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Drittliga-Kegler aus Bünauroda verlieren in Rudolstadt

Drittliga-Kegler aus Bünauroda verlieren in Rudolstadt

3. Bundesliga Süd Männer. ESV Lok Rudolstadt - KSV Meuselwitz/Bünauroda 5537:5282. Bereits in den 90er-Jahren stand man sich bei Wettkämpfen gegenüber, und diese Begegnungen waren von viel Herzlichkeit und gegenseitiger Achtung geprägt.

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In die Vollen: Der Rositzer Lutz Helmert wirft gegen Jena an. Am Ende gewinnt der Gastgeber knapp.

Quelle: Mario Jahn

Bereits in den 90er-Jahren stand man sich bei Wettkämpfen gegenüber, und diese Begegnungen waren von viel Herzlichkeit und gegenseitiger Achtung geprägt. So sollte sich auch der gesamte Nachmittag gestalten. Aber bei den Kegelleistungen gab es erhebliche Unterschiede. Mario Grimmer (916) und Ronald Hädrich (863) bildeten mit Lars Bliesath (946) und Gregor Kunstmann (911) den ersten Durchgang. Bünauroda konnte in der ersten Hälfte mithalten, aber später erzielte der Gastgeber durch ein besseres Abräumspiel einen Vorsprung von 78 Holz. Der zweite Durchgang mit Roland Rieger (864) und Bernd Kramer (886) gestaltete sich ähnlich. Beim Spiel ins volle Bild hatte man gegenüber Thomas Kerntopf (909) und Felix Gießler (919) die Nase vorn. Die nötigen Holz für eine Erhöhung des Vorsprunges auf 156 Holz erreichten sie im Abräumspiel. Rudolstadt befand sich damit eindeutig auf der Gewinnerstraße. Den Schlussdurchgang bestritten Thomas Etzold (873) und Marcus Bösewetter (880), sowie Jens Blumenstein (902) und Alexander Conrad (950, Tagesbester). Beide KSV-Spieler mühten sich redlich, aber die erneute Niederlage stand schon viel eher fest. Jeder hat mittlerweile begriffen, dass in dieser Liga ein anderer Wind weht und jede Schwäche umgehend bestraft wird.

 

 

 

Nach der knappen Niederlage in der Vorwoche sollten gegen Jena weitere zwei Pluspunkte eingefahren werden. Die Mannschaft setzte dieses Vorhaben um, aber wieder war es ein sehr spannender Wettkampf mit nicht gerade berauschenden Einzelergebnissen. In den Anfangspaaren waren Jürgen Böhme (527) gegen Herbert Trautmann (510) und Lutz Helmert (485) gegen Gerhard Panzer (489 Holz) auf den Bahnen. Danach stand es 1:1, denn ein Kegler jeder Mannschaft konnte sein Spiel gewinnen. Der Schlussdurchgang gestaltete sich äußerst spannend. Ersatzkegler Frank Löper (518) gewann ebenso gegen Siegfried Ferge (516) wie Wolfgang Kazmierczak (503) gegen Horst Bräutigam (502). Somit stand es 3:1 für Rositz. Die endgültige Entscheidung für den Gastgeber waren die erspielten 2033 Holz, denn es waren genau 16 mehr als beim Gegner. Mit diesem 5:1-Erfolg hat Rositz ein ausgeglichenes Punktekonto von 4:4 und liegt auf dem fünften Platz.

 

 

 

Gegen die erstmals in Wintersdorf spielenden Gothaer gelang dem Gastgeber ein Klasseresultat. Besonders der zuvor kritisierte Werner Niemetz zeigte es allen und beendete sein Spiel mit der Tagesbestleistung von 474 Kegeln (314+160). Die Gäste hielten gut mit und konnten mit ihren Keglern überzeugen. Im Anfangspaar legten die Gastgeber gleich eine Schippe drauf, denn Clemens Storzer (448) und der fehlerfrei spielende Gunther Döring (451) holten 60 Kegel heraus. Bei Gotha spielten Schulter (423) sowie Rausch (414). Im zweiten Paar spielten dann Niemetz (474) und Heinz Roland (422) genauso viel Holz wie die Gäste, die im Abräumerspiel überzeugten (Lesser 446 und Heyer 450). Mit 8:0 Punkten führen die Wintersdorfer Senioren die Tabelle an

