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Altenburg Eiseskälte lässt Flüsse gefrieren und Rohre brechen
Region Altenburg Eiseskälte lässt Flüsse gefrieren und Rohre brechen
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17:55 02.03.2018
An der Pleiße bei Kotteritz hat das Wasser in der Eiseskälte auf bizarre Weise Form angenommen. Quelle: Mike-Roy Wagner
Altenburg

Seit Tagen und Nächten ist es knackig kalt im Altenburger Land. In der Natur sorgt das für reizvolle Ansichten, wie auch OVZ-Leser Mike-Roy Wagner feststellte, der die in weiten Teilen gefrorene Pleiße bei Kotteritz fotografierte.

Doch das Zusammentreffen von Wasser und Minustemperaturen geht nicht nur mit bizarrer Schönheit einher, sondern auch mit handfesten Problemen. Allein in dieser Woche musste die Energie- und Wasserversorgung Altenburg (Ewa) bis Freitag dreimal ausrücken, um gebrochene Trinkwasserleitungen im Stadtgebiet zu reparieren.

Am Dienstag barst eine Leitung am Theaterplatz, am Mittwoch platzte ein Rohr in der Ortslage Rautenberg, am Donnerstag musste die Heinrich-Zille-Straße gesperrt werden. Bereits am 16. Februar quoll das Nass aus einer 20-Zentimeter-Leitung in der Albert-Levy-Straße und floss bis auf die Kauerndorfer Allee.

Diese Schäden seien inzwischen behoben worden, aber weitere Havarien können jederzeit folgen. „Die kalte Jahreszeit stellt alle Wasserversorger vor zusätzliche Herausforderungen. Mit Hilfe des Störfallmanagements werden die Schäden zeitnah beseitigt – allerdings entsprechend der Witterungsbedingungen. Das heißt: die Oberfläche kann nur provisorisch verschlossen werden“, teilt die Ewa auf OVZ-Anfrage mit.

Immerhin: Mit eingefrorenen Wasserzählern hatte der Versorger bis Freitag kaum zu kämpfen. Nur in zwei Fällen mussten Zähler getauscht werden.

Von Kay Würker

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