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Altenburg "Ein Tag nur für uns" - 12.12.12: Sieben Paare heiraten im Altenburger Land - und einem kommt’s gar nicht aufs Datum an
Region Altenburg "Ein Tag nur für uns" - 12.12.12: Sieben Paare heiraten im Altenburger Land - und einem kommt’s gar nicht aufs Datum an
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20:36 12.12.2012
Hochzeit unterm Weihnachtsbaum: das glückstrahlende Brautpaar Susann Baselt und Jean Rickers mit ihrer nicht minder strahlenden Standesbeamtin Petra Eperiesy. Quelle: Mario Jahn

Von Ellen Paul

So gehören nun auch Susann Baselt und Jean Rickers zu den Ehepaaren, deren Heiratsurkunde ein bemerkenswertes und besonders leicht zu merkendes Datum ziert. Doch darauf, so die völlig überraschende Erklärung, kam es den beiden gar nicht an. "Wir wollten einfach aus Liebe so schnell wie möglich heiraten", erzählt die strahlende Braut.

Doch das gestaltete sich nicht zuletzt des bürokratischen Aufwands wegen ziemlich schwierig. Eine Berghütte oder ein Leuchtturm waren nicht zu haben, auch andere besondere Orte ausgebucht. Deshalb fiel die Wahl der 26-jährigen Altenburgerin und des 37-jährigen Chemnitzers, beide selbstständig im Marketing beziehungsweise in der Vermögensberatung tätig, auf den Hausmannsturm. Denn auf dem Schloss hat er ihr den Heiratsantrag gemacht. Aber der Turm ist im Winter geschlossen. So entschieden sich beide dann doch fürs Altenburger Standesamt - und haben es nicht bereut.

Dies nicht zuletzt der liebevollen Betreuung durch die Standesbeamtin Petra Eperiesy wegen, die sich ganz auf eine sehr intime Feier eingestellt hat. Denn Susann Baselt und Jean Rickers sind allein gekommen, ohne Gäste. "Wir wollten dieses Erlebnis, diesen Tag nur für uns", sagt die Braut. Beide hatten ziemlich viel Bammel, dies ihren Eltern beizubringen. Doch sie zeigten ebenso Verständnis wie der Freundeskreis - zumal mit der Aussicht auf ein großes Fest im Juni anlässlich der kirchlichen Trauung.

Nach dem Ja-Wort ist das frischgebackene Ehepaar Baselt ins Auto gestiegen, um nach Weimar zu fahren. Dort lädt der Weihnachtsmarkt zum Bummel, wartet ein Theaterbesuch und ein gemütliches Hotel. Begleitet werden sie auf dieser kleinen Hochzeitsreise von den besten Wünschen ihrer Standesbeamtin, die mit dem Brautpaar um die Wette strahlt. "Es war eine wunderschöne Hochzeit", sagt sie. Alle drei haben darüber fast die Zeit vergessen, denn die Türen zum Trausaal öffnen sich erst nach über 40 Minuten.

Dabei wartet davor bereits die nächste Hochzeitsgesellschaft - und Standesbeamtin Monika Wittig, die sich mit ihrer Kollegin Petra Eperiesy gestern die "Arbeit" teilt. So gibt es zwar Hochzeiten im Stundentakt, aber keinesfalls am Fließband.

"Es war ein sehr schöner Tag mit herrlichem Winterwetter. Alles sehr romantisch, stimmungsvoll und ruhig. Nicht zuletzt weil auch die anderen Brautpaare mit nur relativ wenigen Gästen kamen", resümiert Monika Wittig am Abend.

Zwei der fünf Paare hatten sich schon vor vielen Monaten und ganz bewusst das auf lange Sicht letzte Schnapszahl-Datum ausgesucht, drei trafen ihre Entscheidung ziemlich kurzfristig. Für einige war es die zweite Hochzeit. Die Brautleute kamen aus Altenburg, Lucka, Langenleuba-Niederhain und dem sächsischen Hartha.

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