Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Erst weg und jetzt wieder da – die Krankenkasse Barmer GEK ist zurück in Altenburg
Region Altenburg Erst weg und jetzt wieder da – die Krankenkasse Barmer GEK ist zurück in Altenburg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:57 18.02.2016
Beraterin Kerstin Eisert und Regionalleiter Alexander Kopp mit dem Barmer-Mobil vor der neuen Beratungsstelle in Altenburg. Quelle: Foto: Alexander Bley
Anzeige
Altenburg

Die Krankenkasse Barmer GEK hat auf den Rückgang ihrer Beitragszahler im Altenburger Land nach der Schließung der Geschäftsstelle in der Skatstadt im vergangenen Jahr reagiert. „Uns ist bewusst geworden, dass in Altenburg ein überdurchschnittlich hoher Beratungsbedarf besteht“, gibt der Barmer-Regionalgeschäftsführer Alexander Kopp (28) zu. Außerdem zählt die Krankenkasse seit dem Strategiewandel des Konzerns, Geschäftsstellen zusammenzulegen, in der Region 200 Beitragszahler weniger. Vor einem Jahr waren es laut Barmer-Sprecher Robert Büssow noch 6700 Zahler.

Im Landkreis ist der Altersschnitt der Krankenversicherten überdurchschnittlich hoch. Das ist spätestens seit der Veröffentlichung des hauseigenen Arzneimittelreports im vergangenen Dezember bekannt. Demnach verbraucht jeder Versicherte im Altenburger Land pro Jahr Medikamente im Wert von 614 Euro. Außerdem waren die Wege zu anderen Anlaufpunkten in Gera, Zwickau, Limbach-Oberfrohna und Leipzig für viele einfach zu weit entfernt.

Im Zwei-Wochen-Takt, immer mittwochs, bietet der Versicherer nun von 14 bis 17 Uhr in der Teichstraße 11 eine Sprechstunde an. Die nächste findet am 2. März statt. Kerstin Eisert ist so in Altenburg wieder Ansprechpartner für die Versicherten. Die 53-Jährige aus Meuselwitz war zuvor schon 23 Jahre in der Skatstadt-Geschäftsstelle anzutreffen.

An den übrigen Tagen ist die Beraterin mit dem Barmer-Mobil in der Region unterwegs. „Hausbesuche“ stehen da bei ihr auf der Agenda. Die sind vorher alle terminlich fixiert und mit den Versicherten abgesprochen. „Überfallbesuche“, bei denen an der Haustür geklingelt wird, sind tabu. „Das ist für die Leute, die auf dem Dorf wohnen, doch komfortabler als vorher“, bewertet Regionalleiter Kopp, der mit neun Mitarbeitern weiterhin in Gera anzutreffen ist. Bei den Vor-Ort-Terminen schätzen die Versicherten vor allem die Diskretion.

Vor allem die mobile Beratung soll zukünftig ausgebaut werden – neben der telefonischen und Online. Dabei richte man sich an der Nachfrage der Versicherten aus. Zwei Drittel der Beitragszahler sollen mittlerweile schon so ihre Anfragen stellen, so der Sprecher der Barmer.

ben der telefonischen und der online. Dabei richte man sich an der Nachfrage der Versicherten aus. Zwei Drittel der Beitragszahler sollen mittlerweile schon so ihre Anfragen stellen, so der Sprecher der Barmer.

Von Alexander Bley

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein 29-jähriger ist aufgrund eines Sekundenschlafs in Altenburg von der Straße abgekommen und gegen Straßenlaternenmast geprallt. Laut Polizei entstand erheblicher Sachschaden.

18.02.2016

Bei einem Verkehrsunfall am Dienstag wurde ein Fußgänger in Altenburg verletzt ins Krankenhaus gebracht. Er war auf die Straße gelaufen, eine 18-jährige Autofahrerin konnte nicht mehr bremsen.

18.02.2016

Mit einem Trick haben zwei Frauen einer 81-jährigen Seniorin in Altenburg die Geldbörse gestohlen. Darin befanden sich 50 Euro, der Personalausweis sowie die Krankenkarte.

18.02.2016
Anzeige