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Altenburg Ehrenhainer Fußballer verlieren trotz Trainerwechsel
Region Altenburg Ehrenhainer Fußballer verlieren trotz Trainerwechsel
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00:23 20.05.2015
Geknickt verlässt Jan Hübner nach der 1:2-Niederlage gegen Arnstadt bei seiner Premiere als Chef-Coach den Ehrenhainer Rasen. Quelle: Jens Paul Taubert
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Denn zum nächsten Heimspiel am 30. Mai kommt Tabellenführer Nordhausen II.

Erneut enttäuschte Ehrenhain vor dem fast ausschließlich heimischen Publikum. Die Gastgeber eröffneten die Partie kämpferisch. So erspielten sie sich auch ihre ersten beiden Chancen, die beide über die rechte Seite und Robert Döring liefen. Beide Teams traten ambitioniert auf, auch wenn das Spiel anfangs sehr chaotisch wirkt.

Der Kampfgeist der Ehrenhainer verblasste nach einer Viertelstunde langsam und so kamen auch die Arnstädter zum Zug. In der 10. Minute musste André Sittel nach einem Freistoß aus linker Position zum ersten Mal zupacken. Doch er bekam den Ball nicht unter Kontrolle, wodurch er ein paar Sekunden im Ehrenhainer Strafraum umhersprang. Letztlich klärte aber die Abwehr der Blau-Gelben.

In der 16. Minute befand sich Denny Gothe auf dem besten Weg Richtung Ehrenhainer Tor. Aufhalten wollte ihn dabei Silvio Ollert. Doch die Aktion endete in einer Gelben für Ollert und einem Elfer für die Gäste. Der gefoulte Gothe trat selbst - und verwandelte. Dabei hatte sich Sittel bereits für die richtige Seite entschieden. Dieser frühe Treffer entsprach nicht den Vorstellungen der Heimmannschaft. Doch noch war nichts verloren.

Ehrenhains Angriffe waren weiterhin nicht zwingend genug. Als Tomas Dolezal in der 18. Minute Danny Lessau bediente, hat dieser völlig frei alle Zeit der Welt. Aber er verzieht. Die Hausherren scheitern, wie bereits in den letzten Spielen, mehr oder weniger an sich selbst. Oft schaute die Abwehr den Arnstädtern nur noch hinter her, ließ sie in aller Ruhe zu Abschluss kommen und bot ihnen selbst Möglichkeiten durch Fehlpässe an. Eine Chance für die Gastgeber endete bei Marco Killemann, der den Ball mit einem seitlichen Volley hinter die Linie befördern wollte, doch auch diese "halbe" Chance stellte keine Schwierigkeit für Christan Apel dar. Das Einzige, was es in der ersten Hälfte auf beiden Seiten genug gab, waren gelbe Karten.

Nach dem Wiederanpfiff hatte Hübner zum ersten Mal gewechselt. Für Killemann spielte nun Stürmer Ales Terynek. Ebenso offensiv eröffnete der SVE. Ein Freistoß von Trojan (53.) fand Jörg Böckel, der sich vorm Tor frei gearbeitet hatte. Doch der Ball ging ein paar Zentimeter vorbei. Das Potenzial ist da und die Fans konnten die bisher beste Chance der Ehrenhainer sehen.

Aber das war's dann auch erst mal wieder. Die Hübner-Elf verlor zu früh die Bälle und konnte sich bei Ballbesitz nicht lange behaupten. Aus den Spielzügen entstanden keine Hochprozenter, die Hoffnung auf einen Ausgleich gemacht hätten. Im Gegenteil. Kurz nach dem Wechsel von Robert Döring, für den jetzt Kevin Richter spielte, erhöhten die Gäste auf 0:2. Erneut gelang der Angriff über die linke Seite. So kam zum wiederholten Mal Gothe mithilfe eines Fouls an Manuel Bethke zum Abschluss, bei dem Sittel machtlos war.

Kurz nach einem weiteren Wechsel konnte Dolezal den Ball durchs Mittelfeld hindurch behaupten, flankte auf Richter, der das Spielgerät aber noch nicht unter Kontrolle brachte. Nach etwas Tumult im Strafraum war es am Ende Jörg Böckel, der den Anschlusstreffer markierte. Noch eine Viertelstunde, um den Ausgleich zu machen. Nun kehrte bei Ehrenhain auch der Kampfgeist und der Wille, einen Punkt zu holen, zurück. Die Fans standen lautstark hinter der Mannschaft.

In der 86. Minute war es noch einmal Böckel, der den Abschluss vorm Tor schaffte. Apel konnte den Ball nicht sichern, und er kullerte auf die Linie zu, von der er in letzter Sekunde gerettet wurde. Der Nachschuss von Florian Schmidt landete abgefälscht "nur" am Außennetz. In der 89. wechselte Arnstadt noch einmal. Doch die letzten Sekunden waren für den Ausgleich irrelevant. Nur Sittel konnte erneut einen Ausbau der Führung verhindern, indem er die Fehler der Abwehr kaschierte.

SVE: Sittel, Ollert (70. Funke), Marco Killemann (46. Terynek), Döring (68. Richter), Trojan, Lessau, Böckel, Bethke, Bethke, Dolezal, Schmidt.

Lena Rath

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