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Engagiert und ehrgeizig: Kandidaten für Trainer des Jahres der OVZ-Sportlerwahl im Porträt

Engagiert und ehrgeizig: Kandidaten für Trainer des Jahres der OVZ-Sportlerwahl im Porträt

Anlässlich der 21. Sportlerumfrage suchen OVZ und Kreissportbund (KSB) derzeit wieder die Sportler und Mannschaften des Jahres.

Altenburg.

 

 

 

 

 

st ein Organisationstalent. Sie tanzt im erfolgreichen A-Team der Latein-Formation des 1. TSC TK Schwarz-Gold Altenburg, trainiert sowohl die Standard-Formation als auch Turnierpaare im D-, C- und B-Bereich und hat eine zweijährige Tochter. "Man muss schon ab und zu Abstriche machen, um alles unter einen Hut zu bekommen", sagt die 27-Jährige. Doch was zählt, ist die Leidenschaft und die wurde ihr in die Wiege gelegt. Seit frühester Kindheit tanzt sie in der elterlichen Tanzschule, war Landesmeisterin und wurde in den Bundeskader berufen. 2002 erwarb sie ihre Trainerlizenz und ist seitdem unentbehrlich für den Altenburger Verein.

Mit ihren Turnierpaaren holte Schaller 2011 fünf Landesmeistertitel im Standardbereich und einmal Gold, zweimal Silber sowie einmal Bronze in den Lateintänzen. Zudem haben sich drei Paare für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. "Ich hoffe, dass wir wieder Edelmetall mit nach Hause nehmen können, aber es wird schwer", meint sie. Neben den Auftritten ihrer Schützlinge und der Standardformation ist sie mit dem A-Team der Latein-Formation unterwegs. Ein ordentliches Pensum, das in diesem Jahr nicht weniger wird. Denn am 29. September steht mit der Thüringer Landesmeisterschaft in den Standard-Tänzen in Kosma ein Höhepunkt auf dem Programm.

Ohne

würde es beim SV Rositz keine Abteilung Leichtathletik mehr geben. Denn als die heute 38-Jährige 2001 ihre ehrenamtliche Arbeit als Trainerin aufnahm, hatte der Verein gerade noch vier Kinder, die sich Sprint, Sprung, Lauf, Wurf und Stoß widmeten. "Eigentlich musste alles neu aufgebaut werden", erinnert sich die Übungsleiterin. Die gebürtige Mühlhausenerin ließ sich auf das Abenteuer ein und wechselte die Seiten. Denn zuvor war sie selbst eine sehr erfolgreiche Leichtathletin. "Spezialdisziplinen waren die Langstrecken bis zum Marathon", erzählt die Finanzamtsmitarbeiterin. Mehrfach gewann sie als Juniorin die Deutsche Meisterschaft. Auch bei den Deutschen Marathonmeisterschaften holte sie Silber.

 

"Für mich war der Einstieg als Trainer Neuland", sagt sie. "In Rositz war ich anfangs Einzelkämpferin, Trainerin und Abteilungsleiterin in einer Person." Heute ist das anders, und die Abteilung mit 30 Kindern gut aufgestellt. Chefin Kramer kann auf zwei ausgebildete Trainer sowie engagierte Eltern bauen. Rückhalt bietet auch die Familie. Immerhin ist ihr Ehemann Jan als Box-Trainer tätig und kennt den immensen Aufwand, der an so einem Ehrenamt hängt. Erfolge konnten Sandra Kramers Schützlinge etliche holen: Landesmeister und Mitteldeutsche Meister kommen vom SV Rositz.

Respekt vor der Aufgabe des Cheftrainers der Regionalliga-Fußballer des ZFC Meuselwitz hatte

, als er sie im Mai 2011 übernahm. "Das ist heute nicht anders", sagt der 40-Jährige. Damals kam er über Nacht zu diesem Posten, als der bisherige Trainer Damian Halata vom Verein entlassen wurde. Aber Holm Pinder, der bis dahin die zweite Mannschaft sowie die A-Junioren trainierte und zudem lange selbst aktiver Spieler in der ersten Mannschaft war, meisterte die Bewährungsprobe mit Bravour. Der Landespokal konnte unter seiner Regie verteidigt werden und auch mit dem Abstieg hatte man beizeiten nichts mehr zu tun.

 

Dabei gab es durchaus Skeptiker, die ihn nur als Interimslösung für den Chefsessel sahen. Mancher sprach ihm sogar das notwendige Durchsetzungsvermögen ab, da er mit vielen Spielern noch ein kollegiales Verhältnis pflegt. Doch er belehrte alle Zweifler eines Besseren, legte 2011 seine A-Lizenz ab. "Da hat auch meine Frau Peggy gedrängelt", meint Pinder. Und Durchsetzungsvermögen? Das hat er auch: "Außerhalb des Spielfeldes bin ich mit allen zwar per Du, aber auf dem Platz bin ich der Coach."

haeg/mp/jw

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