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Die Spreu trennt sich vom Weizen - Trio führt Fußball-Kreisoberliga an

Die Spreu trennt sich vom Weizen - Trio führt Fußball-Kreisoberliga an

Nach dem dritten Spieltag trennt sich in der Fußball-Kreisoberliga langsam, aber sicher die Spreu vom Weizen. Mit 6:1 fertigte Rositz die Kraftsdorfer ab, wobei Patrick Reichel ein Hattrick gelang, und auch Lucka landete in Hohndorf einen Kantersieg.

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Beim 0:1 vom Niederpöllnitzer Christian Böttcher (2.v.l.) hat Lumpzigs Torwart David Sachsenröder (r.) keine Chance. Auch Verteidiger Steve Jahr (l.) sieht nicht gut aus.

Quelle: Mario Jahn

Post Gera bezwang Fockendorf dagegen nur knapp. Alle drei liegen mit je drei Siegen an der Spitze der Tabelle. Aufsteiger Lumpzig trotzte Niederpöllnitz ein Remis ab. Die SG Schmölln holte einen klaren Auswärtssieg. Aufsteiger Berga düpierte Monstab/Lödla. Nöbdenitz sicherte sich einen achtbaren Auswärtssieg. Gößnitz musste hingegen ein bittere Pleite einstecken.

 

Vor der Rekordkulisse von 230 Fans in Rositz zeigte der Gastgeber eine klasse Leistung gegen Kraftsdorf, gewann 6:1 (5:0). Die Gäste hatten dabei nie eine Chance. Allerdings brauchten die Gastgeber zehn Minuten, um in Führung zu gegen. Nierlein setzte sich rechts durch, knallte den Ball zum 1:0 ins lange Eck. Die Angriffswellen der Rositzer rollten. Nach einer Flanke von Daniel (13.) war Reichel zur Stelle und erhöhte. Nur zwei Minuten später gab Daniel einen Freistoß herein, den Kahnt auf Reichel verlängerte, der zum 3:0 einnetzte. Damit hatte er aber noch nicht genug. In der 33. Minute passte Leutert auf Reichel, der auf 4:0 erhöhte, womit er den Hattrick perfekt machte.

 

Das Rositzer Direktspiel überforderte den Gast. Als Reichel den Ball gekonnt lupfte (55.), hatte Leutert keine Mühe, zum 5:0 einzuschieben. Kraftsdorf war konsterniert. In der 63. Minute agierte Rositz in der Abwehr zu lässig, was zu einem Foul und einem Elfmeter führte, den Martin zum 5:1 versenkte. Rositz schaltete nach der Pause merklich zurück, hatte aber weiter alles im Griff. Nach Eingabe von Leutert (80.) köpfte Libero Undeutsch zum 6:1 ein.

 

Zwei klare Auswärtssiege

 

Nicht minder deutlich zeigte der FSV Lucka der SG Hohndorf die Grenzen auf, siegte dort 6:2 (3:1). Nach sieben Minuten hatte Heinzmann die Gäste in Führung gebracht. Zuvor war Hinrichs (1.) per Heber gescheitert. Lucka gab den Ton auf des Gegners Platz an. In der zehnten Minute glich Hohndorf überraschend aus. Dann wurde ein Handspiel der Hausherren nicht geahndet. Nach 22 Minuten schlug Uhlemann weit ab, Fischer verlängerte zum 2:1 für die Gäste ins Netz. Nach langem Pass wurde ein Schuss von Pein gehalten, der anschließende Kopfball von Heinzmann führte zum 3:1. Lucka war auf der Siegerstraße. Wieder blieb der Pfiff nach einem Hohndorfer Handspiel aus. Eine Eingabe von Heinzmann nutzte Fischer (54.) zum 4:1. Ab der zweiten Halbzeit musste der Gastgeber wegen einer roten Karte in Unterzahl agieren. Hohndorf kam nach 70 Minuten auf 2:4 heran. Fischer (83.) und Heinzmann (86.) machten den Kantersieg perfekt.

