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Drei Siege, drei Niederlagen und ein Remis in der Kreisoberliga

Drei Siege, drei Niederlagen und ein Remis in der Kreisoberliga

Mit einer ausgeglichenen Bilanz ist das Wochenende für die Fußball-Kreisoberligisten aus dem Altenburger Land zu Ende gegangen. Rositz, Schmölln/Großstöbnitz und Nöbdenitz gewannen.

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Schmölln/Großstöbnitz (rot) läuft Gera-Aga davon und gewinnt am Ende sicher 3:0.

Quelle: Mario Jahn

Fockendorf führte, kassierte aber noch den bitteren Ausgleich. Monstab/Lödla, Lucka und Gößnitz hingegen gingen baden.

 

Bei den abstiegsgefährdeten Daßlitzern kam Nöbdenitz zu einem knappen 0:1 (0:1)-Erfolg. Die Gastgeber hatten vor der Pause Feldvorteile, machten streckenweise das Spiel. Aber nach vorn lief wenig. Die Nöbdenitzer spielten kompakt, standen sicher in der Abwehr. Als nach 41 Minuten der Daßlitzer Keeper patzte, nutzte das Busch zum 0:1. Nach der Pause wollten die Hausherren offensiver agieren, trafen aber auf eine sichere Nöbdenitzer Abwehr. Die Gäste spielten auf Konter, waren so gefährlich und brachten den Auswärtserfolg über die Zeit.

 

Nach einer verschlafenen ersten Halbzeit verlor Lucka in Ronneburg verdient mit 0:2 (0:1). Schumann köpfte einen Freistoß zum 1:0 ein (12.). In der ersten Halbzeit agierte Lucka zu zögerlich. Nach dem Seitenwechsel hatte der Gast das Spiel im Griff, blieb aber ohne Torerfolg. Dann drängte Ronneburg wieder stärker in die Offensive. Torwart Uhlemann musste mehrfach retten. Ein Tor des Gastgebers wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Nach 65 Minuten wurde Lucka durch eine Gelb-Rote Karte dezimiert, konnte die Partie aber offen halten. Ronneburg (89.) rettete auf der Linie. In der Nachspielzeit verwertete Senff einen Konter zum 2:0.

 

Schmölln/Großstöbnitz gestaltete die Rasen-Premiere 2013 gegen Gera-Aga erfolgreich, gewann 3:0 (1:0). Nach einem Standard (31.) war Barylla frei und machte das 1:0. Der Gastgeber bestimmte das Spiel. "Mehr Tore waren möglich", resümierte Trainer Burkhardt. Nach dem Wiederanpfiff verlor der Hausherr kurz den Faden. Aga baute Druck auf und hatte auch Chancen. In der Schlussphase zeigte sich Schmölln clever. Pohl schaffte nach Konter (70.) das 2:0. Per Seitfallzieher erhöhte er auf 3:0 (82.).

 

So viele Tore schaffte auch Monstab/Lödla gegen Wismut Gera II, kassierte aber acht Gegentreffer. Gera überließ den Gästen das Spiel, was denen nicht lag. So geriet der Aufsteiger schnell durch Hartmann (5.) und Schönfeld (26.) in Rückstand. Dann rappelte sich Monstab auf, glich durch Schünemann (28.) und Henfling (38.) aus. Der Gastgeber stellte nun auf lange Bälle um, kam so noch vor der Halbzeit durch Läßig (40.) und Obst (44.) zum 4:2. Monstab kämpfte nach der Pause, sodass Dinter (51.) den Anschluss erzielte. Aber sofort legte Gera durch Behnisch zum 5:3 (53.) nach. Die Partie war entschieden. Läßig, Behnisch und Schönfeld schossen noch einen letztlich zu hohen Sieg für den Gastgeber heraus.

 

Ähnlich lief es in Kraftsdorf, wo Gößnitz zunächst führte, am Ende aber 1:3 (1:1) verlor. In einem kampfbetonten Spiel brachte Stenzel (12.) die Gäste in Front, aber direkt nach Wiederanstoß glich Lange aus. Nach dem Seitenwechsel legte Kraftsdorf zu und erhöhte durch Bergner auf 2:1. Gößnitz hatte weitere Chancen, scheiterte aber. In der 78. Minuten brachte Richter mit dem 3:1 eine Vorentscheidung. Pech hatte Gößnitz nach 88 Minuten, als ein Strafstoß vergeben wurde, weil der Kraftsdorfer Keeper parierte.

 

Ganz anders lief es für Rositz bei Post Gera, von wo man ein 5:1 (1:0) mitnahm. Nach einem Blitzstart (9.) ging Rositz in Führung. Baudach hatte Götze bedient, dessen Eingabe Ditscher nutzte. Post wollte antworten, schaffte es aber nicht. Ein Kahnt-Konter (23.) traf nur den Pfosten. Nach 43 Minuten kam Baudach über den Flügel, Ditscher leitete auf Götze weiter, dessen Schuss wurde aber abgewehrt. Nach der Pause blieb Rositz zielstrebig. Ein Doppelschlag durch Götze brachte die Entscheidung (52., 56.). Ein Spielzug über Baudach zu Kahnt wurde von diesem (64.) zum 0:4 abgeschlossen. Durch einen Abwehrfehler kam Post durch Schäfer (68.) zum Ehrentreffer. In der 85. Minute knallte Kahnt den Ball aufs Tor, der abgefälscht zum 1:5 einschlug.

 

Fockendorf spielte 1:1 (0:0) in Hohndorf. Die Gäste bestimmten zunächst das Geschehen, machten aber nichts daraus. Nach einer Viertelstunde wurde der Gastgeber stärker. In dieser Phase hatte Fockendorf Glück, als Schüsse über das Tor gingen oder Kleinoth parierte. Als Bergner im Strafraum zu Fall gebracht wurde, gab es Elfmeter. Fiegl ließ sich die Chance nicht nehmen (75.). Hohndorf mobilisierte nun alle Kräfte. Nach einem langen Ball lief Strauß allein auf Kleinoth zu und verwandelte überlegt zum Ausgleich.

Stefan Hillig/Reinhard Weber

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