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Deutschland sucht den Superstar: Ex-Altenburger will auf den Thron

Castingshow Deutschland sucht den Superstar: Ex-Altenburger will auf den Thron

Deutschland sucht den Superstar ist mittlerweile in der 13. Staffel. Dieses Mal hat sich auch Thomas Katrozan getraut, zu den Castings zu gehen. Der gebürtig aus dem Altenburger Land stammende wohnt mittlerweile in Leipzig. Am Samstagabend ist er in der RTL-Show zu sehen.

Vor Pop-Titan Dieter Bohlen zieht Thomas Katrozan beim DSDS-Casting alle Register.

Quelle: RTL / Stefan Gregorowius

Altenburg. Thomas Katrozan hat sich eingereiht: Er ist einer von Tausenden Kandidaten bei Deutschland sucht den Superstar (DSDS). Samstagabend wird sein Casting-Auftritt vor der Jury mit Pop-Titan Dieter Bohlen ausgestrahlt. Geboren und aufgewachsen ist Katrozan in Altenburg, sein Abitur legte er 1998 am Friedrichgymnasium ab. Hier gehörte er außerdem zu den Gründern der Schülerband – und seine Liebe zur Musik begleitet ihn bis heute.

Der Musiker ist Frontmann einer Band, die „Captain Katze“ heißt. Musikalisch bewegt er sich in der Reggaebilly-Szene. „Wir sagen dazu: schmutziger Rock mit reggigem Blues, Reggaebilly gibt es so als Musikrichtung nicht“, erklärt Katrozan. Mittlerweile lebt er in Leipzig und ist dort meist mit seiner Band unterwegs, die er 2012 gegründet hat. „Wir sind jetzt sechs Leute“, erzählt der Leadsänger.

Seine Freundin trage die Schuld, dass er jetzt bei DSDS sei, verrät Katrozan. „Sie hat unsere Band angemeldet. Die anderen Mitglieder hatten leider keine Lust, aber ich dachte mir: Warum nicht?“ Dass es diese Castingshow geworden ist, war wohl dennoch eher ein Zufall – DSDS war gerade auf Städtetour in Leipzig, daher passte es Katrozan zeitlich. „Außerdem heißt das diesjährige Motto No Limits, das heißt, jedes Alter und jede Musikrichtung sind erlaubt – mit 35 wäre ich ja sonst etwas zu alt“, sagt er schmunzelnd.

Energiegeladen gibt sich Thomas Katrozan beim Casting von Deutschland sucht den Superstar

Energiegeladen gibt sich Thomas Katrozan beim Casting von Deutschland sucht den Superstar. Sein Auftritt vor der Jury wird heute Abend ausgestrahlt.

Quelle: RTL / Stefan Gregorowius

Zwischen sieben und acht Stunden hat der Musiker gewartet, ehe er für das Casting in den DSDS-Truck gelassen wurde. „Da war ich ziemlich aufgeregt, man sitzt ja die ganze Zeit wie auf heißen Kohlen“, meint der 35-Jährige. Die Vor-Jury hat er so sehr überzeugt, dass er zum Promicasting zugelassen wurde. Ob er es hier geschafft hat, die Mehrheit von sich zu überzeugen, ist noch ein wohl gehütetes Geheimnis. Falls er aber den begehrten Schein bekommt, gehört der Ex-Altenburger zu den 120 Talenten, die in den Deutschland-Recall einziehen. Ob Thomas Katrozan das schafft, ist am Samstagabend auf RTL zu sehen. Er singt „Israelites“ von Desmond Dekker & The Aces.

Im Recall wiederum werden 32 Sänger ausgesiebt, die in der nächsten Runde Jamaika ansteuern dürfen. Und auch in der 13. Staffel hört der Wettbewerb nicht unter der Südsee-Sonne auf, sondern fängt vielmehr erst richtig an. In nachfolgenden Shows müssen sich die Kandidaten solange beweisen, bis die Jury die zehn besten ausgewählt hat. Und dann ist Deutschland gefragt und wirft per Telefonvoting Woche für Woche den Kandidaten raus, der die wenigsten Anrufe erhält.

Die Jury bilden in diesem Jahr neben Dieter Bohlen, der immer etwas Passendes auf der Zunge hat, Vanessa Mai von der Band „Wolkenfrei“, Schlagerstar Michelle und Scooter-Frontmann H. P. Baxxter. Bohlen gibt bekanntlich seit der ersten Staffel im Jahr 2002 den Ton an.

Ob die Jurymitglieder etwas mit seiner Musik anfangen konnten, wusste Katrozan natürlich nicht, zumal sie alle aus anderen musikalischen Richtungen kommen. Darum wählte er Dieter Bohlen als Joker. Der einstige Modern-Talking-Sänger sollte den Ausschlag geben, falls es zu einer Pattsituation bei der Abstimmung kommt. Katrozan findet, dass Bohlen meist richtig liegt mit seinen Kommentaren. Und er weiß natürlich, dass die Konkurrenz riesig ist – aber allein der Auftritt vor der Jury zeige, dass seine Musik gut ist, sonst wäre er wohl nicht so weit gekommen. „Zum Teil ist die Teilnahme auch eine gute Publicity für meine Band“, sagt der 35-Jährige. Als Musiker sein Geld zu verdienen könne er sich sehr gut vorstellen.

1999 ließ Thomas Katrozan Altenburg hinter sich. Zunächst studierte er Kulturwissenschaften und Ethnologie an der Universität Leipzig. „Ich habe darin aber keinen Beruf für mich gesehen“, verrät der Musiker. Darum brach er das Studium ab und nahm Jobs im handwerklichen Bereich an, beispielsweise beim Messebau. „Da sie zeitraubend waren, konnte ich aber nicht so viel Musik machen, wie ich wollte. Darum habe ich eine Ausbildung als Tontechniker angefangen.“ Diese hat Thomas Katrozan beendet. Einen Job zu finden, sei trotzdem schwierig, in dem Bereich würden meist Freiberufler arbeiten.

An seine Schulzeit in Altenburg denkt er gern zurück. Er hat sich sogar ein paar Freundschaften aus der Zeit bewahrt – „auch wenn ich mich leider viel zu wenig bei den Leuten melde“, gibt er zu. Seine Zeit in der Skatstadt will er nicht missen. Vor allem mit der Schülerband zog er Aufmerksamkeit auf sich. Als er in der siebten Klasse war, haben die Schüler sie aus Projekttagen heraus gegründet. „Das war seit Jahren wieder die erste Schülerband in Altenburg“, erzählt der DSDS-Kandidat.

Von Andrea Schrader

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