 

Einen ähnlich klaren Auswärtssieg gab es für die SG Schmölln/Großstöbnitz mit 3:0 (1:0) beim SV Aga. Die Gäste diktierten das Spiel, waren von Trainer Östreich gut eingestellt worden. Nach 27 Minuten knallte Neumaier den Ball aus 23 Metern zur Gästeführung ins Netz. Aga zeigte mit einigen Angriffen etwas Gefahr, Torwart Vincenz parierte aber mehrfach stark. Nach der Pause blieben die Gäste am Drücker, zeigten sich sehr clever. Die Abwehr stand sicher. In der 79. Minute schlug Torjäger Pohl zum 0:2 zu. Da war die Partie entschieden. Nochmals (82.) köpfte Pohl zum 0:3 ein. "Ich bin mit dem Spiel und dem Ergebnis recht zufrieden", merkte Trainer Östreich nach dem Abpfiff kuru und knapp an.

 

Aufsteiger überrascht Absteiger

 

Im Spitzenspiel traf der SV Lumpzig auf Blau-Weiß Niederpöllnitz und trotzte dem Favoriten daheim ein 1:1 (0:1) ab. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit hatte der Landesklasse-Absteiger Niederpöllnitz leichte Feldvorteile. Nach schnellem Umschalten erzielte Böttcher (35.) die Gäste-Führung. Lumpziger Chancen fehlten vor der Pause. Die Partie fand vor allem im Mittelfeld statt, Torgefahr war auf beiden Seiten kaum vorhanden. SV-Trainer Falk Hofmann stellte zur Pause um, was sich positiv auswirkte. Das Spiel des Aufsteigers wurde besser. Allerdings vergab man gute Chancen nach schnellen Angriffen. Aus Nahdistanz erzielte Fieder (70.) den verdienten Ausgleich. Möglichkeiten gab es danach noch auf beiden Seiten. So scheiterte Rozanowske aussichtsreich, und Niederpöllnitz traf die Latte. Am Ende blieb es beim leistungsgerechten Remis, mit dem Trainer Hofmann zufrieden war.

 

Weniger Glück hatte der FSV Gößnitz, der daheim gegen den FSV Ronneburg 0:1 (0:1) verlor. Der Gastgeber diktierte das Spiel, kam aber nicht zum Erfolg. In der Offensive zeigte Gößnitz Schwächen. Die Kombinationen liefen, aber im Strafraum war man zu harmlos. Nach 38 Minuten traf Schumann aus 18 Metern unhaltbar zum 0:1. Gößnitz ließ weiterhin gute Möglichkeiten aus. Auch nach dem Seitenwechsel war der Hausherr spielerisch überlegen. Der Ronneburger Keeper verhinderte mehrfach den Ausgleich. So blieb es bei der knappen, bitteren Heimniederlage.

 

Klatsche nach Führung

 

Ebenfalls ziemlich bitter kam es für den TSV Monstab/Lödla, der beim FSV Berga nach einer 1:0-Halbzeitführung noch 1:5 unter die Räder kam. Nach Rückpass von Wanie (10.) konnte Kapitän Henfling die Führung erzielen. Dann ließ sich Monstab das Spiel aus der Hand nehmen. Nach der Pause köpfte Kulikowski zum 1:1 (48.) ein.Nochmals (52.) schlug ein Kopfball von Kulikowski wieder nach einem Freistoß ein. Die Monstaber Deckung wirkte unsicher. Die Gäste besannen sich, wurden offensiver. Der TSV lief aber nun in die Konter. Zick (58.) und Rehnig (75.) erhöhten für den FSV. Torjäger Bergner (86.) machte den Sack zum 5:1 zu.

 

Beim Aufsteiger Eurotrink Kickers war der SSV Nöbdenitz 2:1 (0:0) erfolgreich. Die Gäste bestimmten schon vor der Pause das Spiel, trotzdem tat sich insgesamt zu wenig. So blieb es torlos. Nach dem Seitenwechsel drückte Nöbdenitz zehn Minuten - aber noch ohne Erfolg. In der 65. Minute konnte dann Jacob die Führung erzielen, die P. Schlenzig zwei Minuten später ausbaute. Mit einem Freistoß erzielte Fleischer (85.) den Anschlusstreffer, der aber zu spät kam.

Reinhard Weber

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