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Altenburg Drei Wahlpartys steigen am Sonntag in Altenburg
Region Altenburg Drei Wahlpartys steigen am Sonntag in Altenburg
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09:27 17.04.2018
Rund 79 000 Bewohner des Altenburger Landes sind am Sonntag aufgerufen, einen neuen Kreischef zu wählen. Knapp 28 000 von ihnen dürfen in Altenburg zeitgleich einen neuen Oberbürgermeister wählen. Quelle: dpa
Altenburg

Der Countdown läuft: Wer am Sonntag nicht allein auf die Ergebnisse der Landrats- und Oberbürgermeisterwahlen warten möchte, hat dazu einige Gelegenheit. So treffen sich die meisten Parteien am Abend in Altenburg zu Wahlpartys. So lädt Die Linke ab 18 Uhr in ihre Geschäftsstelle in der Moritzstraße 4 – mit dabei Landrätin Michaele Sojka. Zur selben Zeit geht es mit den Kandidaten André Neumann und Uwe Melzer in der CDU-Geschäftsstelle am Weibermarkt 4 los. Auch die SPD wartet mit ihren Bewerbern Katharina Schenk und Frank Rosenfeld auf die Auszählung – und zwar ab 18 Uhr im Hotel Am Roßplan.

Zwar treffen sich auch die parteilosen Kandidaten Frank Schütze und Andreas Sickmüller mit Anhängern aus den Reihen des Bürgerforums, dies aber nicht öffentlich in der Uferburg. Daneben wird es – entgegen bisheriger Gewohnheit – im Altenburger Rathaus keine öffentliche Präsentation der Ergebnisse mehr geben.

Neben dem Landratsamt und der Stadt Altenburg suchen im Kreis vier Landgemeinden einen neuen Lenker. Allerdings mit jeweils nur einem Bewerber, dem Amtsinhaber. In Ponitz tritt Marcel Greunke (CDU) wieder an. André Vohs (parteilos) stellt sich in Jonaswalde zur Wahl und Bertram Schröder (parteilos) in Gerstenberg. In Rositz möchte Steffen Stange (parteilos) weitere sechs Jahre die Geschäfte führen. Allerdings endet definitiv seine Zeit als hauptamtlicher Bürgermeister. Die Gemeinde ist unter die Grenze von 3000 Einwohner gerutscht – der Rathauschef agiert deshalb künftig ehrenamtlich.

Im Altenburger Land sind knapp 79 000 Bürger an die Wahlurnen gerufen. Darunter knapp 28 000 in Altenburg selbst. Dass in der Skatstadt mit 27 802 Wahlberechtigten 38 Bewohner mehr den Landrat wählen dürfen als den Oberbürgermeister, erklärt Wahlleiter Volker Weise mit einer gesetzlichen Voraussetzung im Wahlgesetz. Demnach muss man seinen Wohnsitz mindestens drei Monate vor dem Urnengang in die jeweilige Kommune verlegt haben, um wahlberechtigt zu sein.

Erstmals dürfen am Sonntag auch 16- und 17-Jährige an Landrats- und OB-Wahlen teilnehmen. Allein in Altenburg sind das fast 450 Jugendliche. Rege Gebrauch wurde in der Skatstadt im Vorfeld von der Briefwahl gemacht. Weit über 2000 Stimmzettel sind dort bereits eingegangen – und damit viel mehr als 2012 (1646). Mit einem vorläufigen Endergebnis wird am Sonntag gegen 19 Uhr gerechnet.

Von Thomas Haegeler

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