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Wintersdorfer Fest bleibt Kult: Ein ganzer Ort in Feierlaune

DSDS-Star Katrozan begeistert Gäste Wintersdorfer Fest bleibt Kult: Ein ganzer Ort in Feierlaune

Ein turbulentes Wochenende ist zu Ende gegangen. Unter dem Leitspruch „Wengschdorf in Feierlaune und es bleibt dabei – Wengschdorf ist und bleibt KULT“ wurde zum 27. Mal der Sportplatz in Wintersdorf zu einer der größten Partylocations in unserem Landkreis umfunktioniert.

Den Spaß mit dem Publikum im Blick: Klaus und Klaus von der Nordseeküste auf dem Wintersdorfer Dorffest.

Quelle: Mario Jahn

Wintersdorf. Ein turbulentes Wochenende ist zu Ende gegangen. Unter dem Leitspruch „Wengschdorf in Feierlaune und es bleibt dabei – Wengschdorf ist und bleibt KULT“ wurde zum 27. Mal der Sportplatz in Wintersdorf zu einer der größten Partylocations in unserem Landkreis umfunktioniert. Wie schon von der Interessengemeinschaft Wintersdorf angekündigt, die im dritten Jahr in Folge das Dorffest alleine gestemmt hat, lag der Schwerpunkt darauf, beliebtes Althergebrachtes mit neuem Interessanten zu verbinden.

Michael Rothe, der Federführer der Veranstaltung und Chef von Aqua Fun Wintersdorf, erläutert: „Wir haben viele Kleinigkeiten am Aufbau des Festgeländes verändert, um die Effektivität zu verbessern. Die neue Bierstrecke am großen Festzelt benötigt nicht ganz so viele Mitarbeiter und soll langes Warten verhindern. Ein Highlight ist außerdem die Cocktailbar, nach der schon lange gefragt wurde und die wir in diesem Jahr mit Freude realisiert haben.“

Traditionell begann der Freitagabend mit einem Feuerwerk, Darbietungen vom Wintersdorfer Faschingsclub und den Cheerleadern des ZFC sowie dem Bieranstich, der in diesem Jahr durch einen Brauereiwechsel begleitet wurde. Danach übernahm erstmals die sächsische Band Jolly Jumper im großen Festzelt, die dem Publikum bis Mitternacht einheizten.

Thomas Katrozan, bekannt geworden als DSDS-Dritter, der im Altenburger Land aufgewachsen ist, und Höhepunkt des Abends, begrüßte kurz nach null Uhr das Publikum: „Schön, mal wieder hier zu sein. Ich war vor Jahren auch schon als Gast hier zum Feiern.“ Eine Stunde lang animierte er die feierwütigen Dorffestgäste und erklärte nach seinem Auftritt: „Ich war die letzten Wochen ja schon zu einigen Auftritten in unserer Region unterwegs und bin immer wieder erstaunt, dass so viele Leute für Reggae-Musik zu begeistern sind, sonst wird ja eher nach anderen Stilen gefragt.“ Nach der Performance gab es dann für Fans hinter dem Festzelt Autogramme und Fotos.

Der Sonnabend knüpfte attraktionsreich an den Vorgängertag. Die offizielle Eröffnungszeremonie zur Mittagszeit startete mit dem Aufstellen des Festbaumes und Salutschüssen, gefolgt von einer Festrede und der Auszeichnung verdienstvoller Bürger. Kritisch angemerkt wurde dabei, dass das Dorffest bis 2007 jedes Jahr einem guten Zweck zur Weiterentwicklung der Gemeinde und Umsetzung nötiger Baumaßnahmen begangen wurde. Seit 2008 mussten die Vereine jedoch kostendeckend planen, da Steuern und Gebühren immer wieder steigen und freiwillige Leistungen gekürzt werden.

Das Vormittagsprogramm stand dabei unter einem heißen Stern. Trotz der zum Teil sengenden Hitze wurde das bunte Kinderprogramm mit einer Tanzshow – dargeboten von Vereinen aus der Region – gut besucht.

Gegen Abend folgten die nächsten musikalischen Höhepunkte auf der Bühne. Die Nachtschwärmer mit einer Priese Bayern, einem gehäuften Esslöffel Rock und viel Stimmung umrahmten das Original Klaus-und-Klaus-Duo mit frisch-frecher Stimmungsmusik. Auch die Partyband Surprise gab in ihrer Show alles.

Thomas Gerth, Mitbegründer des Dorffestes, Moderator und Techniker resümiert: „Zu Beginn waren die Besucher im Durchschnitt etwas älter als heute. Das Dorffest ist breitgefächert und zieht mittlerweile auch ihre Kinder an.“ Die positive Bilanz des Wochenendes lässt Veranstalter Michael Rothe in die Zukunft schauen: „Wir wollen nicht stehen bleiben, suchen immer wieder nach neuen Ideen und versuchen uns dabei treu zu bleiben.“

Von Eva Anna-Lena Zorn

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