Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Erfolgsgeschichte in Altenburg: Skatstadt-Marathon erneut auf Rekordkurs
Region Altenburg Erfolgsgeschichte in Altenburg: Skatstadt-Marathon erneut auf Rekordkurs
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:25 09.03.2018
Die Anmeldungen für den Altenburger Skatstadt-Marathon liegen weiter auf Rekordniveau, Macher und Läufer erklären, woran das liegt. (Archivfoto) Quelle: Mario Jahn
Anzeige
Altenburg

Er ist ein Phänomen. Jedes Jahr seit seiner Premiere anno 2009 schaffte der Skatstadt-Marathon einen neuen Teilnehmerrekord. 3488 Meldungen gab es im vergangenen Jahr bis zum Startschuss, von denen erstmals über 3000 die Ziellinie passierten. Und auch vor der achten Ausgabe liegt das vom Kanu- und Laufverein (KLV) Altenburg-Windischleuba organisierte Event wieder auf Rekordkurs. Mit derzeit 2880 Meldungen verzeichnet das Lauf-Fest rund 250 mehr als zur selben Zeit 2015.

„Der Trend deutet weiter auf einen neuen Teilnehmerrekord hin“, sagt Sprecher Helmut Nitschke. Aufgrund dessen sei er jüngst von namhafter Stelle aus dem Altenburger Rathaus gefragt worden, warum der Skatstadt-Marathon so erfolgreich sei. „Wir sind eine Veranstaltung von Läufern für Läufer“, so der Mitorganisator. Zudem stehe der Spaß im Vordergrund und die Organisation laufe komplett im Ehrenamt ohne Gewinnabsicht. „Außerdem finden sich alle Alters- und Leistungsklassen in einem Wettbewerb und für jeden Geschmack ist etwas dabei: Spitzen-, Breitensport, Kultur, Party und auch Ruhe im Stadtwald.“ Abgesehen davon habe man mit Gesundheit, Bewegung, Fitness und Ernährung zu tun. „Das sind die großen Themen unserer Zeit.“

Das Besondere des Skatstadt-Marathons unterstreicht auch Hendrik Baum. Immerhin sind die Altenburger 13,3 Kilometer der einzige längere Lauf, den der Vorsitzende des Kreissportbundes im Jahr absolviert. „Eigentlich bin ich kein Ausdauer-Läufer“, sagt Baum. Aber ihn erfasse nun schon zum vierten Mal das Lauf-Fieber. „Dabei ist es nicht nur das Laufen, was mich motiviert, sondern vor allem das Altenburger Lauf-Fest mit all seinen Facetten: der Event-Charakter, die vielen sportlichen Menschen, teilweise von weit her gereist, die Gespräche mit ihnen, die Begeisterung der Zuschauer, aber auch die persönliche Herausforderung.“

Damit das möglichst jeder unverletzt genießen kann, hat der Facharzt für Chirurgie und Sportmedizin noch ein paar Tipps: „Ratsam ist, vor allem bei Lauf-Anfängern, die gesundheitlichen Parameter von einem erfahrenen Arzt überprüfen zu lassen. Ebenfalls empfehlenswert sind Analysen und Korrekturen des Trainings-Aufbaus sowie des eigenen Lauf-Stils, um die Effektivität des Trainings zu steigern beziehungsweise Fehl- oder Überbelastungsschäden zu vermeiden.“ Der Laufschuh werde dagegen überbewertet, er sollte bequem und stabil sein. Wichtiger seien eine dynamische Fußdruckmessung und eventuelle Korrekturen durch individuelle Einlagen.

Von Thomas Haegeler

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein schwerwiegender Unfall, bei dem aber zum Glück nur eine Person leicht verletzt wurde, ereignete sich am Donnerstag gegen 14.20 Uhr zwischen Posa und Neupoderschau im Altenburger Land. Dabei misslang einem 30-Jährigen aus dem Altenburger Land ein Überholversuch.

13.05.2016

Der Stadtratsfaktionschef von UWW/SPD, Klaus-Peter Liefländer, kritisiert Bürgermeister Udo Pick (BfM), weil die Verwaltung in der Etat-Diskussion dem Stadtrat wichtige Zahlen vorenthält. In einem OVZ-Interview spricht sich Liefländer für die dringende Suche nach Einsparpotenzialen aus, um die Stadtfinanzen langfristig zu konsolidieren.

13.05.2016

Thüsac-Busfahrer sollen falsche Fahrpreise bei Flüchtlingen abgerechnet haben. So habe ein Busfahrer Müttern, die ihre Kinder in die Kita nach Lohma Leina bringen wollten, die Fahrtkosten bis Altenburg berechnet. Das ist bereits der zweite Vorfall dieser Art, der bei der Integrationsbeauftragten der Gemeinde Kritik auslöste.

13.05.2016
Anzeige