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Altenburg Die fetten Jahre sind vorbei
Region Altenburg Die fetten Jahre sind vorbei
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17:25 01.01.2014
Lothar Doering (r.) muss seine Mannschaft auch für die zweiten Saisonhälfte kräftig motivieren, denn noch ist der Klassenerhalt nicht sicher. Quelle: Mario Jahn

Allerdings, anders wie in so vielen erfolgsverwöhnten Jahren vorher, fällt der Blick auf die Tabellensituation bei den Mannschaften doch etwas nachdenklicher aus, denn über dem Team schwebt das Abstiegsgespenst. Auch wenn beim Thüringer Handball Verband wieder einmal von Mitteldeutscher Liga (MHV) bis Landesliga (LL) noch niemand mit hundertprozentiger Sicherheit sagen kann, wie viele Absteiger es am Ende der Saison geben wird, muss zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgegangen werden, dass es nach derzeitigem Stand eventuell nicht ganz reichen könnte für den Klassenerhalt.

So herrscht wohl alles andere als eitel Sonnenschein im Männerbereich der Aufbau Handballer. Die Landesliga-Spieler von Aufbau II rangieren mit zwei mageren Punkten aus zwei unentschiedenen Spielen auf dem zehnten und damit vorletztem Tabellenrang. Dass dieser zum Klassenverbleib ausreichen könnte, darf angezweifelt werden, ist jedoch vor allem auch abhängig von der geplanten Reduzierung der Thüringen-Liga, die immer noch nicht vom Tisch scheint (OVZ berichtete). In erster Linie aber müssen die Männer des Trainerduos Jeßnitzer/Neyer allerdings wohl vordergründig auf sich schauen, denn da lag doch in den bisherigen Spielen noch so einiges im Argen. "Teamspirit" in allen seinen Nuancen ist angesagt, der erste Sieg muss endlich her, ein zweiter und dritter nach Möglichkeit sollte folgen. Dass es machbar ist, haben einige knappe Spiele gezeigt, was aber auch passieren kann, einige derbe Klatschen leider auch.

Davon nicht gänzlich verschont geblieben sind die Aufbau-Männer in der Thüringen-Liga, allerdings hielten diese sich in Grenzen. Zwar steht man mit oder ohne Ligareduzierung derzeit auf einem Nichtabstiegsplatz (neunter Rang), aber der Schein trügt doch gewaltig. Zum einen, weil es verdammt eng zugeht in der Liga, die Plätze neun bis 14 lediglich zwei Punkte trennen und man zum anderen damit gerade Mal ein winziges "Pünktchen" vom Abstieg entfernt rangiert.

Dabei sollten sich die Mannen von Lothar Doering nicht allzu lang am Weihnachtsgänsebraten laben, denn bereits am ersten Samstag in 2014 müssen sie beim wichtigen Spiel gegen den HBV Jena wieder Farbe bekennen. Überhaupt dürften die ersten sechs Wochenenden des neuen Jahres fast mit einen Schicksalscharakter behaftet sein, denn bis zum 22. Februar stehen sechs Spieltage auf dem Terminkalender, davon gleich fünf in eigener Halle. Und dort kann die Devise nur lauten: "punkten, punkten, punkten".

Circa 20 davon dürften notwendig sein, um der attraktiven Spielklasse erhalten zu bleiben und das wollen die Skatstädter mit aller Macht, genauso wie auch die anderen Teams des SV Aufbau. Noch aber bleibt ja eine ganze Halbserie Zeit, leicht indes sollte es allerdings nicht werden, denn mit den gleichen Vorsätzen dürfte auch die Gegnerschaft in die Festtage und Punktspielpause gegangen sein.

Lutz Pfefferkorn

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