 

 

 

Der Gastgeber bleibt auf den Heimbahnen weiter unbesiegt und belegt derzeit den dritten Tabellenplatz mit 4:2 Punkten. Im Starterpaar spielten Holger Cwojdzinski, der mit 380 Holz unter seinen Möglichkeiten blieb, und Lothar Albrecht, der 424 Holz in die Wertung brachte. Die Gäste schafften 428 und 345 Holz. Mit einem Vorsprung von 31 Punkten gingen Ersatzkegler Günter Jakobus und Werner Hammerl auf die Bahnen. Mit den erkämpften Einzelergebnissen von 421 und 424 Holz wurde das Spiel noch mit 61 Holz Vorsprung gewonnen.

 

 

 

Eine klare Niederlage musste Rositz einstecken, denn nur ein direktes Duell wurde durch Ersatzspielerin Denise Rößler (505) gegen Silke Kalupke (468) siegreich gestaltet. Die anderen Vergleiche - Ines Klink (487) gegen Tina Weinert (534), Bettina Kröber (492) gegen Birgit Starkloff (519) und Katrin Weiß (437) gegen Astrid Holzhäuser (510) - mussten an Sulza abgegeben werden. Auch das Gesamtergebnis der gefallenen Kegel ging deutlich an das Heimteam.

 

 

 

Ehrenberg - Schmölln 1624:1671 (Mierdel 429/Büttner 459), Meuselwitz/Bünauroda - Haselbach 1771:1535 (Höft 460/Kunze 401).

 

 

 

Mit einer wiederholt starken Mannschaftsleistung sicherte sich der ZFC zwei wichtige Punkte. Obwohl Michael Guenther respektable 433 Holz spielte, ging der erste Durchgang an die ehrgeizigen Gäste. Der Jenenser Herbert Gilg hielt mit 447 Holz nämlich straff dagegen. Diese bedeuteten Tagesbestleistung, aber auch das Ende des Jenaer Höhenfluges. Sowohl Volker Blaschke (372) als auch Siegfried Göpfert (395) erreichten die 400er-Marke nicht - ebenso wenig wie Holger Sängerlaub (394). Die Zipsendorfer witterten nach Erwin Fröhlichs 419 Holz Morgenluft, dessen Duft auch Günter Pause mit seinen 394 Punkten nicht verdarb. An diesem Tag war dann ein neuer Mannschaftsbahnrekord drin, aber Jürgen Gruna ließ es bei 436 Holz gut sein und egalisierte die alte Bestleistung. Damit ist für den ZFC erst einmal ein Platz im Mittelfeld erreicht.

 

 

 

Als Erstes kegelten Hartmut Gnerlich (405) gegen Harald Müller (403) und Dieter Mahler (378) gegen Harald Maack (422). Ehrenberg lag nach der ersten Runde mit 42 Holz hinten. Als Zweites kegelten Uwe Kunze (447) gegen Konrad Walter (433) und Reinherz Adrian (424) gegen Jürgen Günther (337). Ehrenberg kämpfte sich heran und entschied das Spiel für sich mit 59 Holz Vorsprung.

 

 

 

Im Kreisderby gewann Rositz in Wintersdorf durch die mehr getroffenen Kegel. Die Spiele gegeneinander, zwischen Mirko Lotter (538) und Jürgen Engert (532) sowie Camillo Mittelbach (522) gegen Jörg Meyer (513 Holz), gingen an den ASV. Die Duelle zwischen Lutz Holzmüller (484) gegen Steffen Kakolewski (518) und Tobias Schneider (510) gegen Silvio Werner (572, Tagesbester) verbuchte Rositz. Es stand 2:2. Der Gast hatte am Ende 85 Holz mehr und bekam die Kegel- und die zwei Tabellenpunkte.

 

 

 

Diesmal begann Mark Enke, der 531 Kegel spielte und zwei Satzpunkte erkämpfte. Sein Mitspieler Teuber (543), der auch zwei Satzzähler erspielte, bekam den Mannschaftspunkt. Die Gäste führten. Jörg Hentschel (510) konnte gegen Röpke (418) ausgleichen. Hier war das Punkteverhältnis 3:1. Uwe Kröber (511) mit vier Satzpunkten machte kurzen Prozess mit Börner (441). Das Spiel war praktisch entschieden, weil sich der Gastgeber bedeutend mehr Kegel erspielte. Im letzten Duell verlor Frank Hartstock (502) gegen Papmahl (533). Das Spiel endete mit 2:2 Mannschaftspunkten. Aber aufgrund der mehr gespielten Kegel bekam der KSV noch zwei Punkte obendrauf. Mit zwei Siegen ist Kleinröda gut aus den Startblöcken gekommen.

