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"Das ist absoluter Wahnsinn" - VCA-Volleyballer bejubeln mit dem 3:0 gegen Jena den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte

"Das ist absoluter Wahnsinn" - VCA-Volleyballer bejubeln mit dem 3:0 gegen Jena den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte

Die Volleyballer des VC Altenburg haben das schier Unglaubliche geschafft. Der Regionalliga-Aufsteiger und -Dritte fegte den Drittliga-Absteiger und aktuellen Sechsten vom VSV Jena glatt mit 3:0 (25:23, 25:14, 25:22) aus der Wenzelhalle und sicherte damit bereits fünf Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt.

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Geschafft: Dank des 3:0-Sieges gegen den VSV Jena sichern sich die Regionalliga-Volleyballer des VCA um Trainer Frank Schneider (r.) vorzeitig den Klassenerhalt.

Quelle: Mario Jahn

Für den Überraschungssieg gegen den bisherigen Angstgegner brauchte das Team von Trainer Frank Schneider am Samstagabend vor 115 Zuschauern, zu denen auch Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) und KSB-Geschäftsführer Horst Gerth gehörten, gerade einmal eine Stunde und 20 Minuten.

 

"Jetzt sind die Jenaer kein Angstgegner mehr", kommentierte Coach Schneider das Ergebnis zunächst relativ trocken, um anschließend aber doch etwas emotional zu werden. "Das ist absoluter Wahnsinn." Er habe gedacht, dass man sechs bis sieben Siege brauche, um in der Liga zu bleiben. "Jetzt haben wir bereits neun und sind in Thüringen die Nummer zwei hinter dem VC Gotha, vor einem Jahr waren wir noch die Nummer sieben."

 

Doch auch angesichts der neuen Situation sieht sich der 35-Jährige nicht veranlasst, das Saisonziel Klassenerhalt zu korrigieren. "Da nur der Erste aufsteigt, wir auf Dresden elf und auf Oelsnitz fünf Punkte Rückstand haben und diese beiden Teams über allem thronen, sehe ich da keinen Grund", so Schneider zum jetzt schon größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Ob man am Ende Dritter bleibe oder Fünfter werde, sei weniger wichtig. "Wichtiger ist, dass wir jetzt Spielern mehr Einsatzzeit geben, die bisher eher weniger auf dem Feld standen, um sie weiterzuentwickeln."

 

Die Partie gegen den VSV Jena, gegen den man keines der letzten vier Pflichtspiele gewinnen konnte, begann auf Augenhöhe. Viele kleine Fehler machten aber immer wieder den Spielfluss auf Altenburger Seite kaputt. Doch Jena verpasste es, durch direkte Aufschlagfehler entscheidend davonzuziehen. So blieb der VCA immer in Schlagdistanz, was die Schneider-Sechs dann auch beim Stand von 23:23 nutzte. Denn zwei aufeinander folgende Punkte sicherten den ersten Satzgewinn.

 

Der zweite Durchgang sollte eine ziemlich klare Angelegenheit werden. Denn die Skatstädter steigerten sich in allen Mannschaftsteilen. Vor allem stark platzierte Aufschläge brachten die Jenaer Annahme ein ums andere Mal ins Schwitzen. Zudem ließen die Altenburger kein bisschen nach, was in dieser Phase zu einem deutlichen 25:14-Satzgewinn führte.

 

Im letzten Abschnitt war anfangs die Konzentration völlig weg. Der VCA reagierte nur noch. Die Folge: ein 6:13-Rückstand. Doch nach einer Auszeit drehten die Skatstädter auf. Erst kam die Aufschlagserie von Kapitän Michael Münchow mit vier Punkten, dann ging ein Ruck durchs Team. Gute Annahmen und sehenswerte Angriffe brachten die Altenburger zurück ins Spiel. So glichen die Gastgeber schließlich zum 20:20 aus. Jena war nun stark verunsichert und konnte kaum noch gegenhalten. Die Hausherren zogen nun mit voller Kraft durch und entschieden auch diesen Satz mit 25:22 für sich.

 

Allerdings bezahlte der VCA den Erfolg teuer. Denn Mitte des dritten Durchgangs verletzte sich Mittelblocker Nico Tschammer. Ohne Fremdeinwirken knickte er um und ging schmerzverzerrt zu Boden. "Er hat eine Bänderverletzung und fällt wohl für den Rest der Saison aus", sagte Trainer Schneider zerknirscht. "Das ist besonders bitter, weil er eine super Entwicklung gemacht hat." Aus der Landesklasse kommend, sei er inzwischen zum Stammspieler in der Regionalliga geworden. Für ihn müssen nun andere in die Bresche springen.

Thomas Haegeler/Peter Schiller

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