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Altenburg Der MDR zu Gast in Altenburg
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21:09 07.05.2014

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Zum fünften Mal hintereinander wurde die Show im Goldenen Pflug in Altenburg aufgezeichnet. Und zum zweiten Mal führte eine strahlende Stefanie Hertel durch die Sendung und drückte ihr auch vom Titel her ihren Stempel auf.

Von Margitta Tittel

In vielen Programmteilen, in Liedern, Moderationen, Sketchen und sogar Tanzeinlagen steckten Gratulationen von Zuschauerinnen und Zuschauern an Mütter, Schwiegermütter und Omas. Ein - mittlerweile für die Altenburger Zuschauer - gewohnter Ablauf. Und dennoch war in diesem Jahr einiges anders. So hatte die Produktionsfirma die Presse zwar wieder zur Generalprobe eingeladen, doch die war nicht öffentlich, mithin ohne Publikum. Für die Fotografen ein Glücksfall, konnten sie sich doch zum ersten Mal in der Halle frei bewegen, von Bühne zu Bühne wechseln, ohne die Zuschauer oder die Aufzeichnung zu stören. Für die schreibende Zunft weniger überzeugend, denn in dieser Generalprobe wirkte vieles improvisiert, wurden Textstellen mehrmals wiederholt oder von der Regie Auf-und Abgänge der Künstler und ihre Stellplätze während der Aufzeichnung gar erst angewiesen. Die Generalproben in vergangenen Jahren waren - vor zahlendem Publikum - dagegen nahezu perfekt.

Daher ist es schwer zu beschreiben, wie es denn in der "richtigen" Aufzeichnung" am Abend ausgesehen haben könnte. Ob da alles reibungslos verlief? Auch fehlten in diesem Jahr das Fernsehballett und - bis auf wenige Ausnahmen - wirklich große Namen. Viele junge, noch weitaus unbekannte Künstler traten auf, überbrachten musikalische Grüße, diese allerdings sehr überzeugend. So wie die Schweizer Schlagersängerin Beatrice Egli mit ihrem Titel "Irgendwann". Die Siegerin der 10. Staffel "Deutschland sucht den Superstar" verzauberte mit ihrem Auftritt. Nicht anders Linda Hesse, Britta und Dirk, Hannah oder auch Maria Levin - eine aus Russland stammende Sängerin, die wie aus dem Nichts in der Schlagerbranche auftauchte und durch poetische Texte mit russischen Klängen bekannt wurde.Sie stellte ein neues Lied vor, das sie eigens für ihre Mutter komponiert hatte, die in Georgien lebt und die sie nur sehr selten sieht.

Jose Valdes, ein aus Chile kommender junger Sänger, trat zum ersten Mal mit seiner Mutter Cecilia auf, was ihn sehr bewegte. Sein Lied "Vaya con dios" brachte für einige Minuten die Sonne Chiles in die Halle. Zu sehen und zu hören waren ebenfalls die Berlin Comedian Harmonists, die Moderatorinnen des MDR Uta Bresan, Katrin Huß und Madeleine Wehle, die "Chorjungen" Nico, Jan und Georg aus Augsburg, Tom Gaebel sowie Ron und Maria von der Tanz- und Akrobatik-Gruppe aus Halle (Tabea). Herzlichen Beifall der logischerweise nur wenigen Zuschauer und der Mitarbeiter der Produktionsfirma erhielten Wolfgang Lippert zusammen mit Kindern von Tabea sowie die gestandenen Stars aus der Rock-Szene Dieter "Maschine" Birr und Tony Krahl & Band mit dem Titel "Lebenszeit". Auch Michael Hirte spielte beliebte Melodien auf seiner Mundharmonika. Gewohnt und dennoch eigenartig der Auftritt von Piet Klocke. "War das echt oder nur Probe?", fragte sich wohl mancher der Anwesenden. Nun, lassen wir uns überraschen.

Überhaupt wurden viele Überraschungen für die Abend-Show angekündigt. Was dann letztendlich übermorgen ausgestrahlt wird - man wird sehen. Nicht zu sehen hingegen ist die Arbeit der vielen Mitarbeiter hinter der Bühne. Für jeden Künstler wurde schnell und reibungslos ein eigenes Bühnenbild errichtet und wieder abgebaut; waren Kameramänner, Kabelträger, Regieassistenten, Beleuchter und viele andere Helfer ständig in Bewegung, um den mitwirkenden Akteuren einen perfekten Auftritt zu ermöglichen.

i"Stefanie Hertel - die große Show zum Muttertag" am Sonnabend, 20.15 Uhr, im MDR.

Margitta Tittel

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