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Altenburg Eigenheimplätze in Altenburger Ortsteil frühestens im Frühjahr am Markt
Region Altenburg Eigenheimplätze in Altenburger Ortsteil frühestens im Frühjahr am Markt
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05:14 10.01.2019
Wenn der Schnee im Frühjahr verschwunden ist, hofft die Stadt Altenburg, die zehn Baugrundstücke an der Fasanerie in Ehrenberg nach einigen Verzögerungen endlich verkaufen zu können. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Die Stadt Altenburg wird die Eigenheimgrundstücke in Ehrenberg frühestens in zwei bis drei Monaten verkaufen. „Wir strengen uns an, dass wir im Frühjahr 2019 soweit sind“, sagte Rathaussprecher Christian Bettels nun auf OVZ-Nachfrage. Damit verzögert sich die Vermarktung der zehn Bauplätze an der Straße „Zur Fasanerie“ im Altenburger Ortsteil weiter. Noch Mitte Dezember war Oberbürgermeister André Neumann (CDU) davon ausgegangen, dass die Entwürfe der Kaufverträge Anfang des Jahres ausgefertigt werden können.

Unterlagen für Berechnung der Endkosten fehlen

Der neuerliche Verzug liegt OVZ-Informationen zufolge an der Berechnung der exakten Preise für die Grundstücke. Ähnlich hatte Neumann auf Nachfrage des SPD-Stadtrats Torsten Rist bereits begründet, warum die Eigenheimplätze nicht schon eher vermarktet wurden. So habe die Schlussrechnung des Wasserver- und Abwasserentsorgungsbetriebes Altenburg (Waba) gefehlt, ohne die die Erschließungskosten nicht abschließend berechnet werden können, erklärte der Rathauschef im Stadtrat. „Diese sind zusätzlich zum Kaufpreis zu zahlen und daher separat auszuweisen.“

Komplizierte Erschließung bringt mehrere Monate Verzug

Durch die neuerliche mehrmonatige Verzögerung kommt der Eigenheimstandtort „Zur Fasanerie“ erst zwei Jahre nach dem entscheidenden Stadtratsbeschluss zum Thema und über sechs Jahre nach der Idee, dort Bauplätze schaffen zu wollen, auf den Markt. Ursprünglich sollten die zehn Grundstücke bereits Ende 2017 verkauft werden. Zunächst hatte sich die Fertigstellung des Projektes durch die komplizierte Erschließung des knapp 12 000 Quadratmeter großen Geländes, auf dem sich bis 2014 noch die Kleingartenanlage „Abendruh“ befand, auf Anfang des Vorjahres verschoben. Dann zogen sich der Bau der Erschließungsstraße und die Verlegung der Versorgungsmedien bis Mai 2018 hin. Danach passierte weitere Monate nichts und schließlich fehlte die Waba-Schlussrechnung, was die Berechnung der Kaufpreise aufhielt, die sich nun wiederum kompliziert gestaltet.

Von Thomas Haegeler

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