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Altenburg Das Altenburger Land sucht die Nachwuchssportlerin des Jahres
Region Altenburg Das Altenburger Land sucht die Nachwuchssportlerin des Jahres
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17:59 10.02.2019
Den Auftakt der Kandidatenvorstellung zur Sportlerwahl 2018 im Altenburger Land machen die Nachwuchsathletinnen. Quelle: Patrick Moye
Altenburg

Die Sportlerumfrage im Altenburger Land geht in die 28. Runde – als Gemeinschaftsaktion von Kreissportbund Altenburger Land und OVZ und zum zweiten Mal auch mit der OTZ. Für Sie, liebe Leserinnen und Leser, heißt das: Ihre Stimme ist gefragt. 30 Kandidaten wurden im Vorfeld von einer Fachjury ausgewählt, verteilt auf sechs Kategorien: Nachwuchssportlerin und -sportler, Nachwuchsteam, Sportlerin und Sportler, Mannschaft sowie Übungsleiterin und Übungsleiter.

Nacheinander stellen wir die alle Nominierten in den jeweiligen Kategorien vor. Heute: die Nachwuchssportlerinnen des Jahres. Unter https://formulare.lvz.de/OVZ-Sportlerwahl können Sie für Ihre Favoriten abstimmen, je einen pro Kategorie. Wer letztlich das Rennen macht, bleibt aber bis zum 23. März ein Geheimnis. Erst dann werden Sieger und Platzierte auf der großen Sportparty im Kulturhof Kosma verkündet.

Svenja Besoke brennt für den Judosport

Svenja Besoke Quelle: privat

Svenja Besoke hat trotz ihrer gerade mal zwölf Jahre schon so manchen ihrer Zeitgenossen aufs Kreuz gelegt. Was kein Wunder nimmt, betreibt das Mitglied des PSV Schmölln doch seit ihrem fünften Lebensjahr den Judosport. Und dies überaus erfolgreich. Vor zwei Jahren erkämpfte sich die musisch veranlagte Schmöllner Kampfsportlerin, die nebenbei Klavier spielt, bei den Thüringischen Landesmeisterschaften einen dritten Platz, den sie im vergangenen Sommer als Frühstarterin in der Altersklasse U15 wiederholte. Und wenige Wochen später erkämpfte sie sich in der Altersklasse U13 die lang ersehnte Goldmedaille, wobei sie im Halbfinale einen Rückstand aufzuholen vermochte und das Finale schon nach 15 Sekunden für sich entscheiden konnte. Laut ihrem Trainer Ivo Schöne zeichnet seinen Schützling, der sein Wissen im Verein an jüngere Sportler weitergibt, ein großer Siegeswillen gepaart mit Fairplay aus. Darüber hinaus wisse die Sechstklässlerin am Roman-Herzog-Gymnasium auch mit guten schulischen Leistungen zu überzeugen.

Luisa Schnabel – geselliges Sprungtalent

Luisa Schnabel Quelle: privat

„Das Kind braucht Bewegung“ lautete das Motto der Eltern von Luisa Schnabel. Entsprechend früh, im Alter von sieben Jahren, begann Luisa, beim LSV Schmölln Leichtathletik zu betreiben. Zunächst probierte sie alle Disziplinen aus, wurde von ihren Trainern jedoch vorrangig für den Mehrkampf ausgebildet. Schnell kristallisierte sich ihr Sprungtalent heraus. Die größten Erfolge sammelte Luisa im vergangenen Jahr im Dreisprung. So konnte sie sich bei den Deutschen Schülermeisterschaften mit persönlicher Bestleistung über den 4. Platz freuen, wobei gerade einmal neun Zentimeter zum Treppchen fehlten. Doch ohne Fleiß kein Preis. Die 15-jährige Schülerin des Motteler-Gymnasiums in Crimmitschau trainiert drei Mal pro Woche und nutzt regelmäßig das angebotene Stützpunkttraining des Thüringer Leichtathletik-Verbandes. In ihrer Freizeit liest Luisa gern oder trifft sich mit Freunden. Hieraus zieht sie ihrer Trainerin Urte Rook zufolge die notwendige Motivation für ihr Training. Luisa Schnabels sportliches Ziel für 2019 ist die Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften im Dreisprung und in der Staffel.

