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Altenburg Dorfplatz und Schutzdamm stehen ganz oben
Region Altenburg Dorfplatz und Schutzdamm stehen ganz oben
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18:53 15.01.2014

Die größten Vorhaben sind die Erneuerung des Pestalozziplatzes und ein höherer Hochwasserschutzdamm.

"Wir haben in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet. Deshalb ist unser Haushalt für 2014 rund und die Finanzpläne für die nächsten Jahre sehen auch gut aus", sagte Bürgermeister Gerd Reinboth (CDU) zur jüngsten Ratssitzung.

Die Gemeinde vor den Toren von Altenburg rechnet im kommenden Jahr unter anderem mit mehr Steuereinnahmen als im Vorjahr. Dem stehen allerdings weniger Mittel vom Land und, wie bereits gekündigt, eine höhere Kreisumlage gegenüber. Geringer fällt mit 215 250 Euro die VG-Umlage aus, die von 125 Euro auf 105 Euro pro Einwohner reduziert wurde (OVZ berichtete). "Weil die VG jetzt für alle Kindergärten der Mitgliedsgemeinden zuständig ist, müssen wir zwar erstmals rund 300 000 Euro als Umlage dafür zahlen. Doch bei uns fallen dafür die Personalkosten der Erzieherinnen weg", erklärte er weiter.

Während es Kommunen im Landkreis gibt, die kaum noch Investitionen tätigen oder nicht mal einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen können, haben die Windischleubaer 2014 einiges vor. Der Pestalozziplatz steht ganz oben auf der Vorhaben-Liste. Denn der sollte bereits im vergangenen Jahr ein neues Erscheinungsbild bekommen. Diese Pläne hat aber eines der schlimmsten Hochwasser in der Geschichte des Ortes zunichte gemacht. Die Ausschreibung für die Baumaßnahme soll spätestens im Februar erfolgen. Ehe die Umgestaltung des Platzes beginnt, muss jedoch der ZAL die Entwässerung für das Areal erneuern. Reinboth hofft, dass die Bauarbeiten an diesem Projekt nicht mit dem Termin des Dorffestes kollidieren.

Ein höherer Hochwasserschutzdamm für das Unterdorf ist das zweite wichtige Vorhaben. Die Kosten von rund einer viertel Million Euro sind im Haushalt enthalten. Was den Hochwasserschutz und die Beseitigung der Folgen der jüngsten Überflutung betrifft, gibt es in Windischleuba eine Prioritätenliste. Auf der steht der Damm ganz oben an. Kindergarten, Feuerwehr und Bauhof reihen sich dahinter ein. "Diese Liste besagt aber nicht, dass wir in einem Jahr alles schaffen. Denn wir wissen nicht, ob wir das beantragte Geld aus dem Hilfsfonds dafür auch bekommen", bremst der Bürgermeister zu hohe Erwartungen.

Für den Bauhof soll in diesem Jahr neue Fahrzeugtechnik für 30 000 Euro angeschafft werden. In Straßenbau und -beleuchtung will die Gemeinde insgesamt 60 000 Euro investieren. Für die Freiwillige Feuerwehr ist die Anschaffung neuer technischer Geräte vorgesehen. "Ein neues Schlauchboot, wie es die Kameraden gern haben wollen, ist aber in unserem finanziellen Rahmen nicht drin", so Reinboth.

Fortgesetzt werden in diesem Jahr auf jeden Fall die Arbeiten im erweiterten Außenbereich des Kindergartens. "Mit 4500 Quadratmetern ist das wohl einer der größten Gärten für eine Kita im ganzen Landkreis. Dank der großzügigen Spenden für die Kindereinrichtung können wir nun noch einen Verkehrsgarten bauen, neue Wege anlegen und die Spielanlage fertigstellen."

Neumann, Marlies

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