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Altenburg Endspurt für die Wintergerste
Region Altenburg Endspurt für die Wintergerste
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00:36 17.07.2015
Waren in diesem Jahr die Ersten auf den Getreidefeldern im Altenburger Land: Die Agrargenossenschaft Kriebitzsch. Quelle: Mario Jahn
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Die Landwirte holen zunächst die Wintergerste ein, für sie eine der arbeitsintensivsten Zeiten des Jahres. Rund 60 Prozent der Felder im Landkreis, auf denen diese Getreideart angebaut wurde, sind bereits abgeerntet. "Wir erwarten bei der Wintergerste um die zehn Prozent weniger Ertrag als 2014", schätzt der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes, Berndt Apel, ein. Das Wetter wollte nicht wirklich mitspielen in den vorigen Monaten. Die sogenannte Vorsommertrockenheit von Ende Mai bis Ende Juni habe den Pflanzen teilweise zugesetzt, erklärt Apel. Angesichts solcher Bedingungen komme es umso mehr darauf an, wie gut der Boden das Wasser speichern könne. Im Gegensatz zu anderen Teilen Thüringens stehe das Altenburger Land aber noch relativ gut da.

Trotzdem: Laut Kreisbauernverband-Vorsitzendem ist die Stimmung zur diesjährigen Erntezeit unter den rund 75 hauptberuflichen Landwirten im Landkreis getrübt. Das liege nicht nur am geringeren Ertrag. Besonders bei den Veredelungsprodukten wie zum Beispiel Milch seien die Preise in den Keller gerutscht. Für viele Landwirte eine Bedrohung. "Gründe sind das Handelsembargo mit Russland und der Preiskampf unter den Handelsketten. Letztere setzen die Erzeuger massiv unter Druck", sagt Apel.

Es könnte also besser laufen bei den Landwirtschaftsbetrieben. Im Moment gibt es aber vor allem: viel Arbeit. Am Wochenende soll die Ernte der Wintergerste abgeschlossen werden. Eine lange Pause gibt es für die Landwirte dann kaum - Winterraps und Winterweizen holen sich die Mähdrescher als nächstes. luc

Lucas Grothe

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