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Erste Farbvarianten für Altenburger Lärmschutzwände präsentiert

Sachsen-Franken-Magistrale Erste Farbvarianten für Altenburger Lärmschutzwände präsentiert

Der Bau- und Stadtentwicklungsausschuss Altenburg präsentierte jetzt erste Farbvarianten für die Lärmschutzwände an der Sachsen-Franken-Magistrale. Diese sollen – trotz ihrer Höhe – möglichst wenig auffallen.

Hier soll in Zukunft eine Lärmschutzwand stehen: Entlang der Eisenbahnstraße bis zur Kauerndorfer Allee soll sie für Ruhe bei den Anwohnern sorgen.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Wie sollen sie aussehen, die Lärmschutzwände, die Teile von Altenburg in Zukunft vor den fahrenden Zügen auf der Sachsen-Franken-Magistrale schützen sollen? Diese Frage erläuterte Kristin Moos, Baudezernentin der Stadt Altenburg, auf der Sitzung des Bau- und Stadtentwicklungsausschusses am Dienstagabend. Obwohl die Sitzung öffentlich war, kamen nur eine Handvoll Bürger, um sich die Entwürfe anzusehen.

„Die optische Gestaltung der Bahnwände ist schon vor dem offiziellen Planfeststellungsverfahren möglich“, sagte Moos in der Sitzung. „Deswegen wollen wir die Gelegenheit nutzen und die Bürger so früh wie möglich darüber informieren.“ Bis zu fünf Meter sollen die Lärmschutzwände hoch werden (die OVZ berichtete).

Insgesamt vier Farbvarianten präsentierte die Bürgermeisterin. Entworfen vom Architekturbüro Jean-Jacques Zimmermann aus Darmstadt. „Der Architekt bevorzugt eine Variante“, erklärte Moos und zeigte diese. Die Idee: Im Stadtgebiet, vor allem in der Nähe von Bahnanlagen, soll ein Blauton gewählt werden. Eine Abstufung sieht vor, Gelb- und Beigetöne zu wählen. „In den ländlichen Bereichen soll es eine Mischung aus Grün und Beigetönen werden.“ Laut Architekt können so die oberen, hellen Töne mit dem Himmel verschmelzen. „So wirkt die Wand auch noch etwas tiefer“, so Moos weiter.

Die Wände verlaufen auf östlicher und westlicher Seite der Bahntrassen zwischen Knau und Leipziger Straße. Allerdings nicht durchgehend. „Ein Segment beginnt in Knau am Gerstenbach bis An der Schmiede. Hier wird die Wand zwei Meter hoch und 960 Meter lang sein.“ Auf der anderen Seite wird ebenfalls eine zwei Meter hohe Wand errichtet. Allerdings nur auf 480 Metern Länge. Im Stadtgebiet wird eine vier Meter hohe Barriere von der Eisenbahnersiedlung bis zur Kauerndorfer Allee gebaut, auf einer Länge von 925 Metern. Außerdem von Alt-Kauerdorf bis zum Bahnhof eine 865 Meter lange und vier Meter hohe Wand.

Die letzte Schallschutzwand in östlicher Lage wird vom Güterbahnhof zur Leipziger Straße errichtet. Sie hat eine Höhe von vier Metern und eine Länge von 135 Metern. Auf der anderen Seite wird die Lärmdämmung vom Bahnhof bis Leipziger Straße über eine Länge von 260 Metern und einer Höhe von fünf Metern gebaut. Der Vorschlag des Architekten, im Bereich von Hochspannungsmasten mit transparenten Elementen zu arbeiten wurde von den Mitgliedern des Ausschusses als wenig praktikabel erachtet. Lieber solle man die Elemente dort austauschen und an bewohnten Gebieten verbauen. Bis voraussichtlich 2026 soll die Trasse abschnittsweise modernisiert werden.

Von Tatjana Kulpa

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