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Ein neuer Text für ein altes Lied

Ein neuer Text für ein altes Lied

"Nach Altenburg sind wir gefahren trallerari, tirallerala" - am Sonnabend, dem 18. April, werden Hunderte Menschen diese Zeilen singen. Denn dann findet im Kulturhof Kosma das Chortreffen des Landesverbands der Volkssolidarität Thüringen statt.

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Volker Kibisch

Quelle: Mario Jahn

Im Interview erzählt Volker Kibisch, Geschäftsführer des Kreisverbands, was die Sänger dabei erwartet.

 

Noch wenige Tage bis zum Landeschortreffen in Altenburg - sind Sie aufgeregt?

 

Nein.

 

Warum nicht?

 

Die Organisation solcher Veranstaltungen gehört für mich und mein Team zum Alltag. Und das ist nicht das erste Chortreffen, bei dem ich dabei bin. Ich moderiere die Veranstaltung seit Jahren und habe deshalb eingehende Erfahrungen.

 

Zumal das Chortreffen vor zehn Jahren schon einmal in Altenburg stattfand. Damals waren die Gäste aus ganz Thüringen begeistert von Altenburg. Was erwartet sie dieses Mal?

 

Das Altenburger Folkloreensemble wird den Auftakt gestalten, um musikalisch und mundartlich auf das Altenburger Land aufmerksam zu machen. Das ist schon ein Highlight innerhalb der Chortreffen, weil nicht jeder Kreisverband damit aufwarten kann. Außerdem ist es mir als Vorsitzender des Folkloreensembles eine Herzensangelegenheit, dass wir Altenburg so präsentieren.

 

Und dann singen die Chöre selbst...

 

Genau. Der Chor der Volkssolidarität Altenburg macht als gastgebender Chor den Anfang, danach präsentieren die anderen Chöre ihre Programme. Und zwischendrin gibt es auch Lieder, die alle gemeinsam singen. Eine Besonderheit haben wir dabei auch geplant: Wir haben für ein Lied einen neuen Text geschrieben, der das Singen von Seniorenchören aufgreift. Das gab es bislang auf noch bei keinem Chortreffen.

 

Von wie vielen gibt es die neuen Zeilen zu hören?

 

Ganz genau kann ich die Zahl noch nicht sagen, aber wir erwarten um die 15 Chöre. Das heißt, es ist mit 400 Sängern zu rechnen. Unter anderem wird auch ein Chor von Erziehern aus Kindereinrichtungen mit dabei sein, das bringt immer einen Farbtupfer ins Programm. Ich beneide den Geraer Verband ein bisschen darum, dass sich hier Erzieher zusammengefunden haben, um zum einen für die Volkssolidarität zu singen und um zum anderen dieses Hobby weiterzupflegen.

 

Ist bei so vielen Teilnehmern im Kulturhof Kosma überhaupt noch Platz für Zuhörer?

 

Das wird in der Tat eng. Wir versuchen, dass zum Beispiel die Ortsgruppe Kosma, die uns tatkräftig unterstützt, dem Treffen beiwohnen kann. Ob es Platz für Interessierte auf der Galerie geben wird, steht aber noch nicht fest.

 

Zumindest der Altenburger Chor wird damit nach langer Zeit mal wieder an einem Chortreffen teilnehmen können. Was bedeutet das für ihn?

 

In der Tat war die Zusammensetzung des Chores in den letzten Jahren so, dass er nicht mehr zu den Chortreffen fahren konnte. Wegen des hohen Alters einiger Mitglieder war das nicht möglich. Deshalb freuen sich alle schon auf die Veranstaltung. Der Chor hat ein schönes Repertoire ausgearbeitet und sich aus anderen Chören aus dem Altenburger Land ein paar Gastsänger ausgeborgt, um würdig in Erscheinung zu treten.

 

Das ist wohl auch notwendig. Immerhin steht das Treffen dieses Jahr auch im Zeichen des 70. Jahrestags der Volkssolidarität.

 

Das wird sich natürlich in der Dekoration entsprechend widerspiegeln. Für mich war es wichtig, dass im Jubiläumsjahr auch eine zentrale Veranstaltung im Altenburger Land stattfindet, da wir als östlicher Zipfel immer etwas entfernt liegen. Interview: Jenifer Hochhaus

Kasel, Beatrice

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