm nach dem anderen das Publikum auf. Und kurz nach 23 Uhr war es dann soweit. Mit „No women, no cry“ von Bob Marley stürmte Katrozan die Bühne und riss im proppevollen Festzelt die Leute vom ersten Ton an mit. Dabei holte er mit seiner kräftigen Stimme nicht nur Reggae-Songs, die ihm besonders liegen, aus dem Köcher, animierte zum Mitsingen, sprang ins Publikum. Und nach Mitternacht schlug zum zweiten Mal seine Stunde.

Frank Prenzel

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