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Altenburg Dramatische Schlussphase - Altenburger Korbjäger kassieren unnötige Niederlage
Region Altenburg Dramatische Schlussphase - Altenburger Korbjäger kassieren unnötige Niederlage
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16:41 23.10.2012
Auch die 18 Punkte von Altenburgs Michael Valta (2.v.r.) können die Niederlage gegen Sömmerda nicht verhindern. Quelle: Mario Jahn

Von René Reichwagen

Beide Teams starteten nervös. Die Gäste agierten aus einer aggressiven Mannverteidigung, wurden aber schnell von den Unparteiischen zurückgepfiffen. Dennoch schlug Altenburg wenig Kapital daraus. Erst in den letzten Minuten des ersten Abschnitts hatte man sich offensiv gefunden und konnte punkten. Allerdings blieb auch die Gäste-Offensive nicht ungefährlich. Mit einer guten Wurfauswahl und schnellem Passspiel sicherte sich Sömmerda das erste Viertel (18:22).

Durchgang Nummer zwei begann mit basketballerischer Magerkost. Individuelle Fehler und überhastete Aktionen auf beiden Seiten ließen kaum ein geordnetes Spiel zu. Erst Mitte des Spielabschnitts wachten die Skatstädter auf und setzten mit einem 10:0-Lauf die Gäste unter Druck. Doch Sömmerda blieb weiter offensiv gefährlich. Distanzwürfe fanden fast immer ihr Ziel. Entscheidender für den späteren Ausgang aber war die sehr gute Quote bei Freiwürfen. Die letzten Angriffe vor der Halbzeit aber gehörten den Hausherren, die durch aggressive Verteidigung Fehler der Gäste provozierten und mit fünf Punkten aus zwei Angriffen das zweite Viertel für sich entschieden und zur Halbzeit mit sechs Punkten führten (44:38).

Die Gäste steckten nicht auf und kamen kurz nach der der Pause wieder auf zwei Punkte heran (46:44). Altenburg aber war nun wacher. Sorgen bereiteten in dieser Phase unnötige Fouls, die es den Gästen leicht machten, dranzubleiben. Nach fünf Minuten legten die Skatstädter den nächsten 10:2-Lauf hin (60:52) und bauten die Führung zum Ende des Viertels sogar noch aus (69:58).

Vor den letzten zehn Minuten hatte man alles auf seiner Seite. Es folgte ein unverständlicher Bruch im Altenburger Spiel. Offensiv lief plötzlich nichts mehr zusammen. Defensiv wusste man sich oft nur mit Fouls zu helfen. Punkt um Punkt schrumpfte die Führung bis zum Ausgleich (34., 69:69). Ein Weckruf war nötig. Der folgte durch einen weiteren Lauf. Wieder führten die Gastgeber (75:69). Sömmerda ging nach weiteren Fouls erneut an die Freiwurflinie. Da waren es wieder nur zwei Punkte Rückstand für die Gäste. Altenburg antwortete mit einem Wahnsinnsdreier. 80 Sekunden vor dem Ende hieß es 78:73. Wieder war das Momentum auf der Seite der Gastgeber.

Umso verwunderlicher lief die letzte Minute: Die Gäste glichen erneut aus. Der BC war geschockt und musste 15 Sekunden vor Abpfiff den Führungswechsel hinnehmen (78:79). Im Angriff hatte man es noch einmal in der Hand. Doch in einer umstrittenen Szene entschieden die Unparteiischen auf Offensivfoul gegen Altenburg. Die Gäste waren in Ballbesitz. Es brauchte ein taktisches Foul. Sömmerda traf die Freiwürfe - drei Punkte Rückstand. Die Uhr lief unaufhaltsam. Aber der entscheidende Dreier zur Verlängerung wollte nicht mehr fallen.

Strauß (24), Valta (18), Leu (11), Heinig (7), Kämpfe (7), Tschiersch (6), Pohle (3), Reichwagen (2), Iser.

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