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Altenburg Draußen kalt, drinnen heiße Party beim ACC
Region Altenburg Draußen kalt, drinnen heiße Party beim ACC
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18:57 12.02.2012
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Altenburg

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Von Jörg Wolf

Etliche Narren umgingen diese gesundheitsschädliche Strapaze gekonnt und kamen mit dem gut geheizten Auto zur Faschingsfete vorgefahren. Mancher funktionierte das Gefährt gleich noch zur Garderobe um. "Aber auf ein Kostüm verzichtet hat trotz der klirrenden Kälte niemand, was toll ist. Hier feiern eben richtige Faschingsfans", konstatierte ACC-Präsident Stephan Leibner mit Blick auf die bunte Schar im Saal. "Und der Ideenreichtum beeindruckt." Eine Jury, die zu vorgerückter Stunde die schönsten Verkleidungen auswählte, habe sich mit der Entscheidung sehr schwer getan, so der 41-Jährige.

Mit 175 Faschingsfans war der Festsaal auch ordentlich gefüllt. Immerhin gab es schon Jahre, wo sich der ACCler einen solchen Zuspruch vergebens gewünscht hatte ...

Auf ihre Kosten kamen die ausgelassenen Besucher allemal. Denn der Verein hatte in seiner 32. Saison unter dem Motto "Wie hat die Menschheit sich verbreitet, beim ACC wird's aufbereitet" eine Reise durch die Geschichte der Menschheit einstudiert. Die schlug den Bogen von der Steinzeit bis hin zur Zukunft und sorgte für zahlreiche Lacher. Die gab es aber auch, weil dabei niemals der Bezug zur Gegenwart verlorenging und es immer wieder Seitenhiebe auf derzeit agierende Politiker gab. So wie eigentlich immer in den Programmen des ACC, zu dem auch Gesang und Büttenreden und natürlich Tanzeinlagen der Funkengarde gehören.

"Das kam wirklich richtig gut an. Und die Akteure hatten deshalb selbst eine schöne Feier", meinte Leibner gestern nach einer langen und fröhlichen Nacht, denn die Faschingsfete dauerte bis weit nach Mitternacht. "Das immer wieder von Tanzeinlagen für die Besucher unterbrochene Programm lief von 19.11 bis 23.05 Uhr und damit eine Dreiviertelstunde länger als geplant. Das lag daran, weil wir immer wieder Zugaben abliefern durften", freute sich der Präsident mit seinen 44 Mitstreitern. Altersmäßig ist die Truppe des ACC übrigens bunt gemischt: "Das reicht von fünf Jahren bis weit über 50", verriet Leibner.

Zwar war die große Faschingsparty vom Sonnabend für den ACC die letzte große eigene Veranstaltung der Saison, nachdem bereits der Kinder- sowie der Seniorenfasching in der Woche zuvor sehr gut besucht waren. Aber beendet ist die fünfte Jahreszeit noch lange nicht: "Jetzt kommen einige Gastauftritte und natürlich Besuche bei den Veranstaltungen befreundeter Vereine", sagte der Chef des ACC. Am Sonnabend war im Festsaal eine sehr ausgelassen feiernde Delegation anderer Vereine, beispielsweise von Motor sowie aus Zechau, auszumachen. "Dafür bedanken wir uns ebenso, wie bei den engagierten Sponsoren und Helfern", vergaß Leibner nicht zu erwähnen.

Jörg Wolf

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