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Erster Bauabschnitt am Gebäude in der Pauritzer Straße abgeschlossen

Erster Bauabschnitt am Gebäude in der Pauritzer Straße abgeschlossen

Die aufwendigen Notsicherungsarbeiten an dem jahrelang dem Verfall preisgegebenen Gebäude in der Pauritzer Straße 1 sind in diesen Tagen abgeschlossen worden.

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Kaum mehr als die Außenfassade konnte vom historischen Haus in der Pauritzer Straße 1 erhalten werden. Ein Stahlgerüst sichert die Wand.

Quelle: Ronny Seifarth

Altenburg. Die notwendigen und gewollten Sicherungsmaßnahmen wurden von Firmen aus der Region ausgeführt. Die Kosten werden sich voraussichtlich auf rund 236 000 Euro summieren. Dieses Geld kommt in voller Höhe aus dem Topf mit Städtebaufördermitteln, also nicht aus der Stadtkasse, betont Rathaussprecher Christian Bettels. Wie er weiter informiert, sei geplant, in einem zweiten Bauabschnitt zu einem späteren Zeitpunkt den Hauptbau in seinen ursprünglichen Dimensionen wieder herzustellen. Vorgesehen ist die Realisierung für die Jahre 2013 und 2014. Wesentliche Voraussetzung sei jedoch, dass die veranschlagten Fördermittel bereitgestellt werden, heißt es von Seiten der Stadt.

Das Gebäude Pauritzer Straße 1 gehört zum Denkmalensemble "Kernstadt Altenburg mit Vorstädten". Durch seine Lage im Übergangsbereich zwischen dem Brühl und der Pauritzer Straße hat es eine wichtige Bedeutung sowohl für das Erscheinungsbild und die Gestaltung des Platzes als auch der Straße. Der Brühl als erster Altenburger Markt behält damit seine geschlossene Bebauung.

Das Gebäude wurde Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet und hat wahrlich schon bessere Zeiten gesehen. Ab 1831 beherbergte es die Wohnung und die chemische Fabrik von Wilhelm Louis Bechstein, er lebte von 1803 bis 1888. Bechstein hatte die Idee, mit seinen Brüdern Spielkarten zu produzieren. Bis 1886 wurden auch tatsächlich Spielkarten der "Gebrüder Bechstein" hergestellt. An der Fassade des Gebäudes ist eine Tafel angebracht, die an Wilhelm Louis Bechstein und seine Brüder erinnert.

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