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Altenburg Die Fördermittel-Schleuser
Region Altenburg Die Fördermittel-Schleuser
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20:49 18.11.2012

Denn Schlegel ist zugleich Vorsitzender eines Vereins, den zwar nur Insider kennen, ohne den aber viele Ideen nie Gestalt angenommen hätten.

Hinter dem holprigen Kürzel FEAL verbirgt sich der "Verein zur Förderung der Entwicklung des Altenburger Landes". Es gibt ihn schon seit gut zehn Jahren und verfolgt wird im Grunde ein einziges Ziel: Gelder, die von der EU in ihrem Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes bereitgestellt werden, in den ländlichen Raum des Altenburger Landes zu lotsen. Wofür es eine ganze Reihe von Möglichkeiten gibt, wie Wolfram Schlegel erläutert.

"Es gibt Geld für innovative Projekte in der Landwirtschaft, für die Einbettung alter Kirchen in moderne Dorfgestaltung, für Gesundheitsfürsorge, Sport und Jugend, für Denkmalschutz und Landschaftspflege, Brandschutz, artgerechte Tierhaltung und Heimatpflege. Bedingung ist allerdings, dass jedes einzelne Projekt sauber und korrekt begründet wird."

Genau darum kümmert sich der FEAL, lässt seinen Vorstand als Regionale Aktionsgruppe (RAG) in diesem System ihre Kontakte und Erfahrungen einbringen und wirkt als Dienstleister für Kommunen, Unternehmen, Vereine und Privatleute gleichermaßen. "Wir sind das Instrument, mit dem sich Sachen umsetzen lassen, die sonst nicht gehen würden", sagt Schlegel schmunzelnd.

Was Arbeit macht: Um an die Gelder von EU und Freistaat heranzukommen, müssen die Projekte zuvor von der RAG detailliert geprüft, bewertet und letztlich befürwortet werden. Erst dann gehen sie über das Amt für Landesentwicklung und Flurneuordnung des Freistaats als Fördermittelanfragen auf den Instanzenweg. Und erst wenn auch dort alles klappt, fließen die Euros in all die Vorhaben, die sich Landwirte und Bürgermeister, Vereinschefs und Hausbesitzer ausgedacht haben.

Die Bilanz kann sich freilich sehen lassen: In den vergangenen fünf Jahren wurden auf diese Weise rund 2,5 Millionen Euro Fördermittel für Investitionen im Umfang von circa 4,5 Millionen Euro ins Altenburger Land geschleust. Allein in diesem Jahr 230 000 Euro Fördermittel beispielsweise für Anbau-Versuche mit Energiepflanzen, Wegebau, Kulturwerkstatt und Turnhallendach.

Auch für 2013 hat die RAG bereits Anträge bewertet: So soll das Rittergut in Langenleuba-Niederhain weiter saniert werden, in Schmölln ein Trimm-pfad entstehen, in Haselbach und Kraschwitz Dächer gedeckt werden. Summa summarum über eine halbe Million Fördergelder.

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