Marie-Celine Schindler: Kunstradsportlerin mit Biss

Marie-Celine Schindler Quelle: privat

Trotz ihrer jugendlichen 14 Jahre kann man Marie-Celine Schindler, Kunstradsportlerin beim KSV Rositz, mit Fug und Recht als „alten Hasen“ bezeichnen. Denn die Neuntklässlerin des Altenburger Friedrichgymnasiums gehört dem KSV bereits seit fast achteinhalb Jahren an. Eine Zeit, in der Marie-Celine Schindler in der Kategorie 1er Kunstradfahren eine Reihe von Erfolgen auf den schmalen Pneus erzielen konnte. So kann sich die 14-Jährige bereits mit den Titeln Thüringische Landesmeisterin sowie Ostdeutsche Meisterin schmücken sowie denen der Qualifikationsmeisterin und Pokalsiegerin. Von ihren Trainern wird Marie-Celine Schindler als ehrgeizig und darüber hinaus als Sportlerin mit einem großen Kampfgeist bezeichnet, die die Bereitschaft zu stetigem konsequentem Training auszeichnet. Mit dem Ergebnis, dass Marie-Celine Schindler ihre Leistungen und die Schwierigkeitsgrade ihrer Übungen kontinuierlich von Jahr zu Jahr habe steigern können.

Talina Titz: Karateka mit Trainerlizenz

Talina Titz Quelle: privat

Obwohl die 15-jährige Talina Titz, Karateka beim SKD Sakura Meuselwitz, im vergangenen Jahr lediglich an zehn Turnieren teilnahm, sammelte sie einmal mehr ordentlich Edelmetall: 16 Medaillen sprangen bei ihren Teilnahmen heraus. Viermal Gold bei den Landesmeisterschaften, dreimal Gold bei den Mitteldeutschen Titelkämpfen, dazu noch einmal Silber. Bei der Ostdeutschen Meisterschaft errang sie noch eine Bronzemedaille, dazu verpasste sie beim Internationalen U-21-Randori in Waldmichelbach als Vierte das Podest nur knapp. Bei einem international besetzten Turnier in Dänemark wurde sie Fünfte. „Talina ist unsere trainingsfleißigste Athletin und schon sehr lange bei uns“, sagt der Sakura-Vereinschef und Trainer Vico Köhler. Aufgrund ihrer Körpergröße von über 1,80 Meter lässt er sie teilweise sogar schon in der U-18- und U-21-Altersklasse starten. Und das alles, obwohl im vergangenen Jahr viele Wettbewerbe ohne die 15-Jährige stattfanden. „Sie hat sich schon mit ihren jungen Jahren entschlossen, die C-Trainer-Lizenz zu erlangen – und die Prüfung mit Bravour bestanden“, sagt Köhler anerkennend und hofft, dass sie recht lange das Trainerteam bereichern wird. Talina Titz ist bereits seit 2006 im Meuselwitzer Karateverein und verstärkt seit fünf Jahren die Thüringer Landesauswahl.

Jara-Sophie Petersen – begeisternde Fechterin

Jara-Sophie Petersen Quelle: Mario Jahn

Die Nachwuchssportlerin des vergangenen Jahres, Jara-Sophie Petersen vom SV Einheit Altenburg, ist laut ihres Heimtrainers eine begeisterte und begeisternde Fechterin, die ihren Sport mit viel Fleiß und Ausdauer betreibt. „Ich bin sehr dankbar für Jara-Sophies intensive Betreuung durch international erfahrene Trainer am Zentrum für den Leistungssport des Deutschen Fechterbundes in Leipzig“, so Ingolf Katzsch. Neben den schulischen Anforderungen am Sportgymnasium gelte es für Jara-Sophie, ihre Freizeit in der Fechthalle der Arena Leipzig damit zu verbringen, die körperliche Fitness und das fechterische Können im Einzeltraining, der Partnerarbeit und im Verbund der Trainingsgruppe zu erlangen. Und die harte Arbeit am Leistungsstützpunkt hat sich laut ihres Heimtrainers gelohnt. Zwei vordere Platzierungen in den deutschlandweit geführten Ranglisten ermöglichen ihr die Teilnahme an zwei Deutschen Meisterschaften. Kadertrainingslehrgänge des Deutschen Fechterbundes in Heidenheim, bei denen sie vom Verbandskadertrainer Philipp Stein betreut wird, gehörten ebenso zum Trainingsprogramm der 15-Jährigen wie ein Trainingslager mit der ungarischen Nationalmannschaft sowie das Trainingscamp des Landessportbundes Sachsen. Bei stark besetzten internationalen Turnieren konnte Jara-Sophie Petersen 2018 mit vorderen Platzierungen auf sich aufmerksam machen und die nötigen Ranglistenpunkte sammeln. So kann sie 2019 nicht nur in ihrer Altersklasse U17 in Leverkusen starten, sondern auch in der nächst höheren Altersklasse U20 bei den Deutschen Meisterschaften.

Von Robin Seidler und Roger Dietze

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