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Deutsche und Flüchtlinge arbeiten miteinander: Rotary-Club eröffnet Weltcafé

Pilotprojekt gestartet Deutsche und Flüchtlinge arbeiten miteinander: Rotary-Club eröffnet Weltcafé

Wer sich kennt, versteht sich besser. Das ist die Überzeugung des Altenburger Rotary Clubs, der deshalb gestern ein Pilotprojekt gestartet und in den Räumen der ehemaligen Villa-Bar in der Friedrich-Ebert-Strasse 14 ein „Welt Café“ eröffnet hat.

Zekria Nassery (l.) und Khan Samin, beide aus Afganistan, bewirten im „Welt Café“ die Gäste.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Zunächst bis Ende Dezember sollen sich hier jeden Dienstag von 10 bis 18 Uhr Flüchtlinge und Altenburger treffen können, heißt es in einer Pressemitteilung. Betrieben wird das Café von Ehrenamtlichen. Allen voran Mitglieder von Rotaract, der Jugendorganisation des Rotary Clubs, unter denen sich sowohl ehemalige Austauschschüler als auch Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Somalia befinden. Das Konzept sieht vor, dass Flüchtlinge gemeinsam mit Deutschen alle Aufgaben im Café übernehmen. „Es gibt keinen Grund, warum wir die Menschen, die zu uns kommen, bemuttern müssen. Sie wollen arbeiten oder zumindest beitragen“, meint Christine Büring, die das Projekt als Fortsetzung der Willkommens-Stadtführungen für den Rotary Club initiiert hat.  

Salomé Fischer, die bei der Diakonie, die Aufgabe der Berufsberatung/-integration übernommen hat, wird ihre Sprechstunde im „Welt Café“ von 12.30 bis 14.30 Uhr anbieten. Es hat Raum für ehrenamtliche Deutschkurse, und ein Informations-Programm ist in Arbeit. „Die Vorträge, die wir bei Rotaract über die Herkunftsländer unserer neuen Freunde gehört haben, waren super interessant, das sollten auch andere hören können“, schlägt Juliane Kriebitzsch vom Rotaract Club vor. Flüchtlinge können immer von 16 bis 17 Uhr über ihre Länder, ihre Sitten und ihre Situation berichten. Analog dazu können Deutsche über die Besonderheiten ihres Zusammenlebens berichten.

Das „Welt Café“ soll in den kommenden Wochen einen W-Lan-Anschluss, eine offene Bibliothek und eine Pinnwand zur besseren Kommunikation zwischen Hilfsbedürftigen und Hilfsbereiten erhalten. Ein weiterer Teil des  Projekts ist die Erarbeitung eines Willkommensbuchs durch den Rotaract Club und interessierte Flüchtlinge. Es soll Informationen für beide Seiten enthalten und für alle zugänglich machen: allgemeine und lokalspezifische Abläufe und Tipps für Flüchtlinge, aber auch Mitmachmöglichkeiten und mehr Wissen über die Flüchtlinge für die Deutschen. Wer mitmachen, mithelfen, mit Ideen entwickeln will, ist am Dienstag herzlich willkommen, so Christine Büring.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Lokalen Aktionsplanes Altenburger Land, durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

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