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Altenburg Den Ziegenkäse ums Rondell gerollt - viel Spaß bei kuriosem Wettbewerb
Region Altenburg Den Ziegenkäse ums Rondell gerollt - viel Spaß bei kuriosem Wettbewerb
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21:04 24.06.2013
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Altenburg

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Nur nicht zum Bahnhof, wie im bekannten Westernhagen-Titel.

Zur 12. Auflage des traditionellen Altenburger Ziegenkäse-Wettrollens ging es wiederum an eine neue Stelle. Am Sonnabendvormittag mussten die XXL-Nachbildungen des grün verpackten Verkaufsschlagers der Käserei Altenburger Land übers Rondell am Kunstturm getrieben werden. Und noch etwas war neu: Nicht wie sonst zum Altstadtfest, sondern zur Wiedereröffnung der Roten Spitzen luden das Unternehmen aus Hartha und Stadtverwaltung zu diesem kuriosen Wettbewerb. Käserei-Chef Claus Katzenberger und Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) selbst gaben die Startschüsse.

Sieben Altenburger Schulen hatten sich zur Teilnahme entschieden und jeweils ein vierköpfiges Team ins Rennen geschickt: die Grundschulen Martin Luther, Wilhelm Busch, Dr. Rahn & Partner und Karolinum, die Gemeinschaftsschule Erich Mäder, die Regelschule Gebrüder Reichenbach und das Lerchenberggymnasium. Je nach Altersklasse maß der aus Holz nachgebaute Ziegenkäse, der mit viel Geschick über vier Runden gerollt werden musste, 82 oder 70 Zentimeter im Durchmesser. Die beste Zeit war allerdings noch nicht zwangsläufig der Sieg, denn man konnte verlorene Sekunden durch Punkte beim Stapeln von kleinen Ziegenkäsen in Echtgröße wettmachen. Am Ende hatten die Luther-Schule bei den "Kleinen" und die Mäder-Schule bei den "Großen" die Nase vorn und heimsten jeweils 500 Euro für die Klassenkasse ein. Aber auch die anderen konnten sich zumindest über 50 Euro freuen.

Gefreut hätten sich sicher auch die Organisatoren über den einen oder anderen Zuschauer mehr. Aber deren Zahl hielt sich trotz der Aufforderung von Moderator Volker Kibisch "Kommt her, feuert die Akteure an, fahrt einfach einen Bus später" in sehr überschaubaren Grenzen. Die Zeiten, als Hunderte die Wallstraße säumten und bis zu 16 Teams um den Sieg wetteiferten, scheint der Vergangenheit anzugehören. "Am Sonnabendvormittag haben die Leute noch viel zu tun, gehen einkaufen", mutmaßt Volker Kibisch.

Doch die, die mitmachten und sich regelrecht auspowerten, hatten richtig Spaß. Bei manchen wie beispielsweise der Luther-Schule, half mit Steffen Naundorf der Direktor höchstpersönlich beim Schürzenbinden zum Halbzeit-Wechsel. Wie man sieht, hat's geholfen. Ellen Paul

Ellen Paul

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