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Altenburg Einmal Ritter oder Salondame sein – zu Besuch auf der Kinderburg
Region Altenburg Einmal Ritter oder Salondame sein – zu Besuch auf der Kinderburg
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07:00 05.10.2017
Zur Ausstellungseröffnung zeigte die Ritterschaft von Hohenstein aus Sachsen den Besuchern ihre Ausrüstung. Die Möglichkeit, sie anzulegen, wurde oft und gern genutzt. Quelle: Marlene Hofmann
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Posterstein

Die Familienausstellung „Die Kinderburg – Auf den Spuren von Rittern und Salondamen“ ist rechtzeitig zu den Herbstferien im Museum Burg Posterstein zu sehen. Es ist die erste Ausstellung, die das Museum ganz speziell für ein junges Publikum gestaltet hat. Traditionell besuchen viele Kinder die Burg Posterstein – mit der Familie am Wochenende oder mit Kita sowie Schulklasse in der Woche. Und manch einer feiert sogar seinen Geburtstag mit den Burggeistern Posti und Stein.

Märchenerzähler und Ritterschaft

Seit Jahresanfang schon konnten junge Besucher im Vorfeld der Ausstellung Fragen zur Burggeschichte in einen Ritterhelm im Museum werfen und erhielten dann Antwort per Post oder E-Mail von den Burggeistern. „Was haben die Ritter als Klopapier benutzt?“, wollten die kleinen Besucher beispielsweise wissen. Einige der über 100 seither eingegangenen Fragen beantwortet die neue Kinderburg-Ausstellung.

Zur Eröffnung am Sonntag kamen über hundert Kinder mit ihren Eltern und Großeltern. Es gab Ritter zum Anfassen und immer wieder neue spannende Geschichten vom Märchenerzähler Andreas vom Rothenbarth aus dem Weimarer Land. Die Schwerter, Helme und eisernen Handschuhe der Ritterschaft von Hohenstein durften die kleinen und großen Besucher anprobieren und hochheben. Viele kleine Ritter und Burgfräulein nutzten die Möglichkeit, die Kostüme anzuziehen, die fest zur neuen Ausstellung gehören.

Die Ausstellung „Die Kinderburg – Auf den Spuren von Rittern und Salondamen“ zieht sich durch die gesamte Burg vom Verlies bis in den Turm. Erkennbar sind die einzelnen Stationen an schwarzen Ritterfiguren und schwarzen Holzwürfeln, die mit kurzen Antworten auf von Kindern gestellte Fragen bedruckt sind: Wie fühlt sich ein Kettenhemd an? Wie schwer war ein Helm? Wie badete ein Ritter? Wie sah die Burg Postersten im Mittelalter aus? Und was durfte eine Prinzessin vor 200 Jahren?

An sieben Stationen werden den Kleinen ihre Fragen multimedial beantwortet. Sie dürfen beim Tasttest anfassen, sich verkleiden, beobachten, wie ein Eindringling die Burg heraufklettert oder mit dem Audioguide die Geschichte der Burg anhören. Es gibt ein Memory und vieles mehr.

Alle Familien, die Burg Posterstein besuchen, bekommen jetzt eine „Schatzkarte“ an die Hand: Der neue Kinderburgführer begleitet die Kinder auf spielerische Art und mit vielen bunten Bildern zu den einzelnen Ausstellungsstationen. Thematisch geht es um die Geschichte der Burg und der Region – vom Mittelalter bis in die Zeit der Salondamen. Als Film oder als Hörspiel und an Hand von Stationen zum Ausprobieren lernen große wie kleine Besucher Interessantes über das Leben in vergangenen Zeiten.

Herbstferien auf Burg Posterstein

In den Herbstferien geht eine kurze Familienführung am Beispiel der Burg Posterstein der Frage nach, warum es sich früher lohnte, Burgen in mühevoller Handarbeit auf hohe Berge zu bauen. Führungen gibt es noch einmal am Mittwoch, 11. Oktober, 10.30 Uhr und 14.30 Uhr. Sie dauern rund 20 Minuten.

Aber auch an Tagen ohne Kinderführungen lohnt sich ein Besuch. Dann lädt das Museum zu einer neuen kleinen Rätseljagd zum Thema „Warum steht die Burg Posterstein auf einem Berg?” ein.

Fragenstellen weiter erlaubt

Auch weiterhin beantworten die Postersteiner Burggeister Kinderfragen zur Geschichte. Im Museum gibt es eine „Helmpost“, in der sie eingeworfen werden können. Burggespenst Posti und Drache Stein antworten per Brief oder E-Mail und veröffentlichen die Antwort auf dem Blog des Museums.

Das Museum ist dienstags bis sonnabends von 10 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet

Von Marlene Hofmann

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