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Altenburg Die Ritter kommen aufs Schloss Altenburg
Region Altenburg Die Ritter kommen aufs Schloss Altenburg
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16:08 31.03.2016
Ritterlich: Diese Männer werden auch in Altenburg Ruhm und Ehre verteidigen sowie das Mittelalter aufleben lassen. Quelle: Foto: peer
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Altenburg

Auf dem Altenburger Schloss geht es am 9. und 10. April – jeweils ab 11 Uhr – wieder mittelalterlich zu. Das 6. Historische Schlossspektakel lädt die Besucher dazu ein, zwischen Ständen aus Holz, Stroh, Tuch und Reisig in eine vergangene Zeit zu reisen.

Handwerker in historischen Kostümen üben ihre traditionellen Berufe aus. So gibt es etwa Kettner, Maultrommelschnitzer, Schmiede, Drechsler und Keramiker bei der Arbeit zu sehen. Dabei besteht für die Schaulustigen die Möglichkeit, selbst einmal Hand anzulegen.

Auch der mittelalterliche Schleifer Rudi, der einen der ältesten Berufe des fahrenden Volkes ausübt, wird wieder auf dem Markt zu finden sein. Auf seinem Schleifstein erhalten Äxte, Beile und Messer wieder Schärfe. „Also, herbeiströmendes Volk, bringt alle eure stumpfen Messer und anderes Schneidewerkzeug mit, um sie schärfen zu lassen“, laden die Veranstalter des Spektakels ein.

Wie es auf Mittelaltermärkten üblich war, soll auch in Altenburg „allerlei Künstlervolk“ die Besucher unterhalten. Musikalisch sollen die „Sandsacks“ und die „Rabenbrüder“ mit historischen Instrumenten für gute Laune sorgen. „Mögen die Schaulustigen ihre Horchlöffel aufsperren und den Klängen der Schalmeien, Dudelsäcke und Trommeln lauschen“ so die Veranstalter.

Der Gaukler „Parvus Cereus“ soll mit spitzer Zunge und einigen Kunststücken für Kurzweil sorgen. Mit einer Feuer- und Fakirshow mit Nagelbrett, scharfen Waffen, Akrobatik und Tanz sowie mit tierischer Unterstützung will „Braxas A“ begeistern. Im großen Ritterlager lässt die Ritterschaft des „Thüringer Ritterordens“ die Vergangenheit wieder aufleben. Die kleinen Gäste sollen auf dem historischen Kinderkarussell, das durch reine Muskelkraft betrieben wird, auf ihre Kosten kommen.

Ein weiteres Highlight sehen die Veranstalter im auf Mittelaltermärkten obligatorischen Badehaus. „Die Badefrauen werden recht freizügig den Besucher in hölzernen Zubern mit heißem Wasser, duftenden Ölen und Kräutern den Staub aus dem Pelz waschen“, lautet das Versprechen. „Jeder kann sich, wenn es ihm beliebt, einem Bade unterziehen.“

Ritterbier, Met, Kuchen, Braten und Fladen sowie Knoblauchbrot und getrocknete Früchte gibt es in verschiedenen Backstuben, Garküchen und Tavernen, die sich über den Markt verteilen.

Von Nathalie Helene Rippich

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