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Ein Schandfleck ist verschwunden

Ein Schandfleck ist verschwunden

Die Arbeiten zur Gestaltung eines Grundstücks im Kreuzungsbereich Dr.-Wilhelm-Külz-Straße/Franz-Mehring-Straße in Altenburg sind weitgehend abgeschlossen. Die am neuen Kreisverkehr gelegene Fläche präsentiert sich nun in einem ansehnlichen Zustand.

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Jetzt muss nur noch das Grün sprießen - das heruntergekommene Areal an der Külzstraße hat die Stadt auf Vordermann gebracht.

Quelle: Ronny Seifarth

Die Maßnahme hatte Ende April begonnen und wird in den nächsten Tagen beendet werden.

 

Zunächst war auf dem der Stadt gehörenden Areal aufgeräumt worden. Der alte Oberboden des ehemals bebauten Grundstücks war mit Bauschutt durchsetzt und musste deshalb abgetragen werden. Die als Stützmauer fungierende, ehemalige Außenwand wurde durch eine Böschung stabilisiert. Weiterhin wurden neuer Oberboden aufgebracht und auf einer Fläche von rund 1400 Quadratmetern Rasen gesät. Schließlich wurde das Areal entlang des Fußwegs mit Sträuchern eingefasst.

 

Mit den Arbeiten war ein Betrieb aus der Region beauftragt worden, informierte das Rathaus weiter. Die Gesamtkosten einschließlich Planungsleistungen summieren sich voraussichtlich auf rund 27 000 Euro. In die Finanzierung der Maßnahme fließen etwa 18 000 Euro Städtebaufördermittel.

 

Erst wenn der Bauzaun verschwunden ist und das Grün sprießt, werden die auf dem Grundstück geleisteten Arbeiten ihre volle Wirkung entfalten, so der städtische Pressesprecher Christian Bettels. Ein bisschen Geduld brauche man also noch. Schon jetzt sehe der Verkehrsknoten aber deutlich attraktiver aus und lasse die Erinnerung an die verwaisten Gebäude, die dort viele Jahre standen, verblassen.

 

Die völlig verschlissene Lagerhalle mit einer Fläche von rund 2100 Quadratmetern stammte aus der Insolvenzmasse des Mega-Pleitiers Jürgen Schneider und drohte einzustürzen. Nach komplizierten Verhandlungen war es der Städtischen Wohnungsgesellschaft Altenburg gelungen, das Grundstück zu kaufen. Mit dem Abriss wurden nicht nur Sicherheitsrisiken beseitigt, sondern gleichzeitig auch der Weg frei gemacht für die Entwicklung dieses Territoriums. Inzwischen ist auf dem ehemaligen Gefängnis-Gelände vis-à-vis der Edeka-Markt mit entsprechender Parkfläche entstanden. Auch ein Kreisverkehr wurde gebaut.

Ellen Paul

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