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Altenburg Ein ganzer Tag voll Musik
Region Altenburg Ein ganzer Tag voll Musik
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20:57 02.06.2014

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Der Teehaus-Förderverein, der sie aus der eigenen Tasche finanzierte, hatte obendrein weder Kosten noch Mühe gescheut, um seinem Publikum bei der Premiere etwas Tolles zu bieten.

Aufgelegt wurde ein Nonstop-Programm, bei dem sich viele einheimische Künstler auf der Bühne ein Stelldichein gaben. Los ging's um 10 Uhr zünftig mit einem Frühschoppen mit dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr. Das Mittagskonzert bestritt mit dem Klarinettenorchester Da Capo ein Gast aus Schmölln. Für den Höhepunkt des Tages sorgten am Nachmittag erwartungsgemäß die mittlerweile weit über die Grenzen ihrer Heimatstadt hinaus bekannten Altenburger Zwillinge Claudia und Carmen. Mit ihrem Show-Programm heizten sie dem Publikum so richtig ein. Mit dabei waren außerdem der Gemischte Chor Altenburg, die Lustigen Schwestern von der Hospital-Stiftung, Schüler der Wilhelm-Busch-Grundschule und die Band Pegasus. Aber auch an die keinen Gäste wurde mit Bastelangeboten oder Kinderschminken gedacht. Toben auf der Teehauswiese ist ja eh immer inklusive.

Wer in den Vormittags- und Mittagsstunden seinen Weg Richtung Biergarten lenkte, fand immer noch ein gemütliches Plätzchen unter den neu angepflanzten Kastanien. Doch nach 14 Uhr war's damit schlagartig vorbei. Da wurden die Stühle recht schnell in Reihe gestellt, und so mancher musste mit einer Zaungast-Rolle vorliebnehmen. Hören und Genießen konnte man das Programm aber auch auf den Stehplätzen. Die Versorgung der Gäste hatte der Förderverein ebenfalls in Eigenregie übernommen.

Kein Wunder also, dass sein Chef Uwe Burkhardt am Abend zwar ziemlich groggy, aber zugleich überaus zufrieden war. Immer wieder haben sich Besucher anerkennend geäußert und sich gefreut, wie wunderschön in Teehaus und Orangerie sowie rundherum alles geworden ist. Dass es nun mit der neuen, überdachten Bühne auch die Möglichkeit von musikalischen Open-Air-Veranstaltungen gibt, rundet das Bild ab.

Indes, es war ein ziemlich weiter Weg dahin. Bereits bei seiner Gründung 2004 plante der Förderverein, nach der Sanierung von Teehaus und Orangerie wieder wie früher eine Konzertmuschel zu errichten. Doch als die Stadtverwaltung sich später entschloss, alleiniger Bauherr zu sein, fiel diese dem Rotstift zum Opfer. Der Stadtrat votierte 2008 für eine abgespeckte Variante der Sanierung. Die Konzertmuschel war damit vom Tisch. 2011 entschlossen sich die Mitglieder des Fördervereins, den Bau eines Musikpavillons aus der Vereinskasse zu finanzieren. Rund 46 000 Euro hat er gekostet. "Es musste für uns finanziell natürlich alles im Rahmen bleiben, sodass wir uns im Vorstand jetzt entschieden haben, es Bühne am Teehaus zu nennen. Musikpavillon wäre vielleicht etwas zu hochtrabend gewesen", sagt Burkhardt.

Nun ist der Fördervereinsvorstand bereits bei den Vorbereitungen zum traditionellen Kinderfest am 10. August, auch die Teilnahme am Tag des offenen Denkmals ist wieder gebongt. Und das Wichtigste: "Jetzt sind alle gespannt auf Portali", so Uwe Burkhardt. Er ist sich sicher, dass der Verein auch diese Herausforderung meistern wird und das Eingangsportal bald wieder in alter Schönheit erstrahlt. © Kommentar Seite 11

Ellen Paul

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