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Die Überraschung bleibt aus

Die Überraschung bleibt aus

Erwartet hatte es sicher niemand, erhofft dafür viele. Mit einem deutlichen 11:32 gegen den Drittligisten TSG Ober-Eschbach hat sich die Frauenmannschaft des SV Aufbau Altenburg in der ersten Runde aus dem DHB-Pokal verabschiedet.

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Franziska Bärbig (M.) erzielt im DHB-Pokalspiel zwei Treffer, kann die Partie allerdings nicht zu Ende spielen. Ihr Einsatz am Wochenende ist fraglich.

Quelle: Mario Jahn

Trotz des deutlichen Ergebnisses konnte man dem Team von Trainer Volker Friedrich mangelnden Einsatz keineswegs vorwerfen. Schwerer als die Niederlage wiegt jedoch die wachsende Verletztenliste.

 

Zum dritten Mal in Folge durften die Skatstädterinnen dem Pokalausscheid des Deutschen Handball-Bundes beiwohnen und damit die Chance nutzen, sich mit hochklassigen Teams zu messen. In dieser Saison wartete im Goldenen Pflug kein geringerer als der Zweitliga-Absteiger aus Ober-Eschbach, der entsprechend als haushoher Favorit nach Altenburg reiste. Kein Grund jedoch für das Aufbau-Team, direkt den Kopf in den Sand zu stecken: "Wir wollen solange wie möglich mitspielen und das Spiel offen gestalten", verkündete Volker Friedrich selbstbewusst vor dem Anpfiff.

 

Entsprechend motiviert startete auch seine Mannschaft in die Partie: Zwar setzten sich die Gäste binnen der ersten zehn Minuten auf 1:4 ab, den Anforderungen von Gästetrainer Renato Ribic schien dies aber nicht zu genügen. Grund für die frühzeitige Umstellung seines Teams hatte vor allem eine engagierte Abwehrleistung der Altenburgerinnen. Dass die Gegner aber zwei Klassen über den Altenburgern spielen, zeigte sich trotz allem Kampfgeist und Willen im Angriffsgeschehen. Während sich die Gastgeberinnen schwer mit dem Erarbeiten klarer Torchancen taten, agierten die Gäste deutlich variabler. Nach 20 gespielten Minuten resultierte eine 4:10-Führung für die Gäste. Dabei hatten die beiden gut aufgelegten Torhüterinnen Henriette Hermsdorf und Gina Wodrich Schlimmeres durch zahlreiche Paraden bereits verhindert. Letztere glänzte einmal mehr bei Siebenmeterwürfen und parierte gleich mal drei sichere Gästechancen in Serie, im gesamten Spiel sogar noch einen Versuch mehr. Bis zur Halbzeit waren die Messen bereits gelesen, war beim Stand von 6:19 der Einzug in die nächste Runde doch bereits in ungreifbare Ferne gerückt.

 

Grund genug für Trainer Friedrich, seinen jungen Neuzugängen eine Chance zu geben, die fortan hauptsächlich auf dem Spielfeld standen. Gewissermaßen in diese Aufstellung zwang ihn jedoch auch die Verletztenliste: Vize-Kapitän Franziska Bärbig, Rückraumspielerin Nancy Mahnstein und Flügelflitzer Pia Langstein konnten aufgrund diverser Verletzungen die Partie nicht zu Ende spielen - auch ihr Einsatz beim Punktspielauftakt in der kommenden Woche bleibt fraglich. Um der Regeneration seines Teams etwas Zeit zu geben, entschied sich Friedrich nach dem Spiel deswegen für einen Tag trainingsfrei in dieser Woche. "Es waren gute Ansätze zu sehen und vor allem die Einstellung, der Wille und Kampf deutlich vorhanden. Genau diesen Zusammenhalt müssen wir jetzt mit in die neue Saison nehmen", erklärte Mannschaftsbetreuer Rick Wurzbach nach der 11:32-Niederlage und dem daraus resultierenden Erstrundenaus seines Teams. Inwiefern das Team dieses Engagement in die neue Saison transportieren kann, zeigt sich am Wochenende. Dann startet das Team beim Vorjahressieger der Thüringenliga in Gispersleben.

 

Aufbau Altenburg: Wodrich, Hermsdorf, Fränzel, Lange, Becker (4/3), Winkler (1), Mahnstein (1), Bärbig (2), Ebersbach (2), Langstein (1), Vogeler.

Annekathrin Rudolph

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