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Das grüne Ungeheuer von Niederhain

Das grüne Ungeheuer von Niederhain

Es ist nicht etwa eine neue Sehenswürdigkeit, das grüne Ungeheuer von Langenleuba-Niederhain. Nein, es ist das Halbe Schloss, das seit kurzem grüne Netze umhüllen.

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Schöner wird der Anblick des Halben Schlosses durch das grüne Netz auch nicht. Es ist lediglich eine Sicherungsmaßnahme.

Quelle: Mario Jahn

Langenleuba-Niederhain. Die Langenleubaer konnte angesichts ihres komplett sanierten Rittergutes auf der einen und des maroden Schlosses auf der anderen Seite keine treffendere Bezeichnung für den unter Denkmalschutz stehenden Barockbau finden.

Das grüne Netz haben Mitarbeiter der Dachdeckerfirma Schmidtchen und Brumme aus Lucka über den 300 Jahre alten Bau gespannt. Was die Höhe des Baus betraf, hatte man sich gehörig verschätzt. Denn es musste ein größerer Kran her, um auch das Dach des Gebäudes einhüllen zu können. Den Auftrag für die Arbeiten hatte das Bundesamt für Immobilienaufgaben erteilt. Die grünen Umhüllungen sind eine Sicherheitsmaßnahmen, war in der Dachdeckerfirma zu erfahren.

"Ich befürchte, dass in der nächsten Zeit nicht mit anderen Maßnahmen am Halben Schloss zu rechnen ist", hegt Langenleuba-Niederhains Bürgermeister Jürgen Schneider (parteilos) so seine Bedenken. Mit dem Netz solle ja lediglich verhindert werden, dass herunterfallende Dachziegel oder Teile des Gemäuers Menschen gefährden. Am Gebäude selbst werde nichts getan. Das Halbe Schloss steht seit 1975 leer und ist dem Verfall preisgegeben. Um das Denkmal zu retten, müsste in absehbarer Zeit etwas daran getan werden, meint Schneider, den schon bewegt, was aus dem alten Bau in seinem Ort wird.

Bis zum Februar dieses Jahres herrschte keine Klarheit darüber, wer der rechtmäßige Eigentü- mer des von 1707 bis 1711 erbauten Schlosses ist. Nach mehr als einem viertel Jahrhundert und zahllosen Schreiben der Gemeinde Langenleuba-Niederhain steht seit Februar fest: Der Bund ist seit dem 3. Oktober 1990 Eigentümer des Schlosses und des Grundstückes in Langenleuba-Niederhain (die OVZ berichtete). Der barocke Bau war seit der Wende zum Spielball zwischen der Gemeinde und den Behörden des Bundes geworden.

Aus der Osterländer Volkszeitung vom 04.09.2015

Marlies Neumann

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