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Drei PKW eines Autohandels brennen vollständig aus

Drei PKW eines Autohandels brennen vollständig aus

Die Nacht zum Samstag war für die Nobitzer Feuerwehrleute kurz. Gegen 4.30 Uhr heulten in den Ortsteilen Klausa und Wilchwitz die Sirenen und riefen zum Einsatz.

Niederleupten.

 

 

 

"Bei einem Autohändler in Niederleupten direkt an der B 180 brannte ein Auto", schilderte der Nobitzer Ortsbrandmeister Thomas Hermann. Obwohl die insgesamt 16 Kameraden beider Wehren schnell vor Ort waren, hatte sich das Feuer binnen kürzester Zeit schon rasant ausgebreitet. "Dort stehen immerhin um die zwei Dutzend Fahrzeuge sehr dicht beieinander. Die Flammen hatten es leicht, auf weitere Autos überzugreifen. Und sie hätten sich weiter ausgebreitet", so Hermann. Insgesamt drei Fahrzeuge brannten vollständig aus, weitere drei wurden durch das Feuer teilweise erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

 

Die Feuerwehr leistete nach Einschätzung ihres Chefs eine routinierte und vor allem schnelle Arbeit. "Binnen einer halben Stunde war alles gelöscht und vorsichtshalber mit einem Schaumteppich belegt. Um an ausreichend Wasser zu kommen, mussten wir Schlauchleitungen über die B 180 legen, was aber gut funktionierte", berichtete der Ortsbrandmeister. Dafür regulierte die Polizei den Verkehr auf der Bundesstraße, auf der zu diesem Zeitpunkt allerdings kaum jemand unterwegs war.

 

"Gute Dienste hat uns auch das Power-Jet-Gerät der Klausaer beim Erstangriff geleistet", so Hermann. Dabei handelt es sich um ein Gerät, dass mit hohem Druck einen Sprühregen aus Wasser in die Flammen schleudert und sie so regelrecht erstickt.

 

Völlig unklar waren gestern Schadenshöhe und vor allem die Ursache des Feuers. Dazu ermittelt nun die Polizei. Ein technischer Defekt schein den Ermittlern bislang aber als ziemlich unwahrscheinlich.

 

Vom insgesamt relativ glimpflichen Verlauf war auch der Nobitzer Bürgermeiser Hendrik Läbe erleichtert: "Ein paar Minuten später hätte das hier viel schlimmer ausgesehen. Dann wäre die Situation komplizierter gewesen." © Kommentar Seite 11

Jörg Wolf

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