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Eine Nacht für die Musik: Kneiptour am 13. Mai in Altenburg

25. Auflage Eine Nacht für die Musik: Kneiptour am 13. Mai in Altenburg

Ein Vierteljahrhundert Musikgeschichte kann diese Woche in Altenburg geschrieben werden. Zum inzwischen 25. Mal steigt am Samstag, den 13. Mai, die Kneiptour in zahlreichen Lokalitäten der Stadt – wie gewohnt mit kultiger Atmosphäre, frischen Neuheiten und altbewährten Lieblingen.

Die Altenburger Kneiptour wirft ihre Schatten voraus: Christin Thomas (li.) und Jana Simon präsentieren die Plakate zum Spektakel am 13. Mai.
 

Quelle: Mario Jahn

Altenburg.  Für das Eröffnungskonzert zeichnen in diesem Jahr Quotime verantwortlich. Die Truppe hat sich, wie der Name bereits verrät, dem Schaffen der britischen Boogie-Rock-Urgesteine Status Quo verschrieben – mithin mit über 50 Jahren Bandgeschichte eine der dienstältesten Gruppen im internationalen Rockzirkus. Und im Gegensatz zu den Originalen, die inzwischen die elektrisch verstärkte Gitarre gegen gedämpftere Akustikklänge eingetauscht haben, legt die Tribute-Band standesgemäß vollverstärkt los.

Einlass zum Eröffnungskonzert in der Hülsemann’schen Villa ist bereits 18.30 Uhr, in allen anderen Kneipen wird ab 20.30 Uhr losgerockt. In der Jubiläums-Sonderlocation, dem Seckendorffschen Palais, lassen die DJs dann ab 22 Uhr die Plattenteller drehen. Und auch sonst haben die Veranstalter mit einer gelungen Mischung aus Country und Bluesrock, Folk und Songwriter-Cover wieder ein buntes Programm geschnürt, das jeden Musikfan zufrieden stellen dürfte.

Übersichtskarte: Diese Kneipen in Altenburg machen 2017 mit.

Übersichtskarte: Diese Kneipen in Altenburg machen 2017 mit.

Quelle: Patrick Moye

Die Karten sind zum Preis von 9,50 Euro plus VVK-Gebühr in allen teilnehmenden Kneipen sowie in der neuen OVZ-Geschäftsstelle am Markt 17 erhältlich. Abonnenten der Osterländer Volkszeitung können zudem sparen – für sie kosten die Karten nur 8,50 Euro plus Gebühr. Für Kurzentschlossene sind die Tickets dann an der Abendkasse zum Preis von 12,50 Euro zu haben.

1) Hülsemann’sche Villa: Eröffnungskonzert mit Quotime

Status Quo – wer kennt sie nicht, denn seit über 40 Jahren rocken sie über die Bühnen der Welt und bringen die Hallen und Stadien mit ihrem Boogie-Rock zum Kochen.

Mit knackigem Boogie-Rock im Stil von Status Quo bestreiten Quotime die Eröffnung in der Hülsemann’schen Villa

Mit knackigem Boogie-Rock im Stil von Status Quo bestreiten Quotime die Eröffnung in der Hülsemann’schen Villa.

Quelle: promo

Die um den Gitarristen Kai-Uwe Scheffler gegründete Band Quotime will dieses Stück Rockgeschichte nun im Rahmen der Kneiptour präsentieren. Zusammen mit dem Gitarristen Stefan Furtner, dem Bassisten Thomas Gropp und Michael Schreiner am Schlagzeug rocken die vier Musiker Songs wie „Rockin’ all over the World“, „Whatever you want“ oder „Down Down“ in einer powergeladenen Rock’n’Roll Show!

2) Gastwirtschaft Kulisse: Grasband und DJ Steve Win

Die Grasband – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Die kernigen Mannen aus dem Süden Leipzigs haben sich ganz der Interpretation von Klassikern und raren Kostbarkeiten des Rock, Pop und Rock’n’Roll der letzten Jahrzehnte verschrieben. Alles ist handgemacht, garantiert tanzbar und originalgetreu!

Handgemachte Cover-Songs bietet die Grasband in der Gastwirtschaft „Kulisse“ den Besuchern

Handgemachte Cover-Songs bietet die Grasband in der Gastwirtschaft „Kulisse“ den Besuchern.

Quelle: promo

Im bei Regen überdachten Biergarten gibts dann gleich die zweite Großinstitution der Altenburger Kneiptour: DJ Steve Win. Soviel musikalische Kunstfertigkeit macht natürlich durstig. Achtung: Hier gibt es auch feine Cocktails und Longdrinks an der Bar.

3) Alter Markt: Mother’s Best

Und dann macht es BÄÄM und du glaubst deinen Ohren nicht mehr. Eine Rhythmusabteilung, die schiebt und schiebt. Ein Gitarrist, der pures Adrenalin im Blut zu haben scheint, untermalt von atmosphärischen Synthi-Klängen. Und dann diese Frau: die „Mutter“ dieser Formation, und doch wohl eher ein Kind, dem der Rock in die Wiege gelegt wurde! Super Stimme, Wahnsinns-Ausstrahlung und Power ohne Ende.

Und dabei begann alles ganz harmlos: mit der Ankündigung einer jungen Band aus der Region. Jung ja, aber melodisch und kraftvoll, wie ein altes Stück Eisen. Renate wollte sie unbedingt wieder haben, kein Problem: hier sind „Mother’s Best“.

