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Altenburg Drei Kandidaten, 9000 Wähler – das Wichtigste zur Meuselwitzer Bürgermeisterwahl vorab
Region Altenburg Drei Kandidaten, 9000 Wähler – das Wichtigste zur Meuselwitzer Bürgermeisterwahl vorab
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15:04 07.01.2016
In Meuselwitz wird am Sonntag ein neuer Bürgermeister gewählt. (Symbolfoto) Quelle: dpa-Zentralbild
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Meuselwitz

Zur Wahl eines neuen Bürgermeisters sind die Meuselwitzer am Sonntag aufgerufen. Die 8961 Wahlberechtigten können sich zwischen drei Bewerbern entscheiden: Fred Reichel (CDU), Udo Pick (Bürger für Meuselwitz) und Klaus-Peter Liefländer (Einzelbewerber). Es ist eine Verhältniswahl. Wenn keiner der drei Bewerber mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereint, findet am 24. Januar eine Stichwahl statt. Dann treten die beiden Kandidaten an, die am Sonntag die meisten Stimmen bekommen.

In der Stadt Meuselwitz und ihren Ortsteilen sind 16 Wahllokale eingerichtet, die von 8 bis 18 Uhr geöffnet haben. Im Rathaus befindet sich das Briefwahllokal, teilte Gemeindewahlleiterin Christine Becker auf Nachfrage mit. Die größten Wahllokale mit jeweils mehr als 1000 Wahlberechtigte gibt es in der Grundschule Meuselwitz, in der Kindertagesstätte „Lilo Herrmann“ und in der Regelschule Meuselwitz. Die kleinsten Wahllokale, die für weniger als 200 Wahlberechtigte zuständig sind, werden in den Ortsteilen Neupoderschau, Bünauroda und Schnauderhainichen eingerichtet.

Die 17 Wahlvorstände, einschließlich des Briefwahllokals, sind jeweils mit sechs Mitgliedern besetzt. Am Wochenende sind laut Becker insgesamt 102 Wahlhelfer im Einsatz. „Der überwiegende Teil von ihnen wurde aus der Verwaltung und den nachgeordneten Einrichtungen berufen. Freiwillige Helfer sind eher in den Ortsteilen zur Mitarbeit in den Wahlvorständen bereit“, so die Wahlleiterin. Aus ihrer Sicht wäre es wünschenswert, wenn es künftig bei der Gewinnung der Wahlhelfer seitens der Parteien, der Stadtratsfraktionen und der Wählergemeinschaften sowie der städtischen Gesellschaften eine größere Unterstützung gibt.

Die Bürgermeisterwahl am Sonntag ist für die erfahrene Wahlleiterin Christine Becker der letzte Urnengang, für den sie verantwortlich zeichnet. Dennoch hat sie einen Wunsch: „Trotz knapper Kassen ist eine Überarbeitung der Wahlentschädigungssatzung überdenkenswert.“

Bis Mittwoch hatten 350 Bürger Briefwahlunterlagen beantragt und etwa 100 die Möglichkeit genutzt, gleich vor Ort zu wählen. In dieser Woche haben weit mehr Wahlberechtigte das Briefwahllokal aufgesucht, als zwischen Weihnachten und Neujahr. Bis zum Wochenende werden insgesamt bis zu 450 Anträge auf Erteilung von Briefwahlunterlagen erwartet. Im Vergleich zu anderen Wahlen sind das etwa 200 weniger. Am Freitag ist das Briefwahllokal noch bis 18 Uhr geöffnet.

Von Marlies Neumann

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