 

 

 

Den Wettkampf begann Bärbel Bachmann, und nach Beendigung erspielte sie trotz Erkältung die Tagesbestleistung von 409 Holz. Ihre Gegnerin stand wenig nach und erreichte 405 Holz. Nach dem zweiten Durchgang mit Stefanie Hößelbarth (378) geriet Rositz mit 22 Holz in Rückstand. Noch war alles offen. Mit Jana Keiger (405) fanden die Gäste wieder zurück in die Erfolgsspur. Denn für die Schlussstarterin, Brigitte Quaas, gab sie einen Vorsprung von elf Holz mit. Quaas ließ nichts mehr anbrennen und konnte mit 409 Holz noch den Auswärtssieg mit 27 Punkten Vorsprung nach Hause bringen. Es war zugleich der erste Erfolg dieser Saison.

 

 

 

Isserstedt - Altenburg 1597:1551 (Schorcht 441/Speck 413).

 

 

 

Beim Mannschaftsbahnrekord der Schmöllner hatten die Kleinrödaer Kegler das Pech, dass sich die Gastgeber mit Uwe Heynke verstärkten, der auch der Matchwinner des Spiels war (468). Beim Gastgeber begannen Dietmar Ebert (405) und Hans Becker (430), die gegen Gerd Lorenz (383) und Holger Krieger (445) sieben Kegel herausholten. Leider langten die Resultate von Andreas Kersten (452) und Peter Schindler (389) für Kleinröda nicht, weil Jürgen Lehnert (394) sowie Uwe Heynke (468) einfach besser waren. Hervorzuheben waren die sehr guten Ergebnisse im Abräumerspiel (Heynke 168, Krieger 166, Kersten 159). Mit 4:2 Punkten ist Kleinröda Tabellendritter, und Schmölln liegt mit 4:4 Punkten auf Rang sechs.

 

 

 

In einer engen Kiste behielten die Fockendorfer gegen die guten Altkirchener knapp die Oberhand. Der 77-jährige Rudolf Müller (424) setzte sich klar gegen Lothar Reichardt (379) durch. Bescheidene 378 Kegel holte Günter Voigt, und so knöpfte ihm sein Gegner Alexander Müller (399) einige Holz ab. Auch im dritten Duell waren die Gäste die Sieger, denn Bernd Kaduk (429) war zehn Holz besser als Peter Hönemann (419). Mit 14 Kegeln Vorsprung ging der erfahrene Wilfried Bail auf die Bahn. Er hatte es aber mit dem Besten der Gäste zu tun. Beide schenkten sich nichts, am Ende gewann jedoch Fockendorf mit Glück das Spiel, obwohl Bail (427) gegen Harald Kelber (434) verlor. Der Neuling schlägt sich wacker (6:2 Punkte, zweiter Platz). Altkirchen ist mit 4:4 Punkten Fünfter.

 

 

 

SV Rositz III - TSV Lehndorf 2582:2503 (Rößler 454, Reis 447/Weier 429, Etzold 422).

 

 

 

Gößnitz II - Lumpzig 2271:2459 (Müller 419/Nikelat 430), Altkirchen III - Söllmnitz II 2463:2415 (Kelber 425/Lissek 466), Lumpzig II - Großstöbnitz 2364:2313 (Nikelat 427/Uhlig 414).

 

 

 

Rositz III - Kleinröda II 1479:1490 (Häder 409/Göhre 450).

 

 

 

Gößnitz - Rositz/Wintersdorf 1500:1548 (Dominic 430/Rößler 412).

 

 

 

SV Haselbach II - KSV Meuselwitz/Bünauroda III 2517:1895 (Klaus 443, Rösner 430/Helbig 412, Sauerstein 402).

Wolfgang Stolp/Marina Mähler Hans-Jürgen Fischer/Thomas Meißner Tino Kunzemann

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