4) Finnegan’s Irish House: Open Range

Open Range – Weites Land, schöner Name, viele Bilder im Kopf. Und so soll es auch sein: Die dreiköpfige Besetzung von Open Range kommt mit viel Gefühl, aber auch mit ordentlichem Druck aus der Rhythmus-Sektion von der Bühne im Finnegan’s Irish House.

Entspannten Bluesrock aus den wilden Siebzigern bieten Open Range im Finnegan’s Irish House

Entspannten Bluesrock aus den wilden Siebzigern bieten Open Range im Finnegan’s Irish House.

Quelle: promo

Die eher im Bluesrock angesiedelte Band mit Einschlägen in Folk und Country bewegt sich jenseits des Mainstreams – und das macht sie eben aus: mit weitem Ausblick ins musikalische Land. Wer hier landet, hat es schwer weiterzuziehen, zumal das eine oder andere wohlschmeckende Tröpfchen von der grünen Insel lockt und zusätzlich bremst.

5) Domizil: Rollsplitt

Er singt, spielt Gitarre, E-Schlagzeug, Mundharmonikas, Ukulele ausschließlich live und unplugged. Er spielt von AC/DC bis zum Vogelbeerbaum fast alles, was es an Schlagern, Oldies, Rock & Pop, Rock’n’Roll, Country, Deutschrock, DDR-Beat- und Rockmusik, Balladen und Volksliedern zu bieten gibt. Ein Multitalent – musikalisch jedenfalls – zu erleben im Domizil, eine gute Adresse zur Kneiptour und darüber hinaus fast täglich geöffnet und beliebt.

6) Weißes Ross: Chasing Beats & Vivian Brand Band

Immer noch im Dornröschenschlaf, aber immer wieder wachgeküsst zur Kneiptour – die ehemalige Altenburger Kult-Wirtschaft „Weißes Ross“ öffnet erneut die Türen für neugierige Blicke und hörgierige Ohren. Beide Kategorien kommen hier voll auf ihre Kosten. So kann Frau/Mann sich hier einen gehörigen Überblick verschaffen: Baulich über den Erhaltungszustand – hier wurde mit städtebaulichen Mitteln Sinnvolles vorm Totalabriss bewahrt.

Musikalisch umso mehr: Denn mit Vivian Brand steht hier eine talentierte Newcomerin auf der Bühne, die bereits ihre eigenen Songs schreibt und produziert. Beim Model-Contest „Face of Germany 2014“ rockte die damals 15- Jährige mit ihren eigenen Songs die Bühne und beim TV-Sender Kika nahm sie an der 7. Staffel des Musikwettbewerbes teil. Von ihre Stimme und ihrer Musik darf sich das verehrte Kneiptourpublikum selbst überzeugen.

7) Brühl 7: Sylver Pearl

Sylver Pearl, das sind Sylvi (Gesang) & Ralf (Gitarre), beide hervorragende Musiker, alles wird live und unplugged gespielt, ganz nah am und vor allem mit dem richtigen Draht zum Publikum.

Das ist auch gut so, denn Steffen Vitor, Brühlwirt und Drahtzieher im Brühl 7, hat selbst ein feines Händchen für seine Gäste. Das wird hier die Verwöhntour mit frischem Altenburger vom Fass.

8) Gassenhauer: Don Simon Band

Untrennbar: Altenburger Kneiptour und Don Simon Band – Trio, Duo, wie auch immer aber nicht ohne! Natürlich ist Don Simon, die Ikone der Tour, auch immer eine Auszeichnung für die Wirtschaft.

Und die hat der Gassenhauer sich längst verdient. Als treues Mitglied in der Tourgemeinschaft und im engen Gürtel des „Bermudadreiecks“ nunmehr fest etabliert, müssen hier endlich Zeichen gesetzt werden – musikalisch versteht sich. Herzlichen Glückwunsch dazu!

9) Gaststätte „Zur Kunst“: Edelholz

Dem hochwertigen Anspruch gerecht geworden sind gleichermaßen das Duo um Bernd Witte (Edelholz) mit ansprechendem Hochglanzrock sowie die Hochburg kneiptouristischer Umtriebe, die Gaststätte „Zur Kunst“.

Zwei Namen, ein Programm. Nämlich von Beiden das Beste. Diese Pilgerstätte frommer Kneiptouristen ist aus gutem Grund immer reichlich gefüllt und gut besucht. Hier stimmt einfach die Chemie, wenn man so sagen darf.

10) Sonderlokal Gartenhaus der Großloge: Aristona

Aristona aus Altenburg, eine Bandlegende! Und sie spielen wieder – wie die (jungen) Wilden! Kerniger Bluesrock vom Feinsten steht im Logengarten auf dem Programm. Die Altenburger Musiker konnten extra zur Tour trotz vollem Terminkalender unter Vertrag genommen werden. Darauf sind wir natürlich besonders stolz.

Im herrlichen Logengarten lässt es sich ganz entspannt an, Bluesrock ist eben nichts für Hektiker – also schön geschmeidig abtanzen oder einfach zuhören und genießen. Viel Vergnügen!

11) Sonderlokal Seckendorffsches Palais: DJ Nexs und DJ Rene E-Dul

Unsere Sonderlocation. Alle Kneiptourer mit Faible für elektronische Musik – genauer gesagt für Black und House Music – kommen hier zum Zug. Außerdem gibt es hier im Lichthof des Seckendorffschen Palais wunderbare Cocktails in der Cocktaillounge unter freiem Himmel.

Von LVZ

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