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EU untersucht Finanzierung für Altenburger Flugplatz

EU untersucht Finanzierung für Altenburger Flugplatz

Die EU-Kommission prüft, ob der Flughafen Altenburg-Nobitz jahrelang illegale finanzielle Hilfen erhalten hat. Nach Angaben der Kommission in Brüssel gehe es dabei um Zuschüsse, Preisnachlässe und Marketingverträge.

Brüssel/Altenburg. Von Jens Rosenkranz

Brüssel geht der Frage nach, ob der Leipzig-Altenburg Airport seit 2000 Finanzhilfen von Anteilseignern erhalten habe, um Verluste auszugleichen. Es gebe Zweifel, dass dabei marktwirtschaftliche Grundsätze befolgt wurden, heißt es in einer Pressemeldung der Kommission. Ebensolche Bedenken gebe es, dass Preisnachlässe der Billigfluggesellschaft Ryanair illegale wirtschaftliche Vorteile gegenüber Wettbewerbern verschafft haben könnten.

Rydzewski, der auch Chef des Flugplatz-Aufsichtsrates ist, sieht diesen Untersuchungen gelassen entgegen, wie er der OVZ sagte. "Ich bin mir sicher, dass niemandem Vorteile gewährt wurden, die jeder andere Partner nicht auch bekommen hätte, wenn er mit uns ins Geschäft gekommen wäre", sagte der Landrat. Jede Fluggesellschaft, die ab Nobitz geflogen wäre, hätte dies unter den gleichen Bedingungen tun können. Daher gebe es auch keine Wettbewerbsverzerrung, auch deswegen, weil niemand geschädigt worden sei. Ebenso wies Rydzewski den Vorwurf zurück, dass bei den Finanzhilfen für den Flugplatz durch die Gesellschafter gegen marktwirtschaftliche Grundsätze verstoßen worden sei. Es gebe in Deutschland drei, höchstens vier Flugplätze, die schwarze Zahlen schreiben. Alle anderen müssten bezuschusst werden, Leipzig-Halle beispielsweise mit Millionen-Beträgen pro Jahr. Der Landrat sei sich sicher, dass hinter den Vorwürfen Neid und Missgunst anderer Flugplatz-Betreiber stünden. Es gab in der Vergangenheit immer Konkurrenten, denen das Betreibermodell in Nobitz ein Dorn im Auge war und die den Airport weghaben wollten, sagte er.

Verkehrsminister Christian Carius (CDU) lehnte eine Stellungnahme ab, weil er die Vorwürfe nicht genau kenne und das Land nicht Anteilseigner in Nobitz sei, wie er der OVZ mitteilen ließ.

Ähnliche Verfahren wie gegen Altenburg leitete die Kommission auch gegen den schwedischen Airport Västeras sowie Pau in Frankreich